Schlagwort: MTB

Der süße Wahnsinn schmeckt nach Schweiß und Dreck

Fahrer, Boxencrew und Besucher der beiden Musketier-Teams kurz vor dem Start des Rennens

Was wurde eigentlich aus dem süßen Wahnsinn auf dem MTB? Obwohl „Night on Bike“ bereits mehrere Wochen her ist, wird es Zeit für einen kleinen Bericht über die beiden Tagen, 21 und 22.Juli 2017, in Radevormwald.

Beide Musketier-Teams, „Die 6 Musketiere“ und „Musketier 2.0“ hatten sich als 6er-Teams für das 24-Stunden-Rennen angemeldet. Im Fahrerlager lagen beide Teams nebeneinander und hatten einen großen, ruhigen Bereich für sich. Leider war in beiden Teams ein Fahrer ausgefallen, so dass jeweils zu fünft angetreten werden musste.

Die Strecke, also die Runde, war ca. 12 km lang und hatte neben bekannten Abschnitten wie dem Wurzelteppich in Espert und dem „Schweineberg“ neue Abschnitte wie dem „Funnywood“ in der Nähe der Uelfe-Wuppertal-Straße und dem „BMX-Park“ am Minigolfplatz.

Am Samstagmittag um 14 Uhr war bei angenehmem Sommerwetter der Start des 24-Stunden-Rennens. Wie im letzten Jahr hatten sich von Anfang an die unterschiedlichen Ansprüche und Fähigkeiten der beiden Teams herausgestellt. Die Fahrer von „Musketier 2.0“ fuhren die Runden meistens zehn Minuten schneller als die „6 Musketiere“. Gegen Mitternacht waren Erstere drei Runden voraus und im oberen Mittelfeld der Rangliste, während die Letzteren versuchten nicht Letzter zu werden. Auf der anderen Seite waren die „6 Musketiere“ Dank ihrer einzigartigen, aufopferungsvollen Boxencrew, die die ganze Klaviatur aus Zuckerbrot und Peitsche spielen konnte, bestens für jede Runde präpariert.

Nach Mitternacht war Regen aufgezogen und hatte die Strecke rutschig und matschig gemacht. Am Morgen gegen fünf Uhr hatte es einen weiteren kräftigen Schauer gegeben. Die Regenschauer hatten sowohl bei den Musketieren als auch im gesamten Fahrerlager zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Die Einen sind mutig weitergefahren, bei andere Teilnehmern war die Vorsicht größer als der sportliche Ehrgeiz und sie sind nicht mehr auf die Strecke gegangen.

Letztlich wurden „Die 6 Musketiere“ mit 22 Runden 16. von achtzehn 6er-Teams, während „Musketier 20.“ 31 Runden gefahren ist und damit den 9.Platz erreicht hat.

Im Jahr 2018 wird „Night on bike“ Mitte August stattfinden. Sicherlich auch wieder mit der Beteiligung von Musketieren.
(kv)

Nicht ganz sauber

Trübes Wetter und Matsch hält junge Musketiere nicht davon ab mit dem MTB unterwegs zu sein.

Gestern waren vier Musketiere zur samstäglichen MTB-Ausfahrt gekommen. Durch den Besuch von zwei selten angefahrenen Off-road-Terrains in Wuppertal und Solingen und den Überführungsstrecken dazwischen ist eine schöne Runde von gut dreieinhalb Stunden Fahrzeit zusammengekommen. Der konditionelle und fahrtechnische Anspruch war an die Teilnehmer angepasst, so dass der Spaß im Vordergrund stehen konnte.
(kv)

Musketiere im Morast

Zugegeben, wir Musketiere sind eher auf der Straße den im Gelände zu Hause. Umso schöner war es, dass sich immerhin fünf Musketiere, davon ein großer Teil der „4 Musketiere“, am Samstagmorgen zu einem MTB-Ausflug an den Rhein getroffen haben. Von Leverkusen-Pattscheid aus wurden de Waldwege und Pfade zwischen der Diepental-Talsperre und dem Rhein bei Leverkusen-Wiesdorf erkundet.

Die Strecke war ungefähr 55 km lang. Sie hatte uns mehrmals an das Ufer der Wupper geführt mit Impressionen nördlich und südlich des kleinen Flusses.

In der Zeit wurde natürlich einiges an Morast aufgelesen, denn in der Nacht zuvor hatte es noch ausgiebig geregnet. Ausruf eines Kindes, an dem wir auf dem Rückweg vorbeigefahren waren: „Wie sehen die denn aus?“ Ja, wie sahen wir aus? Lecker! Wie immer.
(kv)

Vier der fünf Musketiere der Tour. Keine Bange, Nummer 5 lebt auch. Er ist unterwegs nicht verloren gegangen.

