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RTF-Saison 2021

Durch die Verbesserung der Pandemiesituation im Juni können und wollen viele Radsportvereine ihre geplanten oder in den Sommer verschobenen Radtourenfahrten durchführen. Die Rahmenbedingungen werden jedoch anders sein als es die Radsportler gewöhnt sind.

Jeder Verein hat seine Hygiene- und Organisationskonzepte. Bei vielen Veranstaltungen wird man nicht mehr ohne Voranmeldung an den Start kommen können. Einige Vereine wollen das RTF/CTF-Meldemanagement-System des Radsportverband Nordrhein-Westfalen nutzen. Darüber ist auch die sofortige Bezahlung der Startgebühr möglich und in der Regel erforderlich.

Es ist schön, dass nun wieder RTFs bzw. CTFs stattfinden und gefahren werden können. Eine spontane Teilnahme wird oft nicht möglich sein. Außerdem ist es wichtig sich frühzeitig auf den Netzseiten der veranstaltenden Vereins über den Ablauf vor Ort informiert.
(kv)

RTF-Permanente „Einer für Alle – Alle für Einen!“

Mit dem Beginn der diesjährigen RTF-Saison am 6.März 2021 ist es möglich RTF-Permanenten abzufahren. Unsere Permanente startet und endet am Eiscafé „Gelateria Golosia“ in Wuppertal-Ronsdorf (Lüttringhauser Straße 22, 42369 Wuppertal).
Wie alle gastronomischen Einrichtungen ist das Eiscafé derzeit nur eingeschränkt geöffnet. Aus diesem Grund wird unsere RTF-Permanente erst wieder angeboten, wenn die Gelateria Golosia regulär öffnen darf.
(kv)

Radsportveranstaltungen 2021

Für 2021 hat der Rad-Club Musketier Wuppertal 1968 e.V. wieder Veranstaltungen für Lizenz- und Breitenradsport geplant. Ob sie durchgeführt werden können hängt von der Entwicklung der Pandemie mit SARS-CoV-2 ab.

22.Mai: RTF „Rund um Wuppertal“, Start und Ziel in Wuppertal-Linde FINDET NICHT STATT
31.Juli: UNI-Radrennen, Wuppertal-Elberfeld FINDET NICHT STATT
während der gesamten RTF-Saison: RTF-Permanente „Einer für Alle, Alle für Einen“

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
(kv)

Einmal Wuppertal umrundet

„Geschafft!“ nach 120 km

Nachdem die Night on Bike 2020 aus bekannten Gründen zuerst verschoben und schließlich ganz abgesagt wurde, hatten ein paar verrückte Musketiere noch unerfülltes Verlangen auf Offroad-Abenteuer. Für das ausgefallene Event war ein Wochenende im September im Kalender reserviert, und so reifte der Plan, diese freie Zeit anderweitig auf dem Rad zu verbringen.

Als Herausforderung wurde bald der Wanderweg „Rund um Wuppertal“ auserkoren. Dieser vom Sauerländischen Gebirgsverein markierte Wanderweg führt auf etwa 105 km und grob 2500 Hm größtenteils über Wanderwege, aber auch einige asphaltierte Abschnitte, einmal um unsere schöne Stadt herum.

Ganz dem Zeitgeist und aktuellen Trends folgend trat nur einer der drei Starter (Lars) auf einem gefederten Rad ohne Rennlenker zu dieser Herausforderung an. Tobi und Jan entschieden sich dafür, die Möglichkeiten und Grenzen eines Cross- bzw. Gravel-Rads zu erfahren.

Und so trafen wir uns Samstag gegen halb 10 am Dönberg, um die Runde im Uhrzeigersinn in Angriff zu nehmen. Das Wetter spielte zum Glück mit, und nach und nach wurde es warm genug für eine Fahrt in kurz/kurz. Die Route führte uns zuerst über Herzkamp und den Golfplatz am Felderbachtal nach Nächstebreck. Beim Kreuzen der Nordbahntrasse trafen wir auf eine größere Gruppe Rennradfahrender, die auf einer gemeinsamen Ausfahrt des RSC Schwelm unterwegs waren. Wir verschwanden jedoch direkt wieder im Wald. Anschließend stand nach der Durchquerung Langerfelds der erste knackige Anstieg hinauf auf den Ehrenberg an. Oben angekommen war etwa ein Viertel der Strecke bewältigt.

