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MTB-Touren in Herbst und Winter

Ab dem 03.November 2018 wollen wir samstags mit den regelmäßigen MTB Ausfahrten beginnen. Treffpunkt ist an der Kinder- und Jugendfarm, Rutenbecker Weg 167 in Wuppertal (dort gibt es auch Parkplätze). Bitte so erscheinen, dass wir um 10.00 Uhr starten können.

Lutz wird die Tour im 14-täglichen Wechsel führen (also in den geraden Kalenderwochen). Die Runde ist so beschaffen, dass sie in ca. zwei Stunden (ggf. etwas länger) absolviert sein kann. Es werden einige Singletrails befahren und es sind einige Höhenmeter zu absolvieren. Die Strecke ist aber für jeden, der schon einmal auf einem MTB gesessen hat, zu bewältigen. Auch Gastfahrer und Anfänger sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Euere Teilnahme.

An den ungeraden Kalenderwochen wird die Tour von anderen Musketieren geführt.
(lh)

Musketiere rund um Remscheid unterwegs

„Wann machen wir den die Röntgenweg-MTB-Tour, die wir seit zwei Jahren vorhaben?“. Die Antwort war „Ach, lasse sie uns doch am Samstag machen.“ Und so trafen sich an einem sonnigen Herbstsamstagmorgen fünf Musketiere am Schulzentrum Hackenberg in Remscheid-Lennep um den Wanderweg rund um Remscheid per MTB abzufahren. „Wir fahren den Weg gegen den Uhrzeigersinn. Das ist die Richtung in der auch der Röntgenlauf ausgetragen wird.“

Dank der Markierung als Wanderweg und der zusätzlichen Markierung für den Lauf war die Strecke gut zu finden. Sie ist, wie man sich denken kann, ein Auf und Ab vor allem auf Waldwegen an der Stadtgrenze von Remscheid. Die Wege waren trocken und oft mit goldgelbem Laub ausgelegt. Hier und dort, vor allem im Morsbachtal, war der Weg von umgefallenen Bäumen beschädigt. Das waren noch die Narben der Stürme im Frühjahr.

Für eine Kaffee- und Kuchenpause nahe der Müngstener Brücke haben wir den Röntgenweg verlassen und haben die Tour anschließend erst westlich und dann südlich von dem eigentlichen Weg fortgesetzt. Im Eschbachtal waren wir wieder auf die Strecke gestoßen. Hier hat sich der Waldweg als eine Art „Waldschnellweg“ präsentiert, die sich breit und glatt in Richtung der Eschbachtalsperre schlängelt.

Am Ende haben die den Röntgenweg doch nicht ganz abgefahren. Von Bergisch Born aus sind wir über die Balkentrasse zurück nach Lennep gefahren und haben uns den restlichen Schlenker vorbei an Wiehagen und der Wuppertalsperre gespart. Wir werden diesen Abschnitt bei Gelegenheit nachholen.
(kv)

Pause unter der Müngstener Brücke: UV- und IR-Strahlen ausgesetzt, aber hoffentlich nicht X-Strahlen.

Night on Bike 2018: Die 6 Musketiere

Siegerehrung „6 Personen über 16 Stunden“. Wer findet die Musketiere?

Als zweites Team aus den Reihen des RC Musketier Wuppertal waren „Die 6 Musketiere“ ebenfalls wieder am Start von Night on Bike. Die Besetzung war fast wie im letzten Jahr: Dirk, Markus, Lars, Jan, Kai sowie Andreas als liebgewonnener Gast aus den Sauerland.

In unserer Wettkampfklasse „6er-Team über 16 Stunden“ waren sieben Teams am Start. Aus den Erfahrungen unserer letzten drei Teilnahmen bei Night on Bike war unser Minimalziel nicht Letzter zu werden. Das sollte möglich sein, da Andreas im Gelände ein starker Fahrer ist. Deshalb haben wir ihn zum Start um 20 Uhr als unseren ersten Fahrer ins Rennen geschickt.
Und siehe da: nach seinen zwei Runden standen die 6 Musketiere auf Platz 1 des Klassements! Nach Lars‘ anschließender Runde waren wir immer noch auf diesem Platz. Erst nach der Runde drei, als unsere langsameren Fahrer in das Rennen gingen, sind wir auf den dritten Platz abgerutscht. Aus unserer Sicht überraschend konnten wir den dritten Platz weiterhin halten.

