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Süßer Wahnsinn auf dem MTB

Am kommenden Wochenende findet in Radevormwald wieder Night on bike statt. In diesem Jahr dauert das MTB-Rennen nicht 14, nicht 16 – nein! – sondern 24 Stunden. Es wird auch ein Rennen über 12 Stunden. Die Musketiere haben sich für die 24 Stunden entschieden.

Wir werden mit zwei 6er-Team starten. Beide Teams, „Die 6 Musketiere“ (ehemals „Die 4 Musketiere“) sowie „Musketier 2.0 / RC Musketier Wuppertal“ bestehen jeweils aus fünf Vereinsmitgliedern und einem Gastfahrer. „Die 6 Musketiere“ werden außerdem von einer nimmermüde und niemals schlafenden Crew unterstützt.

Das Rennen wird am Samstag um 14 Uhr starten. Ab dann werden die ca. 12 km langen Runden gezählt. Der offizielle Kurs ist noch geheim. Wichtige Streckenelemente wie der sogenannte „Schweineberg“ und der Alm im Ortsteil Ispingrade werden wieder mit dabei sein.

Das Fahrerlager befindet sich in diesem Jahr an dem Schulzentrum in der Hermannstraße in Radevormwald. Bei Musketier-Teams freuen sich auf Besucher, egal ob am Tag oder in der Nacht. Gerade in der Nacht lassen sich an einigen Streckenabschnitten tolle Impressionen einsammeln. Die sind dann auch mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar.
(kv)

Die acht MTB-Musketiere

Night On Bike am 10-JUL-2016

Am zweiten Samstagabend im Juli haben sich auf dem Marktplatz von Radevormwald hunderte MTBs und ihre Fahrerinnen und Fahrer aufgestellt um den Start zu Night on Bike zu erwarten. Zwei 4er-Teams aus unserem Verein waren mit bei diesem 16 Stunden langen MTB-Rennen auf einer 12 km-Runde rund um Radevormwald.

Das eine Team, „Die 4 Musketiere“, hatte 2015 zum ersten Mal teilgenommen und ging mit Erfahrung und realistischer Einschätzung der eigenen Fähigkeiten in das Rennen. Das andere Team, „Musketier 2.0“, bestand aus Night on Bike-Novizen. Es bestand jedoch auch aus erfahrenen Straßenradsportlern. Somit waren die Ziele und Teamtaktiken sehr unterschiedlich.

Beide Teams hatten im Vorfeld die kurzfristige Herausforderung zu meistern, dass sie ein verletztes bzw. erkranktes Teammitglied ersetzen mussten. Beide Teams haben adäquaten Ersatz gefunden. Für die 4 Musketiere konnte kurzfristig ein Vereinsmitglied überzeugt werden mitzumachen, Musketier 2.0 hatte sich mit Andreas einen Rennfahrer vom Team ME ausgeliehen.

Die 4 Musketiere überzeugten durch eine gut ausgestattete Zeltburg und einer engagierten, motivierenden und ihresgleichen suchenden Boxencrew. Das Teamziel war eine gute Platzierung im Mittelfeld. Nach jeder Runde wurde der nächste Fahrer auf die Strecke geschickt.

Musketier 2.0 verfolgte eine andere Taktik. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde erst nach jeder zweiten Runde der Fahrer gewechselt. Der Staffelstab wurde fliegend übergeben. Denn das Ziel war sich so gut wie möglich zu platzieren.

Von den insgesamt 74 4er-Teams belegt Musketier 2.0 am Ende den 26. Platz. Sie legten 29 Runden zurück. Im Durchschnitt brauchten sie für eine Runde 33:46 Minuten. Die schnellste Runde hatte 26:23 Minuten gedauert.

Die 4 Musketiere kamen mit 23 Runden auf den 65 Platz. Die relative Platzierung entsprach dem Vorjahresergebnis. Die durchschnittliche Rundenzeit betrug 41:58 Minuten, die schnellste immerhin 34:13 Minuten.

Das beste Ergebnis der Nacht war, dass sich niemand aus den beiden Teams verletzt hat. Obwohl es hier und da ungeplanten Bodenkontakte gegeben hatte. Den geteilten zweiten Platz der besten Ergebnisse und Erlebnisse teilen sich der große Spaß, die gute Stimmung aller Teilnehmer und das angenehme Wetter.

Auf eine Neues im nächsten Jahr!
(kv)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Night on bike 2015

Unsere Box, unsere Boliden, unsere "Klabautermänner" (das war der Teamname unserer Nachbarn)

Unsere Box, unsere Boliden, unsere „Klabautermänner“ (das war der Teamname unserer Nachbarn)

Am 04.Juli 2015 nahmen ‚Die 4 Musketiere‘ Michael, Markus, Kai und Dirk am 14-Stunden-Mountainbike-Rennen “Night on Bike“ in Radevormwald teil. Als Ziel, jetzt kann es ja verraten werden, haben wir uns einen Platz unter den Top 50 der 4er-Teams gesetzt.

