Berichte des aktuellen Jahr

Gipfelsturm in Langenberg

81 Runden, 11644 Höhenmeter, 14 Runden, Mont Ventoux, voraussichtlich 1 neues Vereinsmitglied, 9 Aktive, 3 Gastfahrer, 2 Jugendliche und 6 Senioren. Das sind einige Ergebnisse und Zahlen der ersten Veranstaltung „Meinen Gipfel erklimmen“.

Insgesamt wurde die 5,5 km Runde gestern 81 mal gefahren. Das entspricht insgesamt 11644 Höhenmetern. Tobias ist mit 14 Runden die meisten Runden gefahren. Er hat damit den Lichtpunkt „Mont Ventoux“ erreicht und er war damit der einzige, der gestern mehr als 2000 Höhenmeter gefahren ist.

Jeder Starter hat aber mindestens den ersten Lichtpunkt erreicht, der immerhin drei Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers bedeutet. Fünf der neun Starter sind bis zum vierten Lichtpunkt gekommen, der 1500 Höhenmeter Marke. Sie bedeutet, dass sie fünf Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers erhalten. Besonders erfreulich ist, dass zu diesen fünf Startern die beiden Jugendlichen Starter Nassim und Lars gehörten.

Erfreulich war, dass ein Hobbyradsportler aus Wuppertal einfach mal vorbei gekommen, weil er im Internet von dieser Aktion erfahren hat. Eventuell wird aus dieser einer Teilnahme eine regelmäßige Teilnahme an den Aktivitäten des RC Musketier Wuppertal.

Daneben waren ein Fahrer des Team ME und ein regelmäßiger Besucher des Trainings auf der Radrennbahn die weiteren Gäste.

Bilder von dem Gipfelsturm sind hier verknüpft.

Weil die gestrige Veranstaltung ein Erfolg war, möchten wir gerne noch weitere solche Veranstaltungen an anderen Standorten durchführen. Das Ziel dabei ist, dass die Fahrkarten, die gestern begonnen wurden, bei den nächsten Veranstaltungen weiter gefüllt werden bis die 5000 Höhenmeter erreicht werden.

Wer das schafft, bekommt von der Jury das Zertifikat des Berggesellen verliehen. Wird eine weitere Fahrkarte gefüllt, erhält man das Zertifikat des Bergmeisters, nach der dritten Karte das Zertifikat des Bergdoktors und zuletzt das Zertifikat des Bergprofessors. Weibliche Teilnehmer erhalten natürlich das weibliche Äquivalent.
(dp, kv)

Stillleben mit dreidimensionalem Rundenzähler, Fahrkarten und Verpflegung (alkoholfrei und ungeschwelfelt)

Musketiere fahren „Rund in Wuppertal“

Am kommenden Sonntag (27.August) geht es wieder „Rund in Wuppertal“. Der RV Endspurt 08 Wuppertal veranstaltet in Wuppertal-Langerfeld sein jährliches Radrennen. Die einzelnen Rennen beinhalten auch die Bezirksmeisterschaft des Radsportbezirks Bergisch Land.

In diesem Jahr werden in den unterschiedlichen Rennklassen, vor allem im Jugend- und im Masterrennklassen, mehrere Musketiere am Start sein. Das erste Rennen mit Beteiligung von Musketieren wird das Rennen der U15-Schüler ab 9:15 Uhr sein. In den folgenden Rennen des Vormittags werden ebenfalls Vereinsmitglieder am Start stehen.
Deshalb, liebe Musketiere, kommt zum Anfeuern nach Lagerfeld!
(kv)

Paco’s Comeback

Genau diese eine Gruppe habe ich verpasst. Bei fast jeder anderen Attacke war ich dabei. Denn das war mein großes Ziel in diesem Jahr. Ich wollte vor heimischem Publikum, beim Rennen meines RC Musketier ganz weit vorne landen und in die B-Klasse aufsteigen. Aber genau diese eine Gruppe habe ich verpasst. Niedergeschlagen rolle ich über die Ziellinie, voller Gewissheit, dass ich alle enttäuscht habe. 2010 im Juli war das. Und es war mein letztes C-Klasse Rennen. Bis gestern. Nach sieben Jahren habe ich mich entschieden wieder eine Lizenz zu bestellen. Das Trauma ist überwunden und die Ziele sind andere.

