Author: Daniel Pacheco

„Das war das härteste Rennen, das ich je gefahren bin“

Ben und Paul starteten am letzten Wochenende bei der internationalen TMP-Tour (Die kleine Friedensfahrt) in der Klasse U17, bei der neben den besten deutschen U17 Fahrern auch hochkarätige Konkurrenz aus Italien, Tschechien, Belgien, Luxemburg, Österreich und anderen Ländern am Start war.

Paul war das erste Mal mit bei dieser Rundfahrt und hat sich als nachnominierter Fahrer beachtlich geschlagen. Er hat den 75. von über 140 Plätzen belegt.

Ben hat im letzten Jahr als alter Jahrgang in der U15 einen herausragenden 3.Platz bei der TMP-Tour belegt. Deshalb konnten alle Musketiere darauf hoffen, dass es Ben eventuell unter die ersten zwanzig als junger Jahrgang in der U17 schaffen würde.

Dass er sein Resultat vom letzten Jahr sogar noch verbessern konnte, grenzt an eine Sensation. Den Grundstein dafür hat er am Samstag im Regen gelegt. Dazu aber später mehr.

Die TMP-Tour ist eine Rundfahrt für Jugendliche der Klassen U15 und U17, die in Thüringen ausgetragen wird. Mit einem Prolog, einem Bergzeitfahren und zwei Etappen können die jungen Athleten das erste Mal richtig erleben wie es sich wohl anfühlen mag eine große Rundfahrt zu fahren.

Der Prolog der TMP-Tour, der Freitagabend stattfand, wird als Kriterium in drei Läufen ausgefahren und dient lediglich der Vergabe der Trikots (Spitzenreitertrikot, bester junger Fahrer, punktbester Fahrer und bester Thüringer). Die Ergebnisse zählen also noch nicht mit in das Gesamtklassement.

Erst am Samstagmorgen mit dem Bergzeitfahren zählt das erste Mal die gefahrene Gesamtzeit. Mit einer Zeit von 8.05,58 min für die fünf Kilometer lange Strecke erreichte Ben einen herausragenden 2.Gesamtplatz und lag damit weniger als eine Sekunde hinter dem Sieger Moritz Karsten.

Dieses Resultat sorgte unter anderem für seinen späteren zweiten Gesamtrang, wobei bis dahin noch zwei schwere Prüfungen auf Ben warteten.

Das Straßenrennen am Samstagnachmittag, das über 8 Runden (60,8 km) ging, sollte Ben später als das härteste Rennen, das er je gefahren ist, bezeichnen. Ständige Attacken und ein permanent hohes Tempo zersprengten das riesige U17-Fahrerfeld, sodass im letzten Drittel des Rennens nur noch etwa 40 Fahrer gemeinsam an der Spitze fuhren. Kurz vor dem Ende des Rennens konnte sich dann noch eine fünfköpfige Spitzengruppe lösen, in der auch der spätere Gesamtsieger Matteo Groß aus Rheinland-Pfalz (letztjähriger Gesamtsieger der TMP-Tour in der U15 und letztjähriger Deutscher Meister der U15) vertreten war. Ben verpasste diese Gruppe leider, konnte aber den Schlusssprint des dezimierten Feldes für sich entscheiden.

Auch dies ist in Anbetracht der Tatsache, dass Ben zum jungen Jahrgang zählt, eine herausragende Leistung. Die Schlussetappe am Sonntag über 5 Runden (55 km) wurde sehr taktisch gefahren. Ben belegte im Schlusssprint den 17. Rang. Durch eine zuvor errungene Zeitbonifikation konnte er seinen zweiten Gesamtrang damit erfolgreich verteidigen. Wir gratulieren Ben zu diesem wahnsinnigen Ergebnis und freuen uns, dass er sich bei dieser prestigeträchtigen Rundfahrt, die bereits Fahrer wie Maximilian Schachmann, John Degenkolb, Marcel Kittel oder Tony Martin gewannen, in die Riege der Platzierten einordnen darf. Wir gratulieren außerdem Paul, der sehr kurzfristig zur TMP-Tour eingeladen wurde und sich trotz Sturz beim Prolog durch die Rundfahrt kämpfte und diese erfolgreich abschloss.

(dp)

Start des Angebots für 3-5jährige „Musketierchen“

Ab kommenden Dienstag, den 14. Mai wollen wir an dieses Event mit einem festen Angebot anknüpfen.

Ich werde immer dienstags von 16-17 Uhr in der Grundschule Radenberg (in Vohwinkel Richtung Wülfrath) mit maximal 12 Kindern zwischen 3 und 5 Jahren Laufrad fahren. Ich möchte, dass die Kinder in der Stunde vor allen Dingen Spaß auf dem Rad haben. Außerdem geht es mir darum, dass sie lernen ihr Rad zu beherrschen und auch in schwierigen Situationen das Rad unter Kontrolle zu behalten. Wenn dies gelingt, ist der nächste Schritt auf das Fahrrad nur ein ganz kleiner.

Alle Eltern, die mit ihrem Kind an diesem Angebot teilnehmen möchten, können mir (Paco: danielpachecocalderon@gmail.com) eine kurze Nachricht schicken und drei Mal an diesem Angebot kostenlos und unverbindlich teilnehmen.
(dp)

Rollendes Kibaz mit über 100 Kindern

Es wird den ganzen Tag regnen.

Nein, die Sonne schafft das.

Ich hoffe sie schafft es…

Sie hat es geschafft.

