Berichte aus vergangenen Jahren

Die letzte Runde

Das Jahr 2016 befindet sich auf der letzten der zwölf Runden. Das Glockenzeichen ist ertönt, der Weg zum Ziel ist nicht mehr weit. Doch was macht es? Anstatt sich eine gute Ausgangsposition zu suchen und sich auf den Endspurt vorzubereiten wir es – langsamer!? Hat es einen technischen Defekt? Hat es einen platten Reifen? Oder geht dem Jahr selbst die Luft aus?

Es scheint nur eine kleine Erholungsphase eingelegt zu haben, um in den letzten Tagen vor dem Ziel noch einmal Alles zu geben. Es geht aus dem Sattel, legt seine ganze Kraft in die Waagschale und kommt Dank eines Tigersprungs knapp als Erster in das Ziel!
Herzlichen Glückwunsch, Jahr 2016! Das war eine tolle Leistung!

Jetzt darfst du dich ein wenig frisch machen und ausruhen. Aber dann schnell das Trikot mit der 2017 anziehen. Die nächsten zwölf Runden stehen an.
(kv)

Musketiere im Morast

Zugegeben, wir Musketiere sind eher auf der Straße den im Gelände zu Hause. Umso schöner war es, dass sich immerhin fünf Musketiere, davon ein großer Teil der „4 Musketiere“, am Samstagmorgen zu einem MTB-Ausflug an den Rhein getroffen haben. Von Leverkusen-Pattscheid aus wurden de Waldwege und Pfade zwischen der Diepental-Talsperre und dem Rhein bei Leverkusen-Wiesdorf erkundet.

Die Strecke war ungefähr 55 km lang. Sie hatte uns mehrmals an das Ufer der Wupper geführt mit Impressionen nördlich und südlich des kleinen Flusses.

In der Zeit wurde natürlich einiges an Morast aufgelesen, denn in der Nacht zuvor hatte es noch ausgiebig geregnet. Ausruf eines Kindes, an dem wir auf dem Rückweg vorbeigefahren waren: „Wie sehen die denn aus?“ Ja, wie sahen wir aus? Lecker! Wie immer.
(kv)

Vier der fünf Musketiere der Tour. Keine Bange, Nummer 5 lebt auch. Er ist unterwegs nicht verloren gegangen.

Vier der fünf Musketiere der Tour. Keine Bange, Nummer 5 lebt auch. Er ist unterwegs nicht verloren gegangen.

Ende der RTF-Saison 2016

RTF in Büttgen am 15-OKT-2016

Am 15.Oktober trafen sich zehn Musketier-Fahrerinnen und Fahrer zur gemeinsamen Teilnahme an der letzten RTF des Jahres im Umkreis von 50 km um Wuppertal. Das Wetter war morgens noch unbehaglich und nicht trocken. Deshalb hatten sich wohl nur die „Harten“ und Gesunden auf den Weg nach Büttgen gemacht.

Der Regen hatte sich rechtzeitig verzogen, so dass die Fahrt über die 70er-Strecke von oben trocken geblieben ist. Anschließend hatte der Vorstand des RC Musketier alle anwesenden Musketiere vor Ort zum gemeinsamen Kaffee und Kuchen eingeladen.

Mit der RTF am folgenden Tag, die in Haltern am See stattgefunden hatte, wurde die Sommersaison im Breitenradsport beendet. Nun ist es an der Zeit die Wertungskarten auszulesen und die Punkte und Strecken aufzusummieren. Ein erstes Fazit kann für den RC Musketier Wuppertal genannt werden: Das gesamte Jahr über wurde kein Vereinsmitglied während der Teilnahme an einer RTF in einen Unfall verwickelt.
(kv)

Etappenfahrt 2016

Das Ziel fest im Blick: Eggerode

Das Ziel fest im Blick: Eggerode

Die diesjährige Etappenfahrt „Einer für Alle, Alle für Einen!“ des RC Musketier Wuppertal führte nach Norden. Während das Ziel der letzten Jahre der Westerwald gewesen war, lag das Ziel diesmal im Münsterland. Am Freitag den 16.September starteten morgens acht Musketiere von Wuppertal aus nach Eggerode, einem Ortsteil von Schöppingen. Sie wurden von zwei Musketieren im Auto für Gepäck- und Verpflegungstransport begleitet.

