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Rund an der Eigelsteintorburg

Ein kurzer Bericht vom Eigelsteinrennen (Rund an der Eigelsteintorburg) am heutigen Sonntag:

Es gingen die U15 Fahrer Ben und Paul an den Start. Sie sind wie immer offensiv gefahren. Leider war Paul in der vorletzten Runde an die Absperrung gekommen, so dass nur Ben ins Finale gekommen ist. Da hat er einen erfolgreichen 4.Platz belegt. Paul hat einen guten 6.Platz erreicht.
In der Senioren-Klasse 2 und 3 sind Andreas und Jürgen bei einem stark besetzten Feld an den Start gegangen, wo Jürgen einen erfolgreichen 15.Platz erreicht hat.

Auch möchte ich mich bei den vielen Mitgliedern, Eltern und Betreuern bedanken.
(tw)

Straßenrennen in Quadrath und Dinslaken

Auch nur in Musketierhose schnell!
Dank an Squadra-Colonia für das schöne Foto.

Am letzten Sonntag (10.September) haben in Nordrhein-Westfalen zwei Radrennen stattgefunden. Das eine wurde in Quadrath durchgeführt, das zweite hat in Dinslaken stattgefunden.

Beim Erftpokal in Bergheim-Quadrath hat Nassim Lagrou im Rennen den U19 den 6.Platz belegt. In dem darauf folgenden U15-Rennen, an dem mit ca. 30 Startern vergleichsweise viele Fahrer teilgenommen haben, hat Paul Gehrke den 12.Platz erreicht. Beim Rennen der Senioren-3 wurde Jürgen Sopp schließlich im Schlussspurt Zehnter.

Zeitgleich hatte Andreas Marschall bei dem Senioren-3-Rennen in Dinslaken den 9.Platz erreicht. „Endlich wieder mal in der Top 10!“ war Andreas glückliche Aussage nach dem Rennen. In der C-Klasse hat Daniel Pacheco den 12.Platz belegt. Das war in seinem dritten Rennen seit seinem Wiedereinstieg die zweite Platzierung unter den ersten 15 Fahrern.
(kv)

Wappen von Pulheim

Beim gestrigen Renntag in Pulheim sind wieder einige Mitglieder von uns gestartet. Besonders erwähnen möchte ich unsere Schüler-U15-Fahrer, die das Rennen von vorne gefahren sind. Sie haben sich die Prämien gesichert. Sie sind beide als erste in den Zielanstieg gefahren. Das hat Körner gekostet. Ben ist 8. und Paul 10. geworden. Super Teamleistung. Guter Einstand für Ben erstes Rennen.

In der C-Klasse sind Hauke und Paco gestartet. Hauke ist das Rennen zu Ende gefahren. Paco hat sich immer vorderen Feld aufgehalten. Bei diesem schnellen und großen Rennen ist er 16. geworden.

Auch möchte ich wieder die vielen Mitglieder und Eltern für die tolle Unterstützung erwähnen.
(tw)

Drei Bezirksmeister

Die heutigen 3 Musketiere: Riccardo, Nassim und Paul

Bei dem Rennen „Rund in Wuppertal“ am 27.August 2017 traten in den Rennklassen U15, U19 sowie Senioren-3 mehrere Musketier-Fahrer an. In den Rennen waren die Bezirksmeisterschaften des Radsportbezirks „Bergisch Land“ integriert.

In der Klasse U15 (Jahrgänge 2003 und 2004) wurde Paul Gehrke Vierter. Im Rennen der U19 (Jahrgänge 1999 und 2000) hatten Nassim Lagrou und Riccardo Vassallo ihre ersten Rennerfahrungen gesammelt. Nassim erreichte des 7.Platz, Riccardo den 9.Platz. Paul und Nassim waren in ihren Rennen die schnellsten Rennfahrer aus dem Bezirk (und auch nicht die Einzigen), und wurden somit Bezirksmeister.
Es war schön zu sehen, dass wieder mehrere Jugendliche in unserem Trikot an Rennen teilnehmen.

Im Rennen der Senioren-3 (Jahrgänge 1958 bis 1967) hat Jürgen Sopp seinen Titel als Bezirksmeister verteidigt. Er wurde im Rennen Dritter. Andreas Marschall hat den 21.Platz erreicht.