Nachdem Samstagnachmittag unsere “Box“ eingerichtet war, hatten wir die Möglichkeit bei 38 Grad die Strecke schon einmal abzufahren, um uns ein Bild davon zu machen was auf uns zukommt: 11 km und knapp 200 hm pro Runde. Nach dieser Streckenbesichtigung kamen wir zu dem Entschluss, dass wir nach jeder Runde den Fahrer wechseln sollten. 0

Pünktlich um 20 Uhr wurde das Rennen auf dem Marktplatz in Radevormwald gestartet. Die Runde führte durch Leimhol, über Heide, Espert, Siepen zurück zum Fahrerlager am Hohenfuhrplatz in Radevormwald. Dort führte die Strecke durch das Fahrerlager, sowie durch die Aula der Grundschule Stadt, in der auch die Zeitmessung durchgeführt wurde.

Diese bei Tag schon anspruchsvolle Strecke (schöne Singletrails, Wurzelpassagen, knackige Anstiege), war bei Nacht dann eine Herausforderung. Aber Dank der Unterstützung der Zuschauer an der Strecke (in manchen Ortschaften wurde die ganze Nacht durch Party gemacht), am “Schweineberg“ wurde jeder Fahrer mit diversen Sprüchen sowie dem Klang einer Vuvuzela angefeuert, und Dank unserer einzigartigen Boxencrew (Anja, Sonja und Michaela) wurde die Nacht zu einem unvergesslichen Erlebnis. Morgens gegen halb acht kam ein kräftiges Gewitter auf, und das Rennen wurde aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Um 8 Uhr, nachdem der Veranstalter sich die Strecke nochmals angesehen hatte, kam man zu dem Entschluss das Rennen aus Sicherheitsgründen zwei Stunden früher zu beenden. Einige Streckenteile waren nach dem starken Regen kaum befahrbar.

Ergebnis: bei 15 gewerteten Runden landeten wir auf Platz 51 von 59 gestarteten 4er-Teams. Somit haben wir unser Ziel knapp verpasst.
Fazit: Eine super organisierte Veranstaltung, bei der ‚Die 4 Musketiere‘ unfall- und verletzungsfrei durchgekommen sind. Nächstes Jahr greifen wir wieder an. Trotz der aktuellen Erkenntnis, dass es für die Weltspitze vorerst nicht reicht.

Vielen Dank auch an die Musketiere Thomas, Peter, Heinrich und Roland, die uns bei dem Rennen besucht haben.
(dw)

Chrestos & RC Musketier Jedermann-Rennteam beim Velodom

Auf den Weg zu einem Erlebnis der besonderen Art hatten sich am Sonntag, 14. Juni, neun Sportler des RC Musketier aufgemacht. Beim Radrennklassiker „Rund um Köln“ wollten wir als geübte Radsportler zumindest teilweise nachvollziehen, was die Profis parallel zur eigenen Fahrt auf den Straßen durch das Bergische Land für Strapazen erleiden mussten und meldeten uns für das „Jedermannrennen“ an. Unsere Truppe musste, wie die anderen gut 2000 Teilnehmer auf der Strecke, einen 68,9-Kilometer-langen Rundkurs mit etlichen Steigungen absolvieren.

Höhepunkt, eher emotional als vom Tempo her, war die Auffahrt zum Bensberger Schlosspark, welche bis zu elf Prozent Steigung aufweist und nur aus Kopfsteinpflaster besteht. Tausende von begeisterten Zuschauern feuerten hier alle Aktiven an, unabhängig davon wie diese die Steigung meisterten. In der Mannschaftswertung wurde unser Team „Chrestos & RC Musketier“ als 52. (von 104) gewertet. Doch war an diesem Tag die vollbrachte Leistung wichtiger als irgendwelche Ergebnislisten. Unterwegs gab es zeitweise ein Miteinanderfahren oder ein munteres gegenseitiges Überholen. Spaß hat es allen „Musketieren“ gemacht und auch alle sind wohlbehalten ins Ziel gekommen. Niemand war gestürzt oder hatte unterwegs einen Defekt.

Ganz besondere Leistungen gab es an diesem Tag trotzdem: Gerrit Bredtmann fuhr außerhalb der Mannschaftswertung und wurde in der Männerklasse als 23. von 1656 Fahrern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,3 Kilometern pro Stunde gewertet. Peter Windfuhr, mit 73 Jahren einer der älteren Teilnehmer, wurde laut eigener Aussage ausschließlich von jüngeren Fahrern überholt. Teilnehmer vom RC Musketier: Gerrit Bredtmann (1:41:10), Rolf Pöppel (1:55:34), Michael Homa (1:55:53), Markus Zaremba (1:59:44), Frank Weber (1:59:55), Peter Meuter (2:03:58), Kai Vogtländer (2:09:17), Wieslaw Sowa (2:17:53), Peter Windfuhr (2:32:39).
(ws)