Die Hinfahrt führte über Witten. Bochum-Langendreer, Castrop-Rauxel quer durch das Ruhrgebiet. Für einen Freitagvormittag war der Straßenverkehr auf diesem Teilstück recht ruhig. Nach passieren des Rhein-Herne-Kanals westlich von Henrichenburg führte die Strecke abseits von Bundestraßen über kleine Straßen und durch kleinere Ortschaften. Die Halbzeitpause wurde in Olfen begangen. Von dort aus führte die weitere Strecke über Dülmen und Billerbeck Richtung Eggerode. Billerbeck ist für einzelne Musketiere ein anekdotenverbundener Ort. Aus diesem Grund war es für alle Mitfahrer interessant diesen Ort und seine Umgebung kennenzulernen. Zur Kaffeezeit ist die Gruppe schließlich in Eggerode angekommen.

Am folgenden Tag stand ein Ausflug nach Münster auf dem Programm. Es ist dort immer wieder faszinierend zu sehen, wie intensiv jede Form des Fahrrads im Alltag genutzt werden kann. Das ist in Wuppertal weniger offensichtlich.

Die Rückfahrt am Sonntag führte weitgehend über dieselbe Strecke der Hinfahrt. Nach Überqueren der Ruhr bei Witten wurde die Kohlenbahn-Trasse in Hattingen angesteuert, um den Höhenunterschied nach Wuppertal-Nächstebreck mit einer moderaten Steigung zu überwinden.

Am Ende der Fahrt waren alle Teilnehmer und Mitfahrerinnen heil und unversehrt hin und wieder zurückgekommen. Zumindest ist niemand vom Fahrrad gefallen oder wurde von jemand anderem vom Fahrrad runtergeholt.

Das Zweitwichtigste war, dass die Unterkunft und die Verpflegung als sehr gut empfunden wurden. Wenn das Essen schmeckt, dann ist auch die Moral gut.
(kv)

Auch Musketiere können zu Fuß und zu Wasser

Daniel im Kampf mit Wind und Uhr

Daniel im Kampf mit Wind und Uhr

Vom Daniel Pacheco:
Am 04.September nahm ich am Triathlon über die Volksdistanz (500m schwimmen, 20km Rad fahren, 5km laufen) in Willich bei Krefeld teil. Knapp 250 Männer und knapp 100 Frauen nahmen bei widrigsten Bedingungen mit Starkregen und Graupeln an diesem Wettkampf teil.

Meine Vorbereitungen waren in Ordnung. Ich wusste, dass ich auf dem Rad relativ schnell unterwegs sein kann und beim Laufen habe ich zu den vergangenen Jahren auch Fortschritte zu verzeichnen. Lediglich das Schwimmen machte mir ein wenig Sorgen. Seit etwa vier Monaten war ich nicht mehr im Wasser und konnte deshalb überhaupt nicht einschätzen wie schnell oder eher wie langsam ich die 500m bewältigen würde. Mit 9:41 min war ich zwar etwas langsamer als erhofft, aber mit dieser Zeit (Platz 114) konnte ich mir zumindest einen Platz im Mittelfeld sichern.

Auf dem Rad begann dann meine Aufholjagd. Zunächst dachte ich hier, dass ich in der Form meines Lebens sein müsse, da mein Tacho nie unter 42 km/h anzeigte. Leichte Ernüchterung machte sich dann nach der Wende breit, als mir schlagartig klar wurde, dass dies an massivem Rückenwind lag. Nun musste ich darum kämpfen die Tachonadel nicht unter 30 km/h fallen zu lassen. Mit einer Zeit von 33:40 min (Platz 8) beendete ich das Radfahren etwa auf dem 20. Rang.

Auf den abschließenden Lauf über fünf Kilometer musste ich nun dafür sorgen möglichst wenig Schaden an meiner Platzierung anzurichten. Auf der ersten von drei zu laufenden Runden hatte ich aber leider das Gefühl mir hätte jemand sämtlicher Energie beraubt. Glücklicherweise fand ich in der zweiten Runde langsam meinen Tritt und beendete als 39.Herr und als sechster meiner Altersklasse diesen Wettkampf. Obwohl ich mit meiner Zeit von 23:14 lediglich den 109.Platz unter den Läufern belegte, war ich überaus zufrieden, da ich im letzten Jahr noch mehr als zwei Minuten langsamer auf den fünf km war.

Schade, dass ein Veranstalter, der einen solchen Wettkampf so hervorragend organisiert hat, durch solch widrige Bedingungen kaum Zuschauer an der Rennstrecke hatte. Ich für meinen Teil kann aber sagen, dass ich wahrscheinlich auch im nächsten Jahr wieder am Start stehen werde und dann hoffentlich auch noch ein paar weitere Musketiere mit mir schwimmen, Rad fahren und laufen werden.
(dp)

Daniel im Kampf mit Energie und Uhr

Daniel im Kampf mit Energie und Uhr