Schlagwort: Berichte in den Medien

Wuppertaler Ergebnisse beim 27.UNI-Rennen

Bei der diesjährigen Ausgabe unseres UNI-Radrenntages gab es neben den beiden Hauptrennen der Männer KT, A/B (Sieger Marcel Meisen) und Elite-Frauen (Siegerin Stefanie Paul) noch weitere interessante Wettkämpfe auf dem 2,3-Kilometer langen Rundkurs in der Südstadt. Stefanie Paul hat das Frauen-Rennen innerhalb des UNI-Rennen in der dritten Auflage zum zweiten Mal gewonnen.

Bei den C-Amateuren wurde Horst Michaelis (Endspurt Wuppertal) Zehnter. Die beiden Musketier-Fahrer Dennis Marschall und Hauke Rühs konnten das Rennen bis zum Ende durchfahren. Die Rennen der U17 fand ohne Wuppertaler Beteiligung ab. Das Rennen der U15-Schüler hat Ben Jochum von Musketier Wuppertal gewonnen. Sein Bruder Moritz wurde Vierter. Magdalena März von Endspurt Wuppertal belegte Platz 9.

Spannend war es bei den Senioren. Hier startete der frischgebackene Deutsche Meister Andreas Vach (Senioren 3) vom heimischen „Adam Donner Master Racing Team“ mit seinen Begleitern. Im gemeinsamen Rennen der Senioren 2, 3 und 4 dominierten die Donner-Fahrer den Rennverlauf und besetzten mit Marc van der Wielen (späterer Dritter, Senioren 2) und den Assen in der Senioren 3 bereits frühzeitig die entscheidenden Positionen. Rainer Beckers, in Görlitz bei der DM noch Zweiter hinter Vach, gewann das Wuppertaler Rennen unangefochten im Sprint. Vach als Vierter haderte nach dem Zieleinlauf etwas: „Ich wäre aufs Podest gekommen, wenn ich auf der Zielgeraden durch Zögern nicht einen Meter verschenkt hätte.“ Ein weiteres „Problem“ war für Spaßvogel „Vachi“, dass sein fast durchgehend weißes Meistertrikot Dreckspritzer von der nassen Straße abbekommen hatte.

Beim Heimrennen mussten sich Jürgen Sopp und Andreas Marschall (beide Musketier Wuppertal) im Rennen der Senioren 3 mit den Plätzen zehn und 13 begnügen, Achim Janke (Endspurt Wuppertal) und Dirk Trautmann (Team Donner) wurden Elfter und Zwölfter. Ingmar März, ebenfalls von Endspurt Wuppertal und in Senioren 2 am Start, hat bei seinem ersten Straßenrennen das Ziel erreicht und war damit sichtlich zufrieden.
Heiko Fischer und Karl-Otto Franke von Blitz Barmen wurden in ihren Rennen Senioren 2 bzw. Senioren 4 als 14. und als 6. gewertet.

Nach dem Hobbyrennen über 18,4 Kilometer äußerten sich zwei Teilnehmer begeistert. Sabine Schmidt fährt auch im Alltag viel Fahrrad, auch gerne Berge. „Nach meinem Sieg im vergangenen Jahr wollte ich unbedingt wieder antreten. Das macht Spaß hier.“ Martin Kieczka fragte sich zwar anschließend, warum er sich „so etwas noch antun muss“, war aber dennoch mit seiner Leistung zufrieden.

Gut im Feld zu erkennen: das Nationalteam der VAE

Zum Hauptrennen der Männer trat auch die Nationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit sechs Fahrern in Wuppertal an. Der amtierende Asien-Meister, Yousit Mirza, durfte dem Reglement entsprechend als Vollprofi beim UNI-Rennen nicht starten. Dessen Bruder Badr Mirza, ehemals selbst Topfahrer in Asien, betreute die arabischen Fahrer am Grifflenberg. Wolfgang Schreiber hat mit Badr Mirza gesprochen:

Herzlich Willkommen in Wuppertal. Wie kommt es, dass ein solches Top-Team wie Ihres in Wuppertal startet?
Wir befinden uns in Deutschland zur Vorbereitung auf den Asia-Cup am 22. August. Wir haben Starts in Leipzig, Neuß, Krefeld und im Süden. Da passte Wuppertal gut in unseren Terminkalender.
Erwarten Sie von diesem Rennen hier neue Erkenntnisse? Fahren Sie auf Sieg?
Es gibt unterschiedliche Fahrweisen auf den Kontinenten und wir wollen uns die europäische Härte holen. Platzierungen sind heute nicht wichtig, wir sehen Wuppertal als Training an.
Wir wünschen viel Erfolg heute, eine gute Zeit in Deutschland und gute Ergebnisse beim Asia-Cup.
Danke, wir kommen gerne auch noch einmal nach Wuppertal. Hier gefallen uns Strecke und Organisation sehr gut.

(Anmerkung: Im Hauptrennen der Männer erreichte kein Fahrer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Rang unter den ersten 15.)
(ws, kv)

Westdeutsche Zeitung am 31.Juli 2018

Cronenberger Anzeiger am 01.August 2018

Willkommen zum UNI-Rennen 2018

Am 28.Juli 2018 wird das diesjährige Straßenradrennen rund um die Bergische Universität Wuppertal stattfinden. Es ist die 27.Auflage des UNI-Rennens und wird auf dem bekannten Rundkurs von 2,3 km Länge und gut 40 m Höhenunterschied pro Runde ausgetragen. Start und Ziel befinden sich auf der Max-Horkheimer Straße. Neben den Amateur-und Nachwuchsrennen wird wieder ein Rennen für Hobby-Fahrer angeboten.

Der Renntag wird um 9:00 Uhr mit dem Rennen der C-Klasse eröffnet. Hier sind 62,1 km (27 Runden) zurückzulegen.

Anschließend, um 10:40 Uhr, werden die Seniorenklassen 2, 3 und 4 zu ihrem Rennen starten. Die Senioren 2 (Jahrgänge 1969 bis 1978) werden 19 Runden (43,7 km) zurücklegen. Davon zeitlich getrennt startend werden die Senioren 3 und 4 (Jahrgang 1968 und älter) ihr gemeinsames Rennen über 18 Runden (41,4 km) austragen.

Das dritte Rennen des Tages wird von den Elite-Frauen bestritten. Der „Chrestos Lady’s Cup“ ist ebenfalls 41,4 km lang. Der Start ist für 11:55 Uhr geplant. Das Rennen der Frauen wird gleichzeitig, aber ein wenig zeitlich versetzt startend, mit dem der U17-Jugendklasse stattfinden (36,8 km, 16 Runden).

Nach dem Rennen der Frauen, ab 13:10 Uhr, wird mit der U15-Schülerklasse das zweite Nachwuchsrennen des Tages gestartet. Hier werden 29,9 km (13 Runden) zurückzulegen sein.

Anschließend, ab 14:05 Uhr, wird das Hobbyrennen über acht Runden (18,4 km) gestartet. Die Distanz hört sich vergleichsweise kurz an. Jedoch verspricht der Höhenunterschied in jeder Runde auch bei acht Runden eine anstrengende Erfahrung.

Zum Abschluss des Tages wird gegen 14:50 Uhr das Hauptrennen gestartet. Das Rennen der Kontinentalprofis sowie die Amateure der A- und B-Klasse umfasst 44 Runden (101,2 km). Für dieses Rennen hat sich die Nationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate angekündigt, die derzeit zum Trainieren in Deutschland weilt.

Das UNI-Rennen ist in rad-net für lizenzierten Rennfahrerinnen und Rennfahrer ausgeschrieben. Die Meldungen über das rad-net-Portal sind bis zum 23.Juli 2018 in der Nacht möglich. Nachmeldungen am Tag des Rennens sind herzlich willkommen.

Die Anmeldung zu dem Hobbyrennen ist am Tag des Rennens bis 13:00 Uhr vor Ort im Rennbüro möglich. Eine Anmeldung über rad-net ist möglich aber nicht nötig. Die Teilnahme am Rennen kostet 15 EUR. (Eine Nachmeldegebühr wird natürlich nicht erhoben.)
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 23.Juli 2018

Westdeutsche Zeitung am 25.Juli 2018

Wuppertaler Rundschau am 25.Juli 2018

Landesverbandsmeister zum Dritten

Während am Samstag des Pfingstwochenendes (19.Mai) die meisten Musketiere unsere Radtourenfahrt „Rund um Wuppertal“ durchgeführt haben, hat in Elsdorf bei Köln die Landesverbandsmeisterschaft im Zeitfahren auf der Straße stattgefunden. Im Zeitfahren seiner Altersklasse über 10 km hat Ben Jochum auch diese Landesmeisterschaft gewonnen. Er war mit einer Fahrzeit von 14:26 Minuten 27 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte.