Die anschließende Abfahrt nach Kemna war einer der wenigen Streckenteile, auf dem eine Federung von großem Vorteil war. Die „Straße“ war in einem miserablen Zustand, jeder Waldweg wäre komfortabler gewesen. Unten angekommen blieb jedoch wenig Zeit für Erholung, da es direkt wieder hinauf nach Sondern ging, nur um dann hinunter nach Beyenburg zu fahren. Am Ufer des Stausees entlang ging es weiter zum nächsten Anstieg. Ein ständiges Auf und Ab prägte den weitern Streckenverlauf bis zur Ronsdorfer Talsperre. Von dort gab es eine vergleichsweise lange Erholungsphase bis in und durch das Morsbachtal, wo etwa die Hälfte der Strecke bewältigt war.

Ein etwas technischerer Teil führe uns hinauf nach Sudberg, wo es eine familiäre Verpflegungsstelle am Streckenverlauf gab. Im (groß)elterlichen Garten gab es eine sehr willkommene Mahlzeit als Stärkung für den weiteren Verlauf. Nach der ausgiebigen Pause ging es zum südlichsten Punkt der Runde bei Müngsten. Von dort führte der Weg an den Wupperhängen oberhalb der Kohlfurth entlang durchs Burgholz. Unterwegs trafen wir einen weiteren Musketier beim Training des Nachwuchses im Wald. Auf Höhe der Rutenbeck kreuzten wir die Wupper, um am anderen Ufer zum Ehrenhain hinaufzuklettern. An der dort geparkten Schwebebahn wurde uns bewusst, dass wir die Dreiviertel-Marke längst hinter uns gelassen hatten. Diese Erkenntnis mobilisierte neue Kräfte, sodass wir zügig durchs Osterholz, über Schöller und die Lüntenbeck bis zum Eckbusch an Höhe gewannen.

Einen Kilometer vor dem Ziel ereilte uns der erste und zugleich einzige Defekt des Tages – ein Durchschlag an Tobis Vorderrad. Mit vereinten Bemühungen wurde dieses kleine Malheur in der langsam einsetzenden Dämmerung jedoch schnell behoben. Danach ging es nur noch kurz und steil hinauf zurück zum Dönberg, und die Runde war geschafft!

Insgesamt war die Fahrt auch ohne Federung gut zu bewältigen, auch wenn der zusätzliche Komfort durch eine Federgabel und noch breitere Reifen am Mountainbike auch nicht geschadet hat. Einige kleine Teilstücke des Wegs sind für Fahrräder gesperrt, lassen sich aber einfach umfahren. Nun bleibt nur noch herauszufinden, ob die Strecke gegen den Uhrzeigersinn angenehmer zu fahren ist. Aber das probieren wir doch lieber erst nächstes Jahr…
(jk)

Sportler der Woche (III)

Im samstäglichen Wuppertaler Sportteil der Westdeutschen Zeitung gibt es seit längerem die interessante Rubrik „Sportler der Woche“. Hier werden Wuppertaler Sportlerinnen und Sportler porträtiert, die in der letzten Zeit durch herausragende Leistungen und Ergebnisse aufgefallen sind

Der Musketier-Fahrer Ben Jochum wurde in dieser Woche bereits zum dritten Mal in seiner Karriere als „Sportler der Woche“ portraitiert. Der Anlass dazu war, dass er kürzlich die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren in seiner Altersklasse gewonnen hat. Die Reihe aus drei Beiträgen, beginnend mit den beiden aus den Jahren 2018 und 2019, reflektiert Bens Werdegang als Straßenradsporttalent.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 19.September 2020