Ich möchte niemandem etwas beweisen. Lediglich Spaß haben. Wieder dieses Gefühl haben mich zu verausgaben und doch immer noch Reserven zu haben. Das Gefühl haben noch zu können und meinen Kontrahenten die Schmerzen anzusehen, Prämien gewinnen, abgehängt werden, mich vom Feld tragen lassen.

Rund um das Thönnissen-Center am gestrigen 20.August 2017 war hier mein Einstieg. Meine Form ist eigentlich nicht wirklich vorhanden. Ein paar Kilos habe ich zu viel auf den Rippen und ein paar Kilometer zu wenig in den Beinen. Aber ich habe mir gedacht, dass ich ja schlimmstenfalls abgehängt werde – wahrscheinlich sogar abgehängt werde. Am Start kam dann die Aufregung (Lena behauptet, dass diese bereits letzten Dienstag unerträglich war – so ein Quatsch!).

Da stehen die ganzen schlanken, durchtrainierten, eingeölten Rennfahrer mit Hightech-Maschinen, Einteilern, Aerohelmen und Wattmessgeräten. Insgesamt ungefähr 100. Ein Riesenfeld in Zeiten, in denen der Radrennsport immer noch zu kämpfen hat. Ich war mir ziemlich sicher, dass das ein kurzes Rennen für mich wird. 30 Runden á 2 km sollten absolviert werden und meine Vorsätze hießen:
„Immer nur die nächste Gerade überstehen“
„Nur nach vorne fahren, wenn das Feld langsam wird“
„Lutschen, lutschen, lutschen“

Mit dem Startschuss wurde attackiert. Ich hatte kein Tacho am Rad, aber es war schnell. Und als hätte ich nie mit dem Rennsport aufgehört, fügte ich mich in diesen Bienenschwarm, hatte keine Probleme dabei meine Positionen zu behaupten, habe Lücken gesehen und erfahren, die keinem anderen auffielen und schwebte durch das wild wabernde Fahrerfeld.

Nach fünf Runden machte ich mir noch Sorgen, ob ich dieses Tempo durchhalte, nach 15 Runden war mir klar, dass ich es schaffe. Von da an überlegte ich mir, wie ich den Schlusssprint angehen möchte. Die Zielgerade in Kleve ist elendig lang, leicht ansteigend und mit Wind von vorne. Deshalb war mein Vorsatz an etwa 30. Position auf die Zielgerade einzubiegen. Bereits zwei Runden vor Schluss war die Nervosität merklich zu spüren. Es wurde gerempelt, gepöbelt und geschoben. Alle wollten weit vorne auf die Zielgerade. Ich hielt mich zurück. Und auf der Zielgeraden schob ich mich Stück für Stück nach vorne, umkämpfte meine Position und merkte wie der ein oder andere zu früh vorne war und nun einging wie eine Blüte unter der Saharasonne. Auch bei mir wurden die Beine schwer, ich war nicht mehr in der Lage aus dem Sattel zu gehen. Aber ich habe das für mich unmögliche erreicht. Fünfzehn Fahrer wurden gewertet und ich bin tatsächlich 15. geworden.
Jetzt habe ich Blut geleckt.
(dp)

Aktiv und vielseitig 2017 – Zwischenstand

In dem diesjährigen Vielseitigkeitswettbewerb unseres Vereins führt nach gut zwei Drittel des Zeitraums Thomas Weiten mit 69 Punkten und deutlichem Vorsprung vor Markus Zaremba und Dirk Weber. Unter den Jugendlichen führt Leonard Schneider mit 40 Punkten knapp vor Florian Dahlmann mit 38 Punkten.

Zum Zeitpunkt dieses Zwischenstands sind die häufigsten dokumentierten Aktivitäten die Trainings auf der Straße und der Radrennbahn, Teilnahme am Athletiktraining, das Helfen bei Vereinsveranstaltungen sowie der Besuch der Vereinstreffen. Die Teilnahme an RTFs oder CTFs wird erst am Ende der Saison mit aufgenommen.
Insgesamt wurden bislang 29 unterschiedliche Aktivitäten aus dem Katalog der 56 Aktivitäten dokumentiert. Einzelne Musketiere sind mittlerweile auf zehn, elf unterschiedliche Aktivitäten gekommen.

Ein paar der möglichen Aktivitäten wurden hingegen sehr selten durchgeführt. Dazu gehört das Sammeln von Höhenmetern. Berge und Pässe, die zwischen Fuß und Scheitel mindestens 500 Höhenmeter aufweisen, sind nicht in der Nähe.

Deshalb wird am 25.August 2017 abends ab 17 Uhr ein gemeinsames Sammeln von Höhenmetern angeboten. Dazu soll die Runde über den Langenberger Sender von jedem Teilnehmer so oft wie möglich und gewünscht abgefahren werden. Eine Runde ist 5,5 km lang und hat 144 hm. Nach vier Runden sind beispielsweise 500 hm überwunden und weitere Punkte für den Vielseitigkeitswettbewerb können gutgeschrieben werden. Weitere Details können in der Beschreibung nachgelesen werden.
(kv)

Der süße Wahnsinn schmeckt nach Schweiß und Dreck

Fahrer, Boxencrew und Besucher der beiden Musketier-Teams kurz vor dem Start des Rennens

Was wurde eigentlich aus dem süßen Wahnsinn auf dem MTB? Obwohl „Night on Bike“ bereits mehrere Wochen her ist, wird es Zeit für einen kleinen Bericht über die beiden Tagen, 21 und 22.Juli 2017, in Radevormwald.

Beide Musketier-Teams, „Die 6 Musketiere“ und „Musketier 2.0“ hatten sich als 6er-Teams für das 24-Stunden-Rennen angemeldet. Im Fahrerlager lagen beide Teams nebeneinander und hatten einen großen, ruhigen Bereich für sich. Leider war in beiden Teams ein Fahrer ausgefallen, so dass jeweils zu fünft angetreten werden musste.

Die Strecke, also die Runde, war ca. 12 km lang und hatte neben bekannten Abschnitten wie dem Wurzelteppich in Espert und dem „Schweineberg“ neue Abschnitte wie dem „Funnywood“ in der Nähe der Uelfe-Wuppertal-Straße und dem „BMX-Park“ am Minigolfplatz.

Am Samstagmittag um 14 Uhr war bei angenehmem Sommerwetter der Start des 24-Stunden-Rennens. Wie im letzten Jahr hatten sich von Anfang an die unterschiedlichen Ansprüche und Fähigkeiten der beiden Teams herausgestellt. Die Fahrer von „Musketier 2.0“ fuhren die Runden meistens zehn Minuten schneller als die „6 Musketiere“. Gegen Mitternacht waren Erstere drei Runden voraus und im oberen Mittelfeld der Rangliste, während die Letzteren versuchten nicht Letzter zu werden. Auf der anderen Seite waren die „6 Musketiere“ Dank ihrer einzigartigen, aufopferungsvollen Boxencrew, die die ganze Klaviatur aus Zuckerbrot und Peitsche spielen konnte, bestens für jede Runde präpariert.

Nach Mitternacht war Regen aufgezogen und hatte die Strecke rutschig und matschig gemacht. Am Morgen gegen fünf Uhr hatte es einen weiteren kräftigen Schauer gegeben. Die Regenschauer hatten sowohl bei den Musketieren als auch im gesamten Fahrerlager zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Die Einen sind mutig weitergefahren, bei andere Teilnehmern war die Vorsicht größer als der sportliche Ehrgeiz und sie sind nicht mehr auf die Strecke gegangen.

Letztlich wurden „Die 6 Musketiere“ mit 22 Runden 16. von achtzehn 6er-Teams, während „Musketier 20.“ 31 Runden gefahren ist und damit den 9.Platz erreicht hat.

Im Jahr 2018 wird „Night on bike“ Mitte August stattfinden. Sicherlich auch wieder mit der Beteiligung von Musketieren.
(kv)