Schlagwort: Vereinsleben

Ein persönlicher Nachruf für einen echten Musketier

Vor ein paar Tagen habe ich die traurige Nachricht erhalten, dass unser ehemaliges langjähriges Mitglied Horst Neumann am 08.Oktober 2018 im Kreise seiner Familie gestorben ist.

Als ganz junges Mitglied des RC Musketier, ich war gerade elf Jahre alt, habe ich Horst und seine Frau Gisela kennengelernt. Die erste prägende Erinnerung, die ich an Horst habe stammt von einer unserer Radtourenfahrten, die damals noch am Dönberg startete. Es muss etwa das Jahr 2000 gewesen sein. Horst und Gisela waren in diesen Jahren bei unserer RTF immer hauptverantwortlich für den Würstchenstand. Ich weiß noch, dass ich damals überwältigt war wie liebevoll dieses Ehepaar miteinander und mit all ihren Mitmenschen umgegangen ist.

Völlig baff war ich, als Horst an dem Gestänge der Schulhofüberdachung mal eben 10 Klimmzüge machte. Dieser kleine Mann hatte eine Bärenkraft und ein riesiges Herz.

In einem Verein, der seine Veranstaltungen nur mit der Unterstützung ehrenamtlicher Helfer stemmen kann, waren Gisela und Horst immer großartige Vorbilder. Selbst als sie die Musketiere 2009 verließen und sich vermehrt ihrer großen Leidenschaft, dem Triathlon widmeten, fanden sie weiterhin Zeit und Muße den Musketieren zu helfen, wenn Not am Mann oder an der Frau war.

Auch wenn meine Erinnerungen an Horst bruchstückhaft sind, so werde ich ihn als engagierten Musketier, liebevollen Menschen und starken Mann in Erinnerung behalten.

Liebe Gisela und liebe Familie Neumann, wir trauern mit euch!
Lieber Horst, ruhe in Frieden!
(dp)

Saisonabschluss 2018 – Besuch bei Bismarck

Am letzten Sonntag (21.Oktober 2018) hat der Rad-Club Musketier Wuppertal e.V. seine diesjährige Saisonabschlussfahrt durchgeführt. Anders als in den vergangenen Jahren wurde sie nicht in Wuppertal sondern in Radevormwald. Bei der Abschlussfahrt geht es ausschließlich um gemeinsames Rad fahren zum Ende der Sommersaison. Deshalb war die Streckenlänge von gut 45 km als auch das Tempo moderat. Vierundzwanzig Musketiere zwischen 13 und 85 Jahren sind mit Rennrädern, MTBs oder sogar einem Lastenrad mitgefahren.

Mit dem Start in Radevormwald wurde eine Teil der Radtourenfahrt-Strecke des Vereins abgefahren: Über Hahnenberg und Egen führte die Tour nach Wipperfürth-Neye. Von dort ging es über Hückeswagen, Bergisch Born und der Kräwinkeler Brücke zurück nach Radevormwald.

Nach der Tour haben die Vereinsmitglieder des RC Musketier die Ausstellung der Interessengemeinschaft Bismarck-Zweiräder in der Innenstadt von Radevormwald besucht. Hier wurden sie auch mit Getränken und Gegrilltem bewirtet. Die Einladung durch die IG Bismarck-Zweiräder war ein Dankeschön an den Rad-Club. Denn der Sportverein bzw. einzelne Vereinsmitglieder haben der Interessengemeinschaft Rennräder aus vergangenen Jahrzehnten für die Sonderausstellung „Faszination Rennrad 1948 bis 2018“ zur Verfügung gestellt. Die Sonderausstellung kann noch bis zum Ende dieses Jahres besucht werden.

Einzelne Musketiere konnten sich noch an die Radrennen in Radevormwald, sogar an das Rennen „Rund um die Bismarck-Werke“ erinnern. Durch viele der Ausstellungsstücke wurden Erinnerungen an Erlebnisse mit eigenen Fahrrädern aus den einzelnen Epochen wach.
(kv)

Remscheider Generalanzeiger am 25-OKT-2018

Musketiere beim Stadtradeln

Die Stadt Wuppertal nimmt vom 02. bis zum 22. September an der Aktion Stadtradeln teil und der RC Musketier Wuppertal ist mit einem eigenen Team dabei. Das Ziel von Stadtradeln ist es, mittels möglichst vieler Radkilometer, für eine fahrradfreundlichere und umweltbewusstere Stadt zu werben. Alle Kilometer, die auf dem Fahrrad in dieser Zeit gefahren werden, zählen und werden gesammelt (außer Kilometer, die in Radrennen oder Indoor gefahren werden). Es werden auch die gesparten Tonnen CO2 berechnet.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf Website der Stadt Wuppertal und bei Stadtradeln selbst.

Mitmachen ist ganz einfach: Hier klicken, sich kurz anmelden und dem Team „Musketiere und Freunde“ beitreten. Die Kilometer können sehr einfach erfasst werden: Wenn man ein Android-oder iOS Smartphone besitzt, gibt die Stadtradeln-App, die die Kilometer, sobald aktiviert, aufzeichnen und eintragen.

Apps zum Download:
Android
iOS (Beta Version)

Auf der Stadtradeln-Website kann man von jedem internetfähigen Gerät die Kilometer auch per Hand eintragen, wenn man die App nicht hat.

Jeder Mensch, egal ob Vereinsmitglied oder nicht, darf unserem Team „Musketiere und Freunde“ gerne beitreten.
(lhb)

Nachtrag zur Oster-Ferienfreizeit der Musketierjugend

Vom 29.03. bis 07.04.2018 fand die 1. Ferienfreizeit der Musketierjugend seit über zehn Jahren statt. 10 Tage mit drei Tagen Anfahrt über Xanten und Amersfoort verbrachten die neun Jugendlichen, 4-6 Erwachsenen und unser zweitjüngstes Mitglied Feli (2,5 Jahre alt) in Callantsoog an der niederländischen Nordseeküste. Der Film zeigt dabei einige Highlights, die wir in den zehn Tagen erlebt haben.

Aufgrund des großen Erfolgs und der Menge Spaß, die wir in Callantsoog hatten, werden wir auch im nächsten Jahr über Ostern wieder eine Ferienfreizeit durchführen. Wo genau es hingehen wird und wer alles eingeladen ist, erfahrt ihr in den nächsten Wochen. Viel Spaß beim Highlight-Film.
(dp)

Kurzfilm über Greg Lemond von der Musketierjugend

In der Oster-Ferienfreizeit der Musketierjugend haben wir einen Kurzfilm über Greg Lemond, seinen Toursieg 1989 und seine späteren Erfahrungen mit Doping im Radsport gedreht. Der Titel des Films ist „Sky high exulting to death sad“, die englische Übersetzung für das berühmte Goethe-Zitat „Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt“.

Es soll für das unverhoffte Comeback Lemonds im Jahr 1989 und seine anschließenden schrecklichen Erfahrungen mit Doping im Radsport stehen. Gerade in den 90er-Jahren haben viele Radprofis aufgrund von Doping ihr Leben lassen müssen. Dieser Film soll exemplarisch für diese Zeit stehen.

Ich denke, dass die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema ein Bewusstsein entwickelt und somit hoffentlich ein Beitrag dazu geleistet wird, dass es nicht zu einer Wiederholung dieser Zeit kommt. Zuletzt soll der Film auch dafür stehen, dass für die heutige Jugend wieder Hoffnung besteht, durch viel Fleiß, Geduld, ein bisschen Glück und etwas Talent den Weg in den Profiradsport zu schaffen.
(dp)