Vier der fünf Musketiere der Tour. Keine Bange, Nummer 5 lebt auch. Er ist unterwegs nicht verloren gegangen.

Die acht MTB-Musketiere

Night On Bike am 10-JUL-2016

Am zweiten Samstagabend im Juli haben sich auf dem Marktplatz von Radevormwald hunderte MTBs und ihre Fahrerinnen und Fahrer aufgestellt um den Start zu Night on Bike zu erwarten. Zwei 4er-Teams aus unserem Verein waren mit bei diesem 16 Stunden langen MTB-Rennen auf einer 12 km-Runde rund um Radevormwald.

Das eine Team, „Die 4 Musketiere“, hatte 2015 zum ersten Mal teilgenommen und ging mit Erfahrung und realistischer Einschätzung der eigenen Fähigkeiten in das Rennen. Das andere Team, „Musketier 2.0“, bestand aus Night on Bike-Novizen. Es bestand jedoch auch aus erfahrenen Straßenradsportlern. Somit waren die Ziele und Teamtaktiken sehr unterschiedlich.

Beide Teams hatten im Vorfeld die kurzfristige Herausforderung zu meistern, dass sie ein verletztes bzw. erkranktes Teammitglied ersetzen mussten. Beide Teams haben adäquaten Ersatz gefunden. Für die 4 Musketiere konnte kurzfristig ein Vereinsmitglied überzeugt werden mitzumachen, Musketier 2.0 hatte sich mit Andreas einen Rennfahrer vom Team ME ausgeliehen.

Die 4 Musketiere überzeugten durch eine gut ausgestattete Zeltburg und einer engagierten, motivierenden und ihresgleichen suchenden Boxencrew. Das Teamziel war eine gute Platzierung im Mittelfeld. Nach jeder Runde wurde der nächste Fahrer auf die Strecke geschickt.

Musketier 2.0 verfolgte eine andere Taktik. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde erst nach jeder zweiten Runde der Fahrer gewechselt. Der Staffelstab wurde fliegend übergeben. Denn das Ziel war sich so gut wie möglich zu platzieren.

Von den insgesamt 74 4er-Teams belegt Musketier 2.0 am Ende den 26. Platz. Sie legten 29 Runden zurück. Im Durchschnitt brauchten sie für eine Runde 33:46 Minuten. Die schnellste Runde hatte 26:23 Minuten gedauert.

Die 4 Musketiere kamen mit 23 Runden auf den 65 Platz. Die relative Platzierung entsprach dem Vorjahresergebnis. Die durchschnittliche Rundenzeit betrug 41:58 Minuten, die schnellste immerhin 34:13 Minuten.

Das beste Ergebnis der Nacht war, dass sich niemand aus den beiden Teams verletzt hat. Obwohl es hier und da ungeplanten Bodenkontakte gegeben hatte. Den geteilten zweiten Platz der besten Ergebnisse und Erlebnisse teilen sich der große Spaß, die gute Stimmung aller Teilnehmer und das angenehme Wetter.

Auf eine Neues im nächsten Jahr!
(kv)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Die 4 Musketiere: Sonja, Markus, Michael, Alexander, Dirk, Michaela (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Musketier 2.0: Andreas, Daniel, Ronald, Lutz (von links)

Winter Bike Trophy in Werne

Am 10.Januar 2016 fand in Werne die zweite Veranstaltung der Westfalen Winter Bike Trophy statt, an der insgesamt 815 Personen teilnahmen.

Kai und Dirk beschlossen bei bestem Wetter die 52 km Runde in Angriff zu nehmen. Nach den ersten drei Kilometer auf Asphalt begann dann die Schlammschlacht und das Rad wurde immer schwerer. Pfützen wurden von uns bewusst nicht umfahren um ein wenig Ballast (d.h. Matsch) vom Rad zu bekommen. Das Wasser aus der Trinkflasche diente ebenfalls nicht nur zur Flüssigkeitsaufnahme, sondern wurde auch zwischenzeitlich zur Reinigung des Umwerfers verwendet. Zum Glück konnten wir an der Kontrolle die Flaschen wieder auffüllen.

Nach der Kontrolle kamen dann weitere Passagen die Aufgrund des Regens der Nacht zur Schlammschlacht mutierten. Alles in allem sind wir dann nach 50 km, 300 hm und gut 3 Stunden Fahrt (incl. Kontrollen) sicher und völlig verdreckt im Ziel angekommen. Dort bestand die Möglichkeit das Rad sauber machen zu lassen. Dafür standen extra fünf Personen mit Hochdruckreinigern parat.
(dw)