Noch während der Eröffnung des Sommerfestes der Kita Ehrenhainstraße, bei dem ich in diesem Jahr das rollende Kibaz vorbereiteten, regnete es. Ich hatte schon Sorge, dass es während des gesamten Sommerfests regnen würde, aber glücklicherweise wurde es von Minute zu Minute schöner bis tatsächlich die Sonne das Sommerfest zu einem richtigen Sommerfest werden ließ. Nach dem Lied, das die Kinder den Eltern vorsangen und welches eigens für dieses Fest von mir gedichtet wurde, ging es mit den Eltern zunächst an eine der Stationen 1-10 auf dem Kindergartengelände.

An insgesamt 16 möglichen Stationen konnten die über 100 Kindergartenkinder und Geschwister das rollende Kibaz (Kinderbewegungsabzeichen) absolvieren. 10 der 16 Stationen brauchten sie mindestens, um am Schluss auch eine Urkunde zu erhalten. Die Stationen 11-16 haben wir auf dem Bolzplatz direkt neben dem Kindergarten aufgebaut. Hierzu zählte unter anderem auch der Fahrradparcours der Radsportjugend NRW, der an diesem Tag wohl am begehrtesten war.

Nach sechs Wochen Vorbereitung, in denen ich einmal pro Woche jeweils eine Stunde mit Kleingruppen die Stationen des Kibaz im Kindergarten austestete und vor allem bereits die Kinder kennenlernte, hat beim Fest alles so funktioniert wie wir es uns erhofft hatten. Die ersten zehn Stationen wurden jeweils von einer Erzieherin des Kindergartens betreut. Die Stationen 11-16 betreuten Musketiere. Teilweise haben die Kinder die Stationen mit Rollern oder Laufrädern absolviert und teilweise zu Fuß.

Es war das erste Mal, dass wir als Musketiere Kindern dieses Alters ein solches Angebot gemacht haben und wir freuen uns, dass es so gut angenommen
wurde.
(dp)

Testfahrer Florian probiert die Stationen aus

Viele Musketiere beim zweiten Höhenmeter Sammeln

Schnee auf den Autos, etwa 3°C und dunkle Wolken am Himmel. Richtig einladend war das Wetter am Samstag Morgen nicht. Trotzdem fanden sich nach und nach 11 Fahrer/-innen am Freudenberg ein und drehten insgesamt 85 Runden – 9860 gesammelte Höhenmeter. Abgesehen von einem Plattfuss am tiefsten Punkt der Runde und einem gerissenen Schaltzug (hinten) hat wieder alles bestens funktioniert.
Die ganz frühen Fahrer durften sich über tolle Fotos von unserem Sportfotografen Frank Weber freuen, für alle anderen gab es Getränke, Obst und Müsliriegel.
Die letzten Fahrer waren bis 14:05 Uhr aktiv. Für eine Auszeichnung hat es zwar leider nicht gereicht, aber es sind so viele knapp vor einer Auszeichung, dass es beim nächsten Sammeln vermutlich reichlich Auszeichnungen geben wird.

Am Donnerstag den 30.05.2019 (Feiertag!) geht es am Fettenberger Weg/ Nordrather Straße in die dritte Runde!

Wer jetzt noch einsteigt, hat keine Nachteile und kann noch fleißig Höhenmeter sammeln!

Zweiter Berggeselle

Am 23. März um 9 Uhr ging es mit der ersten Veranstaltung des Höhenmetersammelns 2019 am Gipfel des Langenberger Senders los. Nach und nach fanden sich insgesamt zwölf Musketiere (Tarik, Moritz, Julian, Thomas, Sinan, Nassim, Tobias, Fabian, Lukas, Jürgen, Andreas und Dennis) sowie Gastfahrer Jörn ein und absolvierten insgesamt 107 Runden. Auf jeder Runde, die rechts um den Sender ging, wurden zwei Anstiege mit insgesamt 175 Höhenmetern erklommen.

Daraus ergeben sich 18.725 gesammelte Höhenmeter aller Fahrer. Nassim und Tobias haben mit je 2.625 Höhenmetern die meisten Höhenmeter absolviert.

Tobias ist auf dem besten Weg, den Titel „Bergmeister“ zu erfahren (7.911 Höhenmeter insgesamt). Julian hat jetzt so viele Höhenmeter gesammelt, dass er als zweiter Fahrer nach Tobias den Titel „Berggeselle“ tragen darf. (Nähere Infos zum Reglement hier! )

Am Gipfel des Senders standen Paco mit Anni, führten Protokoll für jeden Fahrer, reichten Getränke und machten Bilder. Bei den Fahrern herrschte trotz der frischen Temperaturen eine sehr gute Stimmung und man konnte spüren, dass alle heiß auf viele Rennradkilometer in 2019 sind.

Die Teilnehmer freuen sich auf die kommenden nächsten Höhenmeter Veranstaltungen und können dieses Format wegen der Streckenauswahl (nur Rechtsabbiegen, keine Ampeln), der exzellenten Organisation und des hohen Spaßfaktors wärmstens weiterempfehlen!
(je)

Die Musketierjugend ist geboren

Am 11. März fand eine außerordentliche Jugendversammlung bei mir zuhause statt. Auch wenn ich eine ziemlich große Tafel vorbereitet habe, haben die Jugendlichen fast nicht mehr alle an den Tisch gepasst. Hieran ist die Entwicklung in unserer Jugend plastisch erkennbar geworden.

Das Wachstum der Jugend in den letzten drei Jahren war Anlass für uns darüber nachzudenken wie wir die ehrenamtliche Führung der Jugend breiter und moderner aufstellen können.

Der neu verabschiedete Jugendausschuss ist nun deutlich verstärkt und vor allem themenspezifisch besetzt, wobei jