Schlagwort: Aktiv und vielseitig

Musketiere und ihre Freunde auf Abwegen

Das Triathlon-Hämmerchen und der Triathlonhammer sind mittlerweile eine Traditionsveranstaltung des Tri Club Wuppertal, welche jährlich im Herbst am Schwimmbad Neuenhof und im anliegenden Burgholz ausgetragen wird.

Unser Musketier Florian hat sich entschieden am Sonntag die schönste aller Ausdauerdisziplinen, das Radfahren, mit der nassen und der ältesten Ausdauersportart zu kombinieren und am Hämmerchen teilzunehmen. Ihm gelang bei diesem Versuch ein sensationeller dritter Platz in seiner Altersklasse, wobei er sich dabei lediglich zwei „Vollblut-Triathleten“ geschlagen geben musste. Wir freuen uns, dass Flo die Farben der Musketiere als „Außenseiter“ so stark repräsentierte und gratulieren ihm herzlich zu diesem Erfolg.

Unsere Freunde Magdalena (Magda) und Ingmar vom RV Endspurt nahmen ebenfalls am Hämmerchen teil, wobei Magda der Gesamtsieg in ihrer Altersklasse gelang. Sie darf also fortan ihre Pokalwand mit dem begehrten goldenen Hämmerchen schmücken.
Magda, herzlichen Glückwunsch dafür.

Wir hoffen, dass zukünftig weitere Musketiere den Mut haben sich in den anderen Ausdauerdisziplinen der starken Konkurrenz zu stellen.
(dp)

Rad-Cross in Radevormwald

In Radevormwald hat im Stadion am Kollenberg heute der zweite von vier Läufen des GENESIS NRW-Cross-Cup stattgefunden.

Vom RC Musketier Wuppertal ist Ben Jochum in der Klasse U15 an den Start gegangen. Bei seinem ersten Radcross-Rennen hat er auf Anhieb den zweiten Platz belegt. Er kam eine halbe Minute hinter Jonathan Malte Rottmann vom RSC Plettenberg in das Ziel. Zu seinem Verfolger Ole Jablonski vom Pulheimer SC hatte Ben 13 Sekunden Vorsprung.

Des Weiteren hatte sich Markus Zaremba nach vielen Jahren der Abstinenz von Cross-Rennen wieder zu einem Rennen angemeldet (Master 2). Er konnte das Rennen jedoch nicht durchfahren und hatte es nach zwei Runden vorzeitig beendet.
(kv)

Fit für die Cross-Saison

Die Jahreszeit, die in diesem Jahr der Sommer sein sollte, neigt sich dem Ende und so auch die Rennrad-Saison. Um im Winter nicht allzu sehr unsere Sommerform zu verlieren hat Markus sich gemeinsam mit uns drei Jugendlichen Ben, Paul und Lars für den heutigen Samstag zu einem Cross-Workshop angemeldet. In Vorbereitung auf den Workshop trainierten wir, die für uns neuen, grundlegenden Techniken des Cross-Fahrens schon einmal am vergangenen Donnerstag mehrere Stunden lang auf einem Parcours an der Radrennbahn in Solingen, den Andreas Kemper für uns aufgebaut hat um uns in die Welt des Cross-Sports einzuführen.

Als gegen neun Uhr heute Morgen alle 30 Teilnehmer am Carl-Duisberg-Gymnasium eingetroffen waren gab es eine kurze Einführung zum Thema Querfeldeinfahren vom Organisator des Workshops Stephan Siebenmorgen (RV Enspurt 08 Wuppertal) und dem ehemaligen Profi-Cross-Fahrer und Trainer Jörg Arenz. Es wurde etwas über die Unterschiede zwischen Renn- und Crossrad gefachsimpelt, bis wir uns eine halbe Stunde später zum Sportplatz des TSV Fortuna Wuppertal aufmachten, um endlich zum praktischen Teil des Morgens zu kommen. Angefangen wurde in der ganzen Gruppe mit grundlegenden Auf- und Absprungübungen, die beim Crossen, gerade bei Cross-Rennen essentiell sind um schnell über Hürden oder einen Hang hinauf zukommen.

