Tag Archives: MTB

Musketiere im Morast

Zugegeben, wir Musketiere sind eher auf der Straße den im Gelände zu Hause. Umso schöner war es, dass sich immerhin fünf Musketiere, davon ein großer Teil der „4 Musketiere“, am Samstagmorgen zu einem MTB-Ausflug an den Rhein getroffen haben. Von Leverkusen-Pattscheid aus wurden de Waldwege und Pfade zwischen der Diepental-Talsperre und dem Rhein bei Leverkusen-Wiesdorf erkundet.

Die Strecke war ungefähr 55 km lang. Sie hatte uns mehrmals an das Ufer der Wupper geführt mit Impressionen nördlich und südlich des kleinen Flusses.

In der Zeit wurde natürlich einiges an Morast aufgelesen, denn in der Nacht zuvor hatte es noch ausgiebig geregnet. Ausruf eines Kindes, an dem wir auf dem Rückweg vorbeigefahren waren: „Wie sehen die denn aus?“ Ja, wie sahen wir aus? Lecker! Wie immer.
(kv)

Vier der fünf Musketiere der Tour. Keine Bange, Nummer 5 lebt auch. Er ist unterwegs nicht verloren gegangen.

Vier der fünf Musketiere der Tour. Keine Bange, Nummer 5 lebt auch. Er ist unterwegs nicht verloren gegangen.

Die acht MTB-Musketiere

Night On Bike am 10-JUL-2016

Am zweiten Samstagabend im Juli haben sich auf dem Marktplatz von Radevormwald hunderte MTBs und ihre Fahrerinnen und Fahrer aufgestellt um den Start zu Night on Bike zu erwarten. Zwei 4er-Teams aus unserem Verein waren mit bei diesem 16 Stunden langen MTB-Rennen auf einer 12 km-Runde rund um Radevormwald.

Das eine Team, „Die 4 Musketiere“, hatte 2015 zum ersten Mal teilgenommen und ging mit Erfahrung und realistischer Einschätzung der eigenen Fähigkeiten in das Rennen. Das andere Team, „Musketier 2.0“, bestand aus Night on Bike-Novizen. Es bestand jedoch auch aus erfahrenen Straßenradsportlern. Somit waren die Ziele und Teamtaktiken sehr unterschiedlich.

Beide Teams hatten im Vorfeld die kurzfristige Herausforderung zu meistern, dass sie ein verletztes bzw. erkranktes Teammitglied ersetzen mussten. Beide Teams haben adäquaten Ersatz gefunden. Für die 4 Musketiere konnte kurzfristig ein Vereinsmitglied überzeugt werden mitzumachen, Musketier 2.0 hatte sich mit Andreas einen Rennfahrer vom Team ME ausgeliehen.

Die 4 Musketiere überzeugten durch eine gut ausgestattete Zeltburg und einer engagierten, motivierenden und ihresgleichen suchenden Boxencrew. Das Teamziel war eine gute Platzierung im Mittelfeld. Nach jeder Runde wurde der nächste Fahrer auf die Strecke geschickt.

Musketier 2.0 verfolgte eine andere Taktik. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde erst nach jeder zweiten Runde der Fahrer gewechselt. Der Staffelstab wurde fliegend übergeben. Denn das Ziel war sich so gut wie möglich zu platzieren.

Von den insgesamt 74 4er-Teams belegt Musketier 2.0 am Ende den 26. Platz. Sie legten 29 Runden zurück. Im Durchschnitt brauchten sie für eine Runde 33:46 Minuten. Die schnellste Runde hatte 26:23 Minuten gedauert.

Die 4 Musketiere kamen mit 23 Runden auf den 65 Platz. Die relative Platzierung entsprach dem Vorjahresergebnis. Die durchschnittliche Rundenzeit betrug 41:58 Minuten, die schnellste immerhin 34:13 Minuten.

Das beste Ergebnis der Nacht war, dass sich niemand aus den beiden Teams verletzt hat. Obwohl es hier und da ungeplanten Bodenkontakte gegeben hatte. Den geteilten zweiten Platz der besten Ergebnisse und Erlebnisse teilen sich der große Spaß, die gute Stimmung aller Teilnehmer und das angenehme Wetter.

Auf eine Neues im nächsten Jahr!
(kv)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Winter Bike Trophy in Werne

Am 10.Januar 2016 fand in Werne die zweite Veranstaltung der Westfalen Winter Bike Trophy statt, an der insgesamt 815 Personen teilnahmen.

Kai und Dirk beschlossen bei bestem Wetter die 52 km Runde in Angriff zu nehmen. Nach den ersten drei Kilometer auf Asphalt begann dann die Schlammschlacht und das Rad wurde immer schwerer. Pfützen wurden von uns bewusst nicht umfahren um ein wenig Ballast (d.h. Matsch) vom Rad zu bekommen. Das Wasser aus der Trinkflasche diente ebenfalls nicht nur zur Flüssigkeitsaufnahme, sondern wurde auch zwischenzeitlich zur Reinigung des Umwerfers verwendet. Zum Glück konnten wir an der Kontrolle die Flaschen wieder auffüllen.

Nach der Kontrolle kamen dann weitere Passagen die Aufgrund des Regens der Nacht zur Schlammschlacht mutierten. Alles in allem sind wir dann nach 50 km, 300 hm und gut 3 Stunden Fahrt (incl. Kontrollen) sicher und völlig verdreckt im Ziel angekommen. Dort bestand die Möglichkeit das Rad sauber machen zu lassen. Dafür standen extra fünf Personen mit Hochdruckreinigern parat.
(dw)

Wie ein Sorbet

Der heutige MTB-Ausflug führte uns von Wuppertal-Linde durch den Marscheider Wald, vorbei an der Herbringhauser Talsperre und dem Röntgen-Wanderweg folgend über Remscheid-Grund zurück nach Ronsdorf. Das Wetter war am Morgen noch frisch – nicht geeignet für empfindliche Füße. Viele Wege waren nach der wolkenlosen Nacht noch leicht angefroren.

Die Konsistenz der Waldwege erinnerte oft an ein Sorbet, das gerade langsam auftaut. Ein braunes Sorbet. Die Farbenlehre der Ernährung sagt ja, dass man bunt essen aber braunes Essen meiden soll. Deshalb haben wir uns dieses Sorbet nur an die Räder und die Kleidung geschmiert. Oder als Fango-Packung benutzt. Aber nicht gegessen.
(kv)

Planlos im Wald

Herbstlicher Waldweg bei Radevormwald

Herbstlicher Waldweg bei Radevormwald

Der RC Musketier Wuppertal wird bei „Night on bike“ Anfang Juli 2016 in Radevormwald mit zwei 4er-Mannschaft an den Start gehen. Die erfahrenen „4 Musketiere“ wollten am Samstag den neuen „Musketiere 2.0“ die diesjährige Strecke zeigen. Doch nach dem Einfahren in den ersten Wald stellte sich heraus, dass Details der Streckenführung in der Erinnerung nach vier Monaten verblasst sind und mögliche Spuren unter Laub begraben liegen. Außerdem war es im Vergleich zum Rennen viel zu hell und die verlorengegangenen Rückleuchten haben aufgehört zu leuchten. So konnte man sich nicht gut orientieren.

Wir sind mehrmals von der Strecke abgekommen und haben nach einem erneuten deutlichen Abweichen auch aufgehört sie wiederzufinden. Jedoch haben Radevormwalder Wälder auch jenseits von „Night on bike“ einiges an MTB-Fahrspaß zu bieten. Somit haben die Umwege dazu beigetragen unseren Horizont zu erweitern. Vor allem haben wir festgestellt, dass die Welt nicht hinter Radevormwald zu Ende ist und man dort noch nicht von der Erdscheibe fallen kann.
(kv)

Wo geht es lang?

Wo geht es lang?