Bis tief in die Nacht hinein betrugen die Abstände zwischen Platz 1 und Platz 7 nur zwei bis drei Runden, und wir lagen fortwährend auf Platz 3. Deshalb wurde unser neues Ziel diesen Rang zu verteidigen. Dafür sollten unsere beiden schnellen Fahrer Andreas und Lars Runden und Zeit herausfahren. Die anderen drei sollten versuchen Runden zu sammeln ohne dabei zu viel Zeit zu verlieren während Andreas und Lars Pause machten oder schliefen. Das hat bis Sonntagmorgen funktioniert. Da war unser Vorsprung auf unsere Verfolger doch langsam aufgebraucht.

Nur drei andere? Wir sind die gesamte Nacht nur zu fünft gefahren, da Jan erst am Sonntagmorgen zum Rennen kommen konnte. Als frische und ausgeschlafene Reserve hat er am Sonntagvormittag mit seinen Runden geholfen alle Zweifel am Erreichen des 3.Platz zu beseitigen. Letztlich hatten wir eine Runde Vorsprung auf die beiden nachfolgenden Teams. Die beiden führenden Mannschaften waren mittlerweile um mehrere Runden enteilt.

Letztlich war der dritte Platz die Belohnung für eine tolle Mannschaftsleistung trotzt oder vielleicht wegen den individuell unterschiedlichen Fähigkeiten. „Einer für Alle, Alle für Einen!“

Doch eigentlich waren wir „Die 9 Musketiere“. Unsere drei Betreuer Sonja, Michaela und Alex in unserem Pavillon waren ein wichtiger Teil des Teams ohne deren Unterstützung wir sicher schlechter dagestanden wären.
(kv)

Kai am Abend, in der Alm in Ispingrade

Night on Bike 2018: Musketier 3.0

Lutz am frühen Abend, kurz dem Fahrerlager

Unter dem Teamnamen „Musketier 3.0“ (dritte Teilnahme) starteten wir – Julian Epp, Tobias Herbold, Lutz Heyer und Thomas Wolfertz – in diesem Jahr in der Wertung 4er Team Herren beim 24 Stunden MTB-Rennen bei der Night on Bike in Radevormwald.

Das Team musste sich im Vorfeld unter anderem aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig umbesetzen, was sich aber nicht auf den Spaß, die Homogenität und damit auf die Leistung des neuen Teams auswirkte. Zumal unsere Devise lautete, das Rennen sturz- und defektfrei zu beenden und nach Möglichkeit eine einstellige Platzierung in unserer Wertung einzufahren.

Mit Blick auf die zum Teil neue und technisch etwas anspruchsvollere Strecke und vor allem die Konkurrenz (29 Teams) ein gar nicht so leichtes Unterfangen. Denn für Julian und Thomas war es der erste MTB-Renneinsatz überhaupt und gleichzeitig auch die ersten Trails bei absoluter Dunkelheit, von Lenker- und Helmleuchte abgesehen. Ferner waren wir, mit Ausnahme von Tobias, auf 26 Zoll Bikes unterwegs, was uns auf den Downhill-Passagen in der Summe sicherlich etliche Minuten gekostet hat.

Da Thomas berufsbedingt erst später ins Renngeschehen eingreifen konnte, legten wir ab dem Startschuss am Samstag um 12.00 Uhr in der Reihenfolge Tobias, Lutz, Julian ordentlich Runden vor, so dass Thomas dann in Runde 10 übernehmen konnte. Trotz der ein oder anderen Widrigkeit legten wir passable Zeiten vor, die sich zwischen 31 und 44 Minuten bewegten, wobei die längeren Zeiten nachts zustande gekommen sind.