Des Weiteren kann man zweifelsohne sagen, dass der RC Musketier Wuppertal die größte Zuschauergruppe gestellt hat. Fünfzehn Musketiere zwischen 1 und 85 Jahre waren an der Strecke um unsere Rennfahrer zu unterstützen und anzufeuern. Dazu kamen noch viele Familienangehörige der Fahrer. Gemäß unserem Vereinsmotto: Einer für Alle, Alle für Einen!
(kv)

Paco’s Comeback

Genau diese eine Gruppe habe ich verpasst. Bei fast jeder anderen Attacke war ich dabei. Denn das war mein großes Ziel in diesem Jahr. Ich wollte vor heimischem Publikum, beim Rennen meines RC Musketier ganz weit vorne landen und in die B-Klasse aufsteigen. Aber genau diese eine Gruppe habe ich verpasst. Niedergeschlagen rolle ich über die Ziellinie, voller Gewissheit, dass ich alle enttäuscht habe. 2010 im Juli war das. Und es war mein letztes C-Klasse Rennen. Bis gestern. Nach sieben Jahren habe ich mich entschieden wieder eine Lizenz zu bestellen. Das Trauma ist überwunden und die Ziele sind andere.

Ich möchte niemandem etwas beweisen. Lediglich Spaß haben. Wieder dieses Gefühl haben mich zu verausgaben und doch immer noch Reserven zu haben. Das Gefühl haben noch zu können und meinen Kontrahenten die Schmerzen anzusehen, Prämien gewinnen, abgehängt werden, mich vom Feld tragen lassen.

Rund um das Thönnissen-Center am gestrigen 20.August 2017 war hier mein Einstieg. Meine Form ist eigentlich nicht wirklich vorhanden. Ein paar Kilos habe ich zu viel auf den Rippen und ein paar Kilometer zu wenig in den Beinen. Aber ich habe mir gedacht, dass ich ja schlimmstenfalls abgehängt werde – wahrscheinlich sogar abgehängt werde. Am Start kam dann die Aufregung (Lena behauptet, dass diese bereits letzten Dienstag unerträglich war – so ein Quatsch!).

Da stehen die ganzen schlanken, durchtrainierten, eingeölten Rennfahrer mit Hightech-Maschinen, Einteilern, Aerohelmen und Wattmessgeräten. Insgesamt ungefähr 100. Ein Riesenfeld in Zeiten, in denen der Radrennsport immer noch zu kämpfen hat. Ich war mir ziemlich sicher, dass das ein kurzes Rennen für mich wird. 30 Runden á 2 km sollten absolviert werden und meine Vorsätze hießen:
„Immer nur die nächste Gerade überstehen“
„Nur nach vorne fahren, wenn das Feld langsam wird“
„Lutschen, lutschen, lutschen“

Mit dem Startschuss wurde attackiert. Ich hatte kein Tacho am Rad, aber es war schnell. Und als hätte ich nie mit dem Rennsport aufgehört, fügte ich mich in diesen Bienenschwarm, hatte keine Probleme dabei meine Positionen zu behaupten, habe Lücken gesehen und erfahren, die keinem anderen auffielen und schwebte durch das wild wabernde Fahrerfeld.

Nach fünf Runden machte ich mir noch Sorgen, ob ich dieses Tempo durchhalte, nach 15 Runden war mir klar, dass ich es schaffe. Von da an überlegte ich mir, wie ich den Schlusssprint angehen möchte. Die Zielgerade in Kleve ist elendig lang, leicht ansteigend und mit Wind von vorne. Deshalb war mein Vorsatz an etwa 30. Position auf die Zielgerade einzubiegen. Bereits zwei Runden vor Schluss war die Nervosität merklich zu spüren. Es wurde gerempelt, gepöbelt und geschoben. Alle wollten weit vorne auf die Zielgerade. Ich hielt mich zurück. Und auf der Zielgeraden schob ich mich Stück für Stück nach vorne, umkämpfte meine Position und merkte wie der ein oder andere zu früh vorne war und nun einging wie eine Blüte unter der Saharasonne. Auch bei mir wurden die Beine schwer, ich war nicht mehr in der Lage aus dem Sattel zu gehen. Aber ich habe das für mich unmögliche erreicht. Fünfzehn Fahrer wurden gewertet und ich bin tatsächlich 15. geworden.
Jetzt habe ich Blut geleckt.
(dp)