Teamgeist steht für uns ganz oben:

Einer für alle - alle für einen!

Der Radclub Musketier Wuppertal 1968 e.V. heisst euch herzlich willkommen!

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Einladung zum UNI-Rennen 2017

Am 29.Juli 2017 wird das diesjährige Straßenradrennen rund um die Bergische Universität Wuppertal stattfinden. Es ist die 26.Auflage des UNI-Rennens.

Auch in diesem Jahr bieten wir auf dem 2,3 km langen Rundkurs Rennen für vier Amateur-Klassen an. Start und Ziel befinden sich auf der Max-Horkheimer Straße. Neben den Amateur-Klassen wird wieder ein Rennen für Hobby-Fahrer angeboten.

Der Renntag wird mit dem Rennen der C-Klasse um 9:30 Uhr eröffnet. Hier sind 62,1 km (27 Runden) zurückzulegen.
Anschließend, um 11:10 Uhr, werden die Seniorenklassen 2, 3 und 4 zu ihrem Rennen starten. Die Senioren 2 (Jahrgänge 1968 bis 1977) werden 19 Runden (43,7 km) zurücklegen. Davon zeitlich getrennt startend werden die Senioren 3 und 4 (Jahrgang 1967 und älter) ihr gemeinsames Rennen über 18 Runden (41,4 km) austragen.

Das dritte Rennen des Tages wird von den Elite-Frauen bestritten. Der „Chrestos Lady’s Cup“ ist ebenfalls 41,4 km lang. Der Start ist für 12:25 Uhr geplant. Mit Simona und Dorothee Janke haben sich mittlerweile zwei namhafte Fahrerinnen und Lokalmatadorinnen dafür angemeldet.

Nach dem Rennen der Frauen, ab 13:40 Uhr, wird das Hobby-Rennen über 8 Runden (18,4 km) stattfinden. Die Distanz hört sich vergleichsweise kurz an. Jedoch hat es die Rennstrecke mit über 40 Metern Höhenunterschied pro Runde in sich und zerrt an den Kräften.

Zum Abschluss des Tages wird gegen 14:30 Uhr das Hauptrennen gestartet. Das Rennen der Kontinentalprofis sowie die Amateure der A- und B-Klasse wird über 101,2 km (44 Runden) gehen.

Das UNI-Rennen ist in rad-net für lizenzierten Rennfahrerinnen und Rennfahrer ausgeschrieben. Die Meldungen über das rad-net-Portal sind bis zum 19.Juli 2017 in der Nacht möglich. Nachmeldungen am Tag des Rennens sind herzlich willkommen.

Die Anmeldung zu dem Hobbyrennen ist am Tag des Rennens bis 13:15 Uhr vor Ort im Rennbüro möglich.
(kv)

Süßer Wahnsinn auf dem MTB

Am kommenden Wochenende findet in Radevormwald wieder Night on bike statt. In diesem Jahr dauert das MTB-Rennen nicht 14, nicht 16 – nein! – sondern 24 Stunden. Es wird auch ein Rennen über 12 Stunden. Die Musketiere haben sich für die 24 Stunden entschieden.

Wir werden mit zwei 6er-Team starten. Beide Teams, „Die 6 Musketiere“ (ehemals „Die 4 Musketiere“) sowie „Musketier 2.0 / RC Musketier Wuppertal“ bestehen jeweils aus fünf Vereinsmitgliedern und einem Gastfahrer. „Die 6 Musketiere“ werden außerdem von einer nimmermüde und niemals schlafenden Crew unterstützt.

Das Rennen wird am Samstag um 14 Uhr starten. Ab dann werden die ca. 12 km langen Runden gezählt. Der offizielle Kurs ist noch geheim. Wichtige Streckenelemente wie der sogenannte „Schweineberg“ und der Alm im Ortsteil Ispingrade werden wieder mit dabei sein.

Das Fahrerlager befindet sich in diesem Jahr an dem Schulzentrum in der Hermannstraße in Radevormwald. Bei Musketier-Teams freuen sich auf Besucher, egal ob am Tag oder in der Nacht. Gerade in der Nacht lassen sich an einigen Streckenabschnitten tolle Impressionen einsammeln. Die sind dann auch mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar.
(kv)

Eroica Limburg

Während die Radsportwelt am 1.Juli auf den verregneten Start der Tour de France in Düsseldorf geschaut hat, hat Musketier Andre Hörmandinger selbst im Sattel gesessen und den Süden der Niederlande kennengelernt. Hier ist sein Bericht:

Als im Januar zwei Freude, Daniel und Federico, meinten, wir könnten doch zusammen bei der Eroica in Limburg mitfahren, dachte ich mir: „Sind die bescheuert, jetzt machen die schon eine Eroica im Westerwald.“ Schnell wurde ich aufgeklärt, dass die Tour im Grenzgebiet zwischen Holland und Belgien, quasi rund um Maastricht stattfindet. Gefahren wird mit „historischem“ Material, sprich Stahl, Hakenpedale und Rahmenschaltung. Ich hatte gerade mein gutes altes Rossin Special von 1980 wieder in Schuss gebracht und war somit bestens gerüstet. Unter uns „Männern“ war schnell ausgemacht, dass wir nicht die „Mädchen-Runde“ von 60 km fahren sondern direkt die 110 km angehen.

Am 1.Juli waren wir pünktlich um sieben Uhr in Valkenburg zum Check-In, um dann um acht Uhr zu starten. Nach den ganzen sonnigen und heißen Tagen vorher meinte der liebe Gott an eben diesem Samstag, dass die Erde Wasser bräuchte. Wir saßen noch keinen Meter im Sattel und waren schon bis auf die Unterhose nass. Aber egal, am Start dopten wir uns noch mit einem Espresso und los ging es. Erst quer durch die Altstadt von Valkenburg und dann den Cauberg hoch, bekannt durch das Ziel des Amstel Gold Race. Mir war gar nicht bewusst, dass es in Holland Berge gibt!

Nun gut, ich hatte gelesen, dass ein wesentlicher Teil der Strecke über Pflastersteine und Feldwege gehen soll. Nach rund 10 km ging es dann auch rechts weg auf eine Schotterpiste. Wechselweise fuhren wir auf Schotter oder Asphalt und so langsam bekam ich trotz des Dauerregens Spaß an der Sache. Bei der ersten Station gab es kandierten Apfel und selbstgemachte Limonade als Verpflegung – ob das früher bei Radrennen die typische Standardverpflegung war?

Nun wurde die Strecke härter, Pflastersteine wechselten sich mit matschigem Feldweg ab. Meine weitgehend profillosen Schlauchreifen waren nicht unbedingt für Cross ausgelegt und ich hatte meine liebe Mühe nicht ungeplant abzusteigen.

Nach rund 40 km, kurz vor der Schleuse bei Caster, hatte Daniel den ersten Platten. Kein Problem bei Clinchern, Schlauch gewechselt und – wer hat eigentlich eine Luftpumpe? Ich hatte meine schlicht vergessen. Daniel meinte er hätte gedacht ich habe eine mit und Federicos neue Luftpumpe war leider nur für Autoventile geeignet. Ein freundlicher Mitfahrer lieh uns seine Pumpe und weiter ging es.

Kurz vor der 50 km Marke in Millen gab mein Giro am Hinterrad auf. Es regnete immer noch in Strömen. Reifen runter, neuen drauf, eine Luftpumpe stellte uns ein freundlicher Anwohner zur Verfügung und weiter ging es.

Irgendwie verträgt sich die Kombination aus nasser Felge und nassem Schlauchreifen nicht. Nach rund fünf Kilometern über Stock und Stein hat sich mein Hinterradreifen komplett verdreht. Luft raus, Reifen richten, Luftpumpe leihen, Luft rein und weiter ging es. Nach weiteren drei Kilometern und einer Bachdurchfahrt verdrehte sich der Reifen erneut und das Ventil riss ab. Kurzum, auch ein weiterer Ersatzreifen fand die Bedingungen zum Kotzen und gab mir nach wiederum drei Kilometern die Rückmeldung, dass er keine Lust mehr habe.

In Loën war Schluss. Ein freundlicher Belgier fuhr mich rund 25 km zu meinem Auto nach Valkenburg, auf das mir inzwischen eine freundliche Politesse eine 69 Euro Parkknolle gebrannt hatte. Ich fuhr mit dem Auto zu den wartenden Kollegen (Einer für Alle!) zurück und wir beendeten die Eroica Limburg vorzeitig, aufgrund eines technischen Defektes.
Wir kommen nächstes Jahr wieder und dann mit Luftpumpe!
(ah)

Material passend zum Thema

Weiterhin bis zu 150 km am Tag

Der Lokal Anzeiger Erkrath hatte am 28.Juni 2017 im Vorfeld des Start der Tour de France in Paris ein Porträt über unser Vereinsmitglied Reiner Drautzburg veröffentlicht. Dieser Zeitpunkt war auch zeitnah zu seinem 80.Geburtstag. Zum Lesen der kleinen Hommage einfach auf das Bild klicken.
(kv)

Reiner Drautzburg im Lokal-Anzeiger Erkrath, 28. Juni 2017