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MTB-Rennen in Hürtgenwald

Am letzten Samstag (16.September) fand die 4. Auflage des MTB-Rennens in Hürtgenwald/Eifel als 4 Stunden Marathon statt. Hier gemeldet hatten von den Musketieren Lutz und Ronald in der Wertung der 2er Teams. Leider konnte Ronald krankheitsbedingt kurzfristig nicht teilnehmen. Als Ersatzfahrer sprang Vereinsfreund Sascha Kronenberg motiviert ein und am Samstagmorgen ging es dann Richtung Nordeifel.

In Hürtgenwald angekommen, war schnell klar, dass die 5km-Runde kein Zuckerschlecken würde. Die vom ausrichtenden Verein BSV Profil Hürtgenwald beschriebene Strecke, die „… die Essenz des Mountainbikens bietet: Abfahrten, Anstiege, technische Trails, Wurzeln und garantiert keine Waldautobahn und keinen Asphalt…“ erfüllte diese Beschreibung voll und ganz.

Bereits beim Abfahren des Rundkurses merkten Lutz und Sascha, dass es keinen Meter unter den Stollenreifen gab, auf dem man sich etwas erholen oder gar ausruhen konnte. Selbst auf den wenigen Flachpassagen, gespickt mit Wurzelwerk, tiefen Fahrrinnen und sonstigen Unebenheiten, musste immer Druck auf das Pedal gebracht werden um voranzukommen.

Bei guten Witterungsbedingungen erfolgte dann der Start um 13.00 Uhr und Sascha legte mit einer Zeit von 19:20 min gut vor. Wie abgesprochen wurde im Team Lutz/Sascha jede Runde gewechselt und Lutz konnte mit einer Zeit von 20:02 min entsprechend nachlegen. Leider begann es nach ca. 2,5 Stunden zu regnen, was die Streckenverhältnisse massiv verschärfte. Im Regen übernahm Sascha zwei Runden hintereinander, die er beide in einer Topzeit zurücklegte. Hier machte sich jetzt die zunehmende Streckenkenntnis pro gefahrener Runde bemerkbar. Die jeweils letzte Runde unserer beiden Fahrer konnte dann wieder ohne Regen, aber dafür mit umso mehr Matsch absolvierte werden.

Trotz mehrerer Stürze mit einigen Blessuren, sowohl bei Sascha als auch Lutz, belegte das Team mit der Fahrzeit von 4:07:54h in der Altersklasse Ü80 (Gesamtalter des Teams) den 7. Rang und in der Gesamtwertung der 2er-Teams den 20. Platz.

Das Fazit des Tages: Eine respektable Leistung auf einem hammerharten Kurs bei einer gut organisierten, familiären Veranstaltung mit guter Verpflegung und – zum krönenden Abschluss – wirklich heißen Duschen. Gerne kommen wir wieder nach Hürtgenwald und gerne stellen wir uns auch wieder in dieser Teamkonstellation weiteren Wettkämpfen.
(lh)

Der süße Wahnsinn schmeckt nach Schweiß und Dreck

Fahrer, Boxencrew und Besucher der beiden Musketier-Teams kurz vor dem Start des Rennens

Was wurde eigentlich aus dem süßen Wahnsinn auf dem MTB? Obwohl „Night on Bike“ bereits mehrere Wochen her ist, wird es Zeit für einen kleinen Bericht über die beiden Tagen, 21 und 22.Juli 2017, in Radevormwald.

Beide Musketier-Teams, „Die 6 Musketiere“ und „Musketier 2.0“ hatten sich als 6er-Teams für das 24-Stunden-Rennen angemeldet. Im Fahrerlager lagen beide Teams nebeneinander und hatten einen großen, ruhigen Bereich für sich. Leider war in beiden Teams ein Fahrer ausgefallen, so dass jeweils zu fünft angetreten werden musste.

Die Strecke, also die Runde, war ca. 12 km lang und hatte neben bekannten Abschnitten wie dem Wurzelteppich in Espert und dem „Schweineberg“ neue Abschnitte wie dem „Funnywood“ in der Nähe der Uelfe-Wuppertal-Straße und dem „BMX-Park“ am Minigolfplatz.