Thomas am Nachmittag, irgendwo im Wald

Zur Halbzeit lagen wir mit 20 Runden, zurück gelegt in 11:28:37 Stunden auf Rang 7. Nach einem kurzen Rutsch auf Platz 8 konnten wir uns am Sonntagmorgen noch einmal motivieren und konnten uns den 6. Platz erkämpfen, den wir bis zum Ende des Rennens am Mittag nicht mehr abgegeben haben. Insgesamt konnten wir uns 41 Runden, also über 450km in einer Zeit von 24:28:01 Stunden, erfahren. Die Runden verteilen sich auf Tobias und Lutz (je 11), Thomas (10) und Julian (9). (Ergebnisübersicht)

Als Fazit können wir festhalten, dass wir unsere „Zielvorgabe“ erreicht haben und mit ein wenig mehr Übung im Gelände hätten wir sicher auch noch ein oder zwei Plätze weiter vorne landen können. Aber das sind ja Aussichten auf das nächste Jahr…
(lh)

MTB-Rennen in Hürtgenwald

Am letzten Samstag (16.September) fand die 4. Auflage des MTB-Rennens in Hürtgenwald/Eifel als 4 Stunden Marathon statt. Hier gemeldet hatten von den Musketieren Lutz und Ronald in der Wertung der 2er Teams. Leider konnte Ronald krankheitsbedingt kurzfristig nicht teilnehmen. Als Ersatzfahrer sprang Vereinsfreund Sascha Kronenberg motiviert ein und am Samstagmorgen ging es dann Richtung Nordeifel.

In Hürtgenwald angekommen, war schnell klar, dass die 5km-Runde kein Zuckerschlecken würde. Die vom ausrichtenden Verein BSV Profil Hürtgenwald beschriebene Strecke, die „… die Essenz des Mountainbikens bietet: Abfahrten, Anstiege, technische Trails, Wurzeln und garantiert keine Waldautobahn und keinen Asphalt…“ erfüllte diese Beschreibung voll und ganz.

Bereits beim Abfahren des Rundkurses merkten Lutz und Sascha, dass es keinen Meter unter den Stollenreifen gab, auf dem man sich etwas erholen oder gar ausruhen konnte. Selbst auf den wenigen Flachpassagen, gespickt mit Wurzelwerk, tiefen Fahrrinnen und sonstigen Unebenheiten, musste immer Druck auf das Pedal gebracht werden um voranzukommen.

Bei guten Witterungsbedingungen erfolgte dann der Start um 13.00 Uhr und Sascha legte mit einer Zeit von 19:20 min gut vor. Wie abgesprochen wurde im Team Lutz/Sascha jede Runde gewechselt und Lutz konnte mit einer Zeit von 20:02 min entsprechend nachlegen. Leider begann es nach ca. 2,5 Stunden zu regnen, was die Streckenverhältnisse massiv verschärfte. Im Regen übernahm Sascha zwei Runden hintereinander, die er beide in einer Topzeit zurücklegte. Hier machte sich jetzt die zunehmende Streckenkenntnis pro gefahrener Runde bemerkbar. Die jeweils letzte Runde unserer beiden Fahrer konnte dann wieder ohne Regen, aber dafür mit umso mehr Matsch absolvierte werden.

Trotz mehrerer Stürze mit einigen Blessuren, sowohl bei Sascha als auch Lutz, belegte das Team mit der Fahrzeit von 4:07:54h in der Altersklasse Ü80 (Gesamtalter des Teams) den 7. Rang und in der Gesamtwertung der 2er-Teams den 20. Platz.

Das Fazit des Tages: Eine respektable Leistung auf einem hammerharten Kurs bei einer gut organisierten, familiären Veranstaltung mit guter Verpflegung und – zum krönenden Abschluss – wirklich heißen Duschen. Gerne kommen wir wieder nach Hürtgenwald und gerne stellen wir uns auch wieder in dieser Teamkonstellation weiteren Wettkämpfen.
(lh)