Ben hat in diesem Jahr bisher alle Landesverbandsmeisterschaften in den verschiedenen Disziplinen (Omnium auf der Bahn, Straßenrennen, Zeitfahren auf der Straße) gewonnen. Durch diese Erfolge und seinen anderen sehr guten Platzierungen führt er derzeit den ARAG Schüler-Cup an.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 29.Mai 2018

Rückblick auf die 40.Musketier-RTF

Willkommen zur Kontrollstelle In Radevormwald

Unsere diesjährige Radtourenfahrt „40. Rund um Wuppertal“ hatte 442 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das ist die höchste Teilnehmerzahl seit vielen Jahren. Im letzten Jahr mussten wir uns noch mit 106 Gästen begnügen, da es morgens geregnet hatte. In den Jahren zuvor lag die Teilnehmerzahl stets in den 300ern.

Zugegeben haben uns dieses Jahr die Rahmenbedingungen ein wenig unterstützt. Das Wetter war den gesamten Tag über trocken und wohl temperiert. Außerdem war unsere RTF am Samstag die einzige in Nordrhein-Westfalen und eine von drei im gesamten Bundesgebiet.

Wir freuen uns über die viele positive Rückmeldung zu unserer Veranstaltung. Wir haben sie an den Kontrollstellen, im Zielbereich und in sozialen Medien vernommen. Das ist Ansporn genug zu schauen, an welchen Stellen der Veranstaltung weiterhin etwas verbessert werden kann.

Als Veranstalter können wir zufrieden feststellen, dass dieses Jahr nichts Nennenswertes in der Organisation nicht funktioniert hat. Darüber hinaus hat es unserem Wissen nach unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinen Unfall gegeben. Das Wichtigste aus Sicht aller Helfer des RC Musketier Wuppertal ist, dass es trotz des frühen Aufstehens und der Arbeit Spaß gemacht hat die RTF durchzuführen.

Von den 442 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren ca. 45% auf eine RTF-Wertungskarte gefahren. Ein sechszehntel der Teilnehmer waren Frauen. Ungefähr dreiviertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf der 70er oder 110er-Strecke unterwegs.

Noch eine kleine Szene von der Kontrollstelle in Wipperfürth, der letzten vor dem Ziel. Ein Paar, das auf der 110er-Strecke unterwegs ist, schaut sich den ausgelegten Streckenplan an. Sie sagt zu ihrem Begleiter: „Die 150er geht nach Milspe? Da arbeite ich. Ach, schade, dass wir nicht auf die 150er abgebogen sind. Da wäre ich gerne hergefahren!“ Er antwortet kleinlaut mit einem Ausdruck des Entsetzens im Gesicht: „Wirklich schade, dass wir nicht die 150er gefahren sind.“

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoffen, sie im nächsten Jahr wieder bei „Rund um Wuppertal“ begrüßen zu dürfen. Außerdem bedanken wir uns bei allen Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen, die bei der Durchführung der RTF tatkräftig geholfen haben. Desweitern bedanken wir uns bei den Institutionen und Firmen, die uns für die Kontrollstellen Platz und Wasser zur Verfügung gestellt haben: die Firma RADO Gummi GmbH in Radevormwald, dem MSF Tornado Kierspe e.V. sowie dem Neye Café in Wipperfürth. Ein sehr großer Dank geht an den SV Jägerhaus-Linde, dessen Vereinsgelände wir in diesem Jahr wieder nutzen durften.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 22.Mai 2018

Sportler der Woche

Im samstäglichen Wuppertaler Sportteil der Westdeutschen Zeitung gibt es seit längerem die interessante Rubrik „Sportler der Woche“. Hier werden Wuppertaler Sportlerinnen und Sportler portraitiert, die in der letzten Zeit durch herausragende Leistungen und Ergebnisse aufgefallen sind.

Am 19.Mai 2018 war mit Ben Jochum zum ersten Mal ein Musketier der „Sportler der Woche“. Ein Grund dafür war, dass er kürzlich die Landesverbandsmeisterschaft Nordrhein-Westfalen auf der Straße in seiner Altersklasse gewonnen hat und ein sehr gutes Ergebnis bei der TMP Etappenfahrt erreicht hat.

Und um das Portrait in der Zeitung zu bestätigen, hat Ben am Tag des Erscheinens auch die Landesverbandsmeisterschaft im Zeitfahren gewonnen.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 19-MAI-2018