Am Samstagmittag um 14 Uhr war bei angenehmem Sommerwetter der Start des 24-Stunden-Rennens. Wie im letzten Jahr hatten sich von Anfang an die unterschiedlichen Ansprüche und Fähigkeiten der beiden Teams herausgestellt. Die Fahrer von „Musketier 2.0“ fuhren die Runden meistens zehn Minuten schneller als die „6 Musketiere“. Gegen Mitternacht waren Erstere drei Runden voraus und im oberen Mittelfeld der Rangliste, während die Letzteren versuchten nicht Letzter zu werden. Auf der anderen Seite waren die „6 Musketiere“ Dank ihrer einzigartigen, aufopferungsvollen Boxencrew, die die ganze Klaviatur aus Zuckerbrot und Peitsche spielen konnte, bestens für jede Runde präpariert.

Nach Mitternacht war Regen aufgezogen und hatte die Strecke rutschig und matschig gemacht. Am Morgen gegen fünf Uhr hatte es einen weiteren kräftigen Schauer gegeben. Die Regenschauer hatten sowohl bei den Musketieren als auch im gesamten Fahrerlager zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Die Einen sind mutig weitergefahren, bei andere Teilnehmern war die Vorsicht größer als der sportliche Ehrgeiz und sie sind nicht mehr auf die Strecke gegangen.

Letztlich wurden „Die 6 Musketiere“ mit 22 Runden 16. von achtzehn 6er-Teams, während „Musketier 20.“ 31 Runden gefahren ist und damit den 9.Platz erreicht hat.

Im Jahr 2018 wird „Night on bike“ Mitte August stattfinden. Sicherlich auch wieder mit der Beteiligung von Musketieren.
(kv)

Süßer Wahnsinn auf dem MTB

Am kommenden Wochenende findet in Radevormwald wieder Night on bike statt. In diesem Jahr dauert das MTB-Rennen nicht 14, nicht 16 – nein! – sondern 24 Stunden. Es wird auch ein Rennen über 12 Stunden. Die Musketiere haben sich für die 24 Stunden entschieden.

Wir werden mit zwei 6er-Team starten. Beide Teams, „Die 6 Musketiere“ (ehemals „Die 4 Musketiere“) sowie „Musketier 2.0 / RC Musketier Wuppertal“ bestehen jeweils aus fünf Vereinsmitgliedern und einem Gastfahrer. „Die 6 Musketiere“ werden außerdem von einer nimmermüde und niemals schlafenden Crew unterstützt.

Das Rennen wird am Samstag um 14 Uhr starten. Ab dann werden die ca. 12 km langen Runden gezählt. Der offizielle Kurs ist noch geheim. Wichtige Streckenelemente wie der sogenannte „Schweineberg“ und der Alm im Ortsteil Ispingrade werden wieder mit dabei sein.

Das Fahrerlager befindet sich in diesem Jahr an dem Schulzentrum in der Hermannstraße in Radevormwald. Bei Musketier-Teams freuen sich auf Besucher, egal ob am Tag oder in der Nacht. Gerade in der Nacht lassen sich an einigen Streckenabschnitten tolle Impressionen einsammeln. Die sind dann auch mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar.
(kv)

Die acht MTB-Musketiere

Night On Bike am 10-JUL-2016

Am zweiten Samstagabend im Juli haben sich auf dem Marktplatz von Radevormwald hunderte MTBs und ihre Fahrerinnen und Fahrer aufgestellt um den Start zu Night on Bike zu erwarten. Zwei 4er-Teams aus unserem Verein waren mit bei diesem 16 Stunden langen MTB-Rennen auf einer 12 km-Runde rund um Radevormwald.

Das eine Team, „Die 4 Musketiere“, hatte 2015 zum ersten Mal teilgenommen und ging mit Erfahrung und realistischer Einschätzung der eigenen Fähigkeiten in das Rennen. Das andere Team, „Musketier 2.0“, bestand aus Night on Bike-Novizen. Es bestand jedoch auch aus erfahrenen Straßenradsportlern. Somit waren die Ziele und Teamtaktiken sehr unterschiedlich.

Beide Teams hatten im Vorfeld die kurzfristige Herausforderung zu meistern, dass sie ein verletztes bzw. erkranktes Teammitglied ersetzen mussten. Beide Teams haben adäquaten Ersatz gefunden. Für die 4 Musketiere konnte kurzfristig ein Vereinsmitglied überzeugt werden mitzumachen, Musketier 2.0 hatte sich mit Andreas einen Rennfahrer vom Team ME ausgeliehen.

Die 4 Musketiere überzeugten durch eine gut ausgestattete Zeltburg und einer engagierten, motivierenden und ihresgleichen suchenden Boxencrew. Das Teamziel war eine gute Platzierung im Mittelfeld. Nach jeder Runde wurde der nächste Fahrer auf die Strecke geschickt.

Musketier 2.0 verfolgte eine andere Taktik. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde erst nach jeder zweiten Runde der Fahrer gewechselt. Der Staffelstab wurde fliegend übergeben. Denn das Ziel war sich so gut wie möglich zu platzieren.

Von den insgesamt 74 4er-Teams belegt Musketier 2.0 am Ende den 26. Platz. Sie legten 29 Runden zurück. Im Durchschnitt brauchten sie für eine Runde 33:46 Minuten. Die schnellste Runde hatte 26:23 Minuten gedauert.

Die 4 Musketiere kamen mit 23 Runden auf den 65 Platz. Die relative Platzierung entsprach dem Vorjahresergebnis. Die durchschnittliche Rundenzeit betrug 41:58 Minuten, die schnellste immerhin 34:13 Minuten.

Das beste Ergebnis der Nacht war, dass sich niemand aus den beiden Teams verletzt hat. Obwohl es hier und da ungeplanten Bodenkontakte gegeben hatte. Den geteilten zweiten Platz der besten Ergebnisse und Erlebnisse teilen sich der große Spaß, die gute Stimmung aller Teilnehmer und das angenehme Wetter.

Auf eine Neues im nächsten Jahr!
(kv)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Night on bike 2015

Unsere Box, unsere Boliden, unsere "Klabautermänner" (das war der Teamname unserer Nachbarn)

Unsere Box, unsere Boliden, unsere „Klabautermänner“ (das war der Teamname unserer Nachbarn)

Am 04.Juli 2015 nahmen ‚Die 4 Musketiere‘ Michael, Markus, Kai und Dirk am 14-Stunden-Mountainbike-Rennen “Night on Bike“ in Radevormwald teil. Als Ziel, jetzt kann es ja verraten werden, haben wir uns einen Platz unter den Top 50 der 4er-Teams gesetzt.

Nachdem Samstagnachmittag unsere “Box“ eingerichtet war, hatten wir die Möglichkeit bei 38 Grad die Strecke schon einmal abzufahren, um uns ein Bild davon zu machen was auf uns zukommt: 11 km und knapp 200 hm pro Runde. Nach dieser Streckenbesichtigung kamen wir zu dem Entschluss, dass wir nach jeder Runde den Fahrer wechseln sollten. 0

Pünktlich um 20 Uhr wurde das Rennen auf dem Marktplatz in Radevormwald gestartet. Die Runde führte durch Leimhol, über Heide, Espert, Siepen zurück zum Fahrerlager am Hohenfuhrplatz in Radevormwald. Dort führte die Strecke durch das Fahrerlager, sowie durch die Aula der Grundschule Stadt, in der auch die Zeitmessung durchgeführt wurde.

Diese bei Tag schon anspruchsvolle Strecke (schöne Singletrails, Wurzelpassagen, knackige Anstiege), war bei Nacht dann eine Herausforderung. Aber Dank der Unterstützung der Zuschauer an der Strecke (in manchen Ortschaften wurde die ganze Nacht durch Party gemacht), am “Schweineberg“ wurde jeder Fahrer mit diversen Sprüchen sowie dem Klang einer Vuvuzela angefeuert, und Dank unserer einzigartigen Boxencrew (Anja, Sonja und Michaela) wurde die Nacht zu einem unvergesslichen Erlebnis. Morgens gegen halb acht kam ein kräftiges Gewitter auf, und das Rennen wurde aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Um 8 Uhr, nachdem der Veranstalter sich die Strecke nochmals angesehen hatte, kam man zu dem Entschluss das Rennen aus Sicherheitsgründen zwei Stunden früher zu beenden. Einige Streckenteile waren nach dem starken Regen kaum befahrbar.

Ergebnis: bei 15 gewerteten Runden landeten wir auf Platz 51 von 59 gestarteten 4er-Teams. Somit haben wir unser Ziel knapp verpasst.
Fazit: Eine super organisierte Veranstaltung, bei der ‚Die 4 Musketiere‘ unfall- und verletzungsfrei durchgekommen sind. Nächstes Jahr greifen wir wieder an. Trotz der aktuellen Erkenntnis, dass es für die Weltspitze vorerst nicht reicht.

Vielen Dank auch an die Musketiere Thomas, Peter, Heinrich und Roland, die uns bei dem Rennen besucht haben.
(dw)