Anschließend wurde die Gruppe eingeteilt. Es gab drei „Stationen“, an denen verschiedene Fertigkeiten trainiert wurden. Wir jugendlichen Teilnehmer fingen mit Jörg Arenz an in einem aus Pylonen abgesteckten Kreis unsere Fahrtechnik zu verbessern. Durch unterschiedliche Übungen wurde unsere Geschicklichkeit auf dem Rad auf die Probe gestellt. Danach ging es darum, wie man am besten und schnellsten enge Kurven, sandige Passagen und matschige Abschnitte fährt, wie sie in Cross-Rennen Gang und Gebe sind. Auch das Schultern und Tragen der Räder an Hängen wurde nicht ausgelassen und das Springen über Hürden abermals noch einmal thematisiert. Zwischendurch gab es immer wieder theoretische Einheiten, wie man sich in bestimmten Rennsituationen am besten verhält.

Zum Abschluss ging nach einer Kuchenpause die komplette Gruppe zu einem 3-Runden-Rennen auf einem Parcours über den ganzen Sportplatz inklusive Hürden, Slalom, Sand- und Tragepassagen an den Start.

Bilder von Donnerstag und Samstag sind hier verlinkt.

Nach diesen teils frustrierenden, anstrengenden aber auch sehr lehrreichen Trainingseinheiten sehen wir der Cross Saison mit Vorfreude entgegen.
(lhb)

Gipfelsturm in Langenberg

81 Runden, 11644 Höhenmeter, 14 Runden, Mont Ventoux, voraussichtlich 1 neues Vereinsmitglied, 9 Aktive, 3 Gastfahrer, 2 Jugendliche und 6 Senioren. Das sind einige Ergebnisse und Zahlen der ersten Veranstaltung „Meinen Gipfel erklimmen“.

Insgesamt wurde die 5,5 km Runde gestern 81 mal gefahren. Das entspricht insgesamt 11644 Höhenmetern. Tobias ist mit 14 Runden die meisten Runden gefahren. Er hat damit den Lichtpunkt „Mont Ventoux“ erreicht und er war damit der einzige, der gestern mehr als 2000 Höhenmeter gefahren ist.

Jeder Starter hat aber mindestens den ersten Lichtpunkt erreicht, der immerhin drei Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers bedeutet. Fünf der neun Starter sind bis zum vierten Lichtpunkt gekommen, der 1500 Höhenmeter Marke. Sie bedeutet, dass sie fünf Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers erhalten. Besonders erfreulich ist, dass zu diesen fünf Startern die beiden Jugendlichen Starter Nassim und Lars gehörten.

Erfreulich war, dass ein Hobbyradsportler aus Wuppertal einfach mal vorbei gekommen, weil er im Internet von dieser Aktion erfahren hat. Eventuell wird aus dieser einer Teilnahme eine regelmäßige Teilnahme an den Aktivitäten des RC Musketier Wuppertal.

Daneben waren ein Fahrer des Team ME und ein regelmäßiger Besucher des Trainings auf der Radrennbahn die weiteren Gäste.

Bilder von dem Gipfelsturm sind hier verknüpft.

Weil die gestrige Veranstaltung ein Erfolg war, möchten wir gerne noch weitere solche Veranstaltungen an anderen Standorten durchführen. Das Ziel dabei ist, dass die Fahrkarten, die gestern begonnen wurden, bei den nächsten Veranstaltungen weiter gefüllt werden bis die 5000 Höhenmeter erreicht werden.

Wer das schafft, bekommt von der Jury das Zertifikat des Berggesellen verliehen. Wird eine weitere Fahrkarte gefüllt, erhält man das Zertifikat des Bergmeisters, nach der dritten Karte das Zertifikat des Bergdoktors und zuletzt das Zertifikat des Bergprofessors. Weibliche Teilnehmer erhalten natürlich das weibliche Äquivalent.
(dp, kv)

Stillleben mit dreidimensionalem Rundenzähler, Fahrkarten und Verpflegung (alkoholfrei und ungeschwelfelt)