Schlagwort: Bergische RTF

Radtour in’s Trockene gebracht

Zum Start der RTF um acht Uhr prasselte der Regen noch.

Unsere diesjährige RTF „Rund um Wuppertal“, wieder am Samstag des Pfingstwochenendes durchgeführt, war bei über zwanzig Grad und bei leichtem Wind von der Sonne verwöhnt. An den Kontrollstellen änderte die Nussnougatcreme auf den Milchbrötchen im Laufe des Tages ihren Aggregatzustand von fest zu gerade noch zähfließend. Aufgrund der strahlenden Sonne wurde an einer Kontrollstelle spekuliert, welchen Lichtschutzfaktor Nussnougatcreme habe. (Wenn man im Internet danach sucht, dann findet man schnell die Angabe 9.7). Hin und wieder sind harmlose Wolkenfelder über das Gebiet hinweggezogen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten – passend zum Wetter – ebenfalls einen frohgemuten Eindruck.

Fahrräder zum Vernaschen

Am frühen Morgen sah die Welt in Wuppertal ganz anders aus. Das Wetter hat das übliche Klischee über Wuppertal bedient: Regen. Mal feiner Regen, mal kräftiger Regen, immerhin warmer Regen. Und die Wettervorhersage für Nordrhein-Westfalen hörte sich nach weiterem Regen und gar Gewittern am Vormittag, Mittag, Nachmittag an. Weshalb sollte man sich dann auf den Weg zu einer RTF machen, wenn man dann doch nur nass wird? Diese Frage war sicher der Hauptgrund, weshalb unsere RTF diesmal nur 106 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatte. Statt bis zu 400 Teilnehmern bei trockenem Wetter.
Immerhin sind einige Fahrerinnen und Fahrer noch spät gestartet, weil der Regen gegen halb neun aufgehört hatte und die verschiedenen Wettervorhersage-Applikationen trockene Stunden angezeigt haben. Sie sind auch trocken geblieben.

Zwei Musketiere, Peter Meuter und Frank Weber, haben den RTF-Tag mit dem Fotoapparat begleitet und stellen ihre Bilder zum selbst herunterladen zur Verfügung. Einfach dieser Verknüpfung folgen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoffen, sie im nächsten Jahr wieder bei „Rund um Wuppertal“ begrüßen zu dürfen. Außerdem bedanken wir uns bei allen Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen, die bei der Durchführung der RTF tatkräftig geholfen haben. Desweitern bedanken wir uns bei den Institutionen und Firmen, die uns für die Kontrollstellen Stellplatz und Wasser zur Verfügung gestellt haben: die Firma RADO Gummi GmbH in Radevormwald, dem Rot Weiß Ennepetal-Rüggeberg, dem MSF Tornado Kierspe e.V. sowie dem Flugplatz bzw. dem Neye Café in Wipperfürth. Ein sehr großer Dank geht an den SV Jägerhaus-Linde, dessen Vereinsgelände wir in diesem Jahr wieder nutzen durften.
(kv)

Bananen-Schnitzkunst auf Milchbrötchen

RTF-Wochenende im Bergischen Land

Am letzten Wochenende haben zwei Radtourenfahrten in den Wuppertaler Nachbarstädten Schwelm und Velbert stattgefunden.

An der Radtourenfahrt des Schwelmer RSC am Samstag haben 291 Fahrerinnen und Fahrer teilgenommen. Darunter waren insgesamt auch 15 Musketiere, von denen gut ein Dutzend zusammen und geschlossen die 70er-Runde gefahren sind. Dass wirklich zusammen und rücksichtsvoll gefahren wurde, kam auch zwei Rekonvaleszenten entgegen, die nach längerer Pause nun in die Saison gestartet sind.

Am Sonntag stand die Tour des RSF Velbert an. Hier hatten ebenfalls viele Musketiere in Fußballmannschaftstärke teilgenommen und sind zusammen gefahren. „Einer für Alle – Alle für Einen!“ – das war das Motto des RTF-Wochenendes.
(kv)

Waffeln und Verein für gut befunden

Die RTF-Saison hat nun auch im Radsportbezirk Bergisch Land begonnen. Von den zehn für dieses Jahr angemeldeten Veranstaltungen war die Radtourenfahrt des RSV Hattingen, die am Samstag (6.Mai) stattgefunden hat, die erste in der Saison.

Nach Absprache mit dem RSV Hattingen sind die Musketiere, insgesamt acht, an der Kontrollstelle in Wuppertal-Dönberg in die Strecke eingestiegen und haben zusammen die 74 km-Runde absolviert. Wie in den vergangenen Jahren waren die selbst gebackenen Waffeln, die in Dönberg gereicht werden, ein guter Grund dort zu starten und die Tour dort auch enden zu lassen.

Unter den acht Musketieren befanden sich zwei unserer Jugendfahrer, die seit dem letzten Herbst im Verein sind. Für beide war es die erste Teilnahme an einer RTF, verbunden mit vielen neuen Erfahrungen. Zum Beispiel die charakterbildende Eigenschaft der bergischen Hügellandschaft. Sie werden am Montag in der Schule Heldengeschichten erzählen können.

Des Weiteren fuhr unter acht Musketieren ein getarntes Neumitglied mit. Getarnt insofern, dass er den guten Eindruck, den er durch unseren medialen Auftritt von RC Musketier hatte, durch ein paar gemeinsame Stunden auf dem Fahrrad verifizieren wollte. Die Verifikation ist anscheinend positiv ausgefallen, denn am Ende der Tour hat er den bereits ausgefüllten Mitgliedschaftsantrag aus der Trikottasche hervorgeholt und uns mitgegeben. Herzlich Willkommen bei den Musketieren.
(kv)

RTF-Bezirkspokale in Wuppertal

Die besten RTF-Mannschaften 2016 im Radsportbezirk Bergisch Land

Anders als in den Jahren zuvor wurde 2016 keine eigenständige Ehrung der RTF-Fahrer auf Bezirksebene durchgeführt. Stattdessen wurden die Schüler-/Jugend- bzw. Mannschaftsehrungen im Rahmen der Vereinsfeiern der erfolgreichen Vereine durchgeführt.

Während der RV Edelweiss Mettmann die aktivsten RTF-Fahrer im Jugendbereich hat, brauchte Karl Reus, der RTF-Koordinator im Radsportbezirk Bergisch Land, für die Verleihung der Mannschaftspokale nicht viel herumreisen. Sowohl der Wandpokal für die Frauen- als auch für Männermannschaft (Mannschaften mit den meisten Punkten, die bei RTF-Veranstaltungen im Bezirk gesammelt wurden) gingen an den RC Musketier Wuppertal. Zusammen mit unserem RTF-Koordinator Michael Homa hat Karl Reus die Pokale verliehen.

Die Frauenmannschaft bestand aus Vera Dress-Sendtner-Voelderndorff und Sonja Zaremba. Die Männermannschaft umfasste Rolf Pöppel, Reiner Drautzburg, Frank Dückers und Thomas Weiten.

Des Weiteren gingen die Wanderpokale für die Frau und den Mann mit den meisten RTF-Punkten im Radsportbezirk ebenfalls an Vera bzw. an Gerd Falke.

Somit haben alle vier Wanderpokale des Bezirks ihre diesjährige Heimat bei Musketieren.
(kv)

Hinter den Kulissen von „Rund um Wuppertal“

Der Wuppertaler Tri-Club gehörte mit zu den Teilnehmern unserer RTF.

Der Wuppertaler Tri-Club gehörte mit zu den Teilnehmern unserer RTF.

Am Pfingstsamstag (14. Mai) führten wir zum 39-ten mal unsere Radtourenfahrt „Rund um Wuppertal“ durch. Man mag meinen, dass eine RTF ziemlich monoton abläuft. Ein Rückblick hinter die Kulissen am Start-und Zielort beweist jedoch etwas anderes.

6.00 Uhr: Die Musketiere versammeln sich am Sportplatz Jägerhaus Linde. Ab acht Uhr werden hier einige hundert Radfahrer auf die Strecke gehen. Unser Vorsitzender Markus Zaremba und Michael Homa (RTF-Koordinator) geben die letzten Instruktionen an die Helfer. Dazu gehört auch die Verabschiedung der Teams, welche mit Autos bis zu 70 Kilometer ins Bergische Land zu den Kontrollpunkten fahren. In den vergangenen Tagen sind die Routen ausgeschildert worden, eine Überprüfung auf Vollständigkeit erfolgt noch einmal bei der Anfahrt. Selbst Renn-Ass Jürgen Sopp verzichtet heute auf einen Wettkampf und stellt sich in den Dienst der Organisation.

6.30 Uhr: Ein Anbieter für Nahrungsergänzungsmittel aus Münster baut seinen Stand neben unserer Anmeldung auf und hofft auf gute Geschäfte im Laufe des Tages. Einige Musketiere sind in der Küche mit Bereitstellung von Brötchen, Kuchen und Getränken beschäftigt. Später wird draußen auch gegrillt.

6.45 Uhr: Lutz Schröder aus Bonn erscheint an der Nummernausgabe, komplett in Radkleidung. Der Lizenzfahrer vom RCB Bonn hatte nachts seine Tochter zum Düsseldorfer Flughafen gebracht und ist dann anschließend nach Wuppertal weitergefahren. Trotz des wenigen Schlafs in der letzten Nacht will er die 151 Kilometer in Angriff nehmen. Noch bekommt er allerdings keine Startgenehmigung. Die Geräte für das Erfassungssystem „Scan&Bike“ werden gerade erst aufgebaut. Die Technik ist vom heimischen Radbezirk angeschafft worden und wird reihum den heimischen Vereinen zur Verfügung gestellt – heute kommen wir in den Genuss.

7.50 Uhr: Inzwischen sind schon etliche Sportler startklar. Reiner Drautzburg und Vereinsmitbegründer Sigfried Rohr beginnen mit ihrer Arbeit. Die beiden Senioren geben heute den Startstempel auf die Wertungskarten.

8.00 Uhr: Unter anderem starten fünf Sportler vom Tri Club Wuppertal. Sie gehen auf die 111-Kilometer-Runde. Für André Walzer, einer der Fünf, ist es eine „ganz normale Sache“, er legt pro Jahr etwa 8000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.

8.15 Uhr: BDR-Kontrollfahrer Franz Böhm vom Verein „Kölner Fernfahrer 09“ erscheint bei der Anmeldung. Er stellt uns schon bis hierhin ein gutes Zeugnis aus. Die Beschilderung zum Veranstaltungsort, die Anmeldung sowie die Verpflegung bekommen Lob. Die Strecke wird er unterwegs beurteilen.

9.00 Uhr: Eine weitere Gruppe vom Tri Club Wuppertal erscheint am Start. Scherzhaft fragt Dieter Fickert, ob seine Vereinskollegen „denn pünktlich um acht Uhr losgefahren“ seien. Gut gelaunt geht es für die nächsten zehn Tri-Athleten auf die „111er-Runde“. Gleichzeitig erscheinen fünf Fahrer vom Endspurt 08 Wuppertal, darunter der Vorsitzende Stephan Siebenmorgen. Sie „revanchieren“ sich dafür, dass 17 Musketiere bei deren RTF im April mitgefahren waren.

11.00 Uhr: Es werden keine Anmeldungen mehr angenommen. Insgesamt sind 346 Radsportler auf die vier verschieden langen Runden (41, 73, 111 und 151 Kilometer) gegangen. Aufgeteilt in genau 173 sog. Trimmfahrer (also Teilnehmer, die nicht Mitglied eines Vereins des Bund Deutscher Radfahrer sind) und 173 Fahrer mit RTF-Wertungskarte des BDR.

17.00 Uhr: Wertungsschluss. Wer jetzt noch nicht angekommen ist, kommt zu spät. Es haben aber alle geschafft.

19.00 Uhr: Das Abschildern ist erledigt. Michael Homa und wir anderen freuen uns über eine gelungene Veranstaltung. Manch einer ist fast so erschöpft, als wäre er selbst mitgefahren. Für nächstes Jahr ist die 40. Auflage von „Rund um Wuppertal“ geplant.

Die Bilder das Tages hat unser Peter Meuter zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
(ws)

Der Nussnougatcreme-Aufstrich war besonders beliebt