Berichte

RTF-Saison 2021

Durch die Verbesserung der Pandemiesituation im Juni können und wollen viele Radsportvereine ihre geplanten oder in den Sommer verschobenen Radtourenfahrten durchführen. Die Rahmenbedingungen werden jedoch anders sein als es die Radsportler gewöhnt sind.

Jeder Verein hat seine Hygiene- und Organisationskonzepte. Bei vielen Veranstaltungen wird man nicht mehr ohne Voranmeldung an den Start kommen können. Einige Vereine wollen das RTF/CTF-Meldemanagement-System des Radsportverband Nordrhein-Westfalen nutzen. Darüber ist auch die sofortige Bezahlung der Startgebühr möglich und in der Regel erforderlich.

Es ist schön, dass nun wieder RTFs bzw. CTFs stattfinden und gefahren werden können. Eine spontane Teilnahme wird oft nicht möglich sein. Außerdem ist es wichtig sich frühzeitig auf den Netzseiten der veranstaltenden Vereins über den Ablauf vor Ort informiert.
(kv)

Bens Start in die erste Saison als Junior (U19)

Ben beim Training, irgendwo bei Freiburg

Seit Ende 2020 bis heute, Ende Juni 2021, war für mich trotz der schwierigen Umstände ziemlich viel Programm angesagt.

Angefangen hat alles Anfang Dezember 2020, als ich eine E-Mail des Bund Deutscher Radfahrer erhielt. In dieser hieß es, dass ich nach Frankfurt (Oder) zu einem zweiwöchigen Grundlagenausdauer-Lehrgang der Bahn-Nationalmannschaft eingeladen bin.
Ab dann wurde meine Saison 2021 ziemlich voll. Von Anfang Dezember bis Mitte Mai war ich nämlich insgesamt 10 Wochen auf weiteren Lehrgängen des BDR und hatte dort die Chance mich neben dem normalen Training auch bei internen Sichtungsrennen für die Bahn-EM und sogar die Bahn-WM in Kairo zu qualifizieren. Von diesen 10 Wochen waren 2 Wochen ein Trainingslager in Freiburg mit den Straßenfahrern zusammen.

Neben dem spezifischen Bahntraining mit den Bahn-Zeitfahrrädern, welches aus einem Vierer und kurzen Einheiten bestand, ging es auch häufig für lange Grundlageneinheiten mit den Straßenrädern raus. Meistens leider bei schlechtem Wetter. Manchmal mussten wir die Grundlageneinheiten sogar auf Grund schlechtem Wetters nach drinnen verlegen und dann 3 Stunden auf den Rollen in der Höhenkammer fahren. Zusätzlich zum Radtraining ging es auch häufig in den Kraftraum, wo wir natürlich hauptsächlich Beine, aber auch Rumpf und Oberkörper trainierten. Aber natürlich wurde nicht nur trainiert. Wir hatten an den Ruhetagen immer „Schule“ unter Aufsicht eines Betreuers – sogar Klausuren konnten nachgeschrieben werden.

Untergekommen sind wir immer in der anliegenden Kaserne der Bundeswehr und gegessen wurde in der Kantine. Leider war dort das Essen nicht s, wie ich es erwartet hätte. Denn es gab eigentlich, neben einer kleineren Auswahl anderer Gericht, jeden Tag Schnitzel mit Bratkartoffeln.

Die internen Sichtungsrennen dienten als Ersatz zu den ausgefallenen Rennen und brachten ein wenig Abwechslung. Bei allen drei Sichtungsrennen konnte ich in allen Disziplinen – 200 m, 1.000 m, 3.000 m, Scratch, Ausscheidungsfahren und Vierer – persönliche Bestleistungen fahren. Insbesondere in den Einzelstartdisziplinen fuhr ich meistens auf Platz drei. Mit dieser Leistung als erstjähriger U19-Fahrer bin ich immer noch sehr zufrieden und hoffe, dass ich bei der DM-Bahn in Köln vom 6. bis 11.Juli 2021 erneut Topplatzierungen einfahren kann, sodass ich mich für die EM und die WM qualifiziere.

Viel Zeit mich zwischen und nach den Lehrgängen zu entspannen gab es aber nicht. Die Schule ging weiter und mit dem Einstieg in die U19 kam auch das Thema Zeitfahrrad dazu. Mein jetziges Zeitfahrrad konnte ich mit Hilfe von Sponsoren fertigstellen und fuhr direkt bei der LVM Einzelzeitfahren auf Platz 2.
Neben dem Zeitfahrrad ging es aber auch mit den U19 internationalen und Bundesligarennen los.

Trotz der Probleme überhaupt Radrennen stattfinden zu lassen, konnte ich ab Februar folgende Rennen bestreiten: Kirschblütenrennen in Österreich, Tschechien, Karbach, Bahnrennen in Singen, LVM NRW in Elsdorf, Stuttgart und Gippingen (Schweiz).

Mein erstes Rennen für mein neues Bundeligateam „Rose-NRW“ war das internationale 1.1 UCI Rennen in Tschechien. Die Rennen in der Juniorenklasse sind in der Regel über 100 km lang und mit Starterfeldern bis zu 180 Fahrern.

Am 27. Juni ging es dann weiter mit der DM Straße in Bolanden.

Um mein Zeitpensum mit Training, Wettkämpen und Schule besser zu bewältigen, habe ich mich entschlossen, auf das Sportinternat des 1. FC Köln zu wechseln und dort mein Abitur zu machen. Ich bleibe dem RC Musketier aber natürlich weiterhin erhalten und danke allen für Eure Unterstützung.
Euer Ben
(bj)

UNI-Rennen findet 2021 nicht statt

In diesem Jahr wird das UNI-Rennen an der Bergischen Universität in Wuppertal nicht stattfinden. Die Pandemie von SARS-CoV-2 und den damit verbundenen Hygiene- und Durchführungsregeln stellen die Veranstaltung vor große organisatorische und wirtschaftliche Herausforderung. Des Weiteren wurde im Juni eine größere Baustelle auf der Straße des Start/Ziel-Bereiches eingerichtet. Deshalb hätte Start/Ziel auf eine andere Straße des Rundkurses verlegt werden müssen.
Aus diesen Gründen hat der Vorstand des Rad-Club Musketier Wuppertal entschieden den Radrenntag, der für den 31.Juli geplant war, nicht zu veranstalten.
(kv)

jeden Montag: Vereinstreffen der Musketiere

Wir treffen uns jeden Montag um 20.00 Uhr, außer an Feiertagen, im „Landhaus Schönebeck“, Heusnerstraße 23a, Wuppertal, um sportliche Berichte und Erlebnisse des vergangenen Wochenendes auszutauschen, Veranstaltungen zu planen und aktuelle Themen des Vereinslebens und des Radsports in angenehmer Atmosphäre zu besprechen.

Derzeit wird von der Coronaschutzverordnung eine maximale Zahl an Teilnehmern, die nicht als Covid-19-geimpft gelten, gefordert. Deshalb ist verbindliche Voranmeldung bei Markus Zaremba erfolderlich, um die Regel einhalten zu können.

Alle Neugierigen, Radsportinteressierten, neue sowie (zukünftige) Vereinsmitglieder sind herzlich willkommen.
(kv)

RTF-Permanente „Einer für Alle – Alle für Einen!“

Mit dem Beginn der diesjährigen RTF-Saison am 6.März 2021 ist es möglich RTF-Permanenten abzufahren. Unsere Permanente startet und endet am Eiscafé „Gelateria Golosia“ in Wuppertal-Ronsdorf (Lüttringhauser Straße 22, 42369 Wuppertal).
Wie alle gastronomischen Einrichtungen ist das Eiscafé derzeit nur eingeschränkt geöffnet. Aus diesem Grund wird unsere RTF-Permanente erst wieder angeboten, wenn die Gelateria Golosia regulär öffnen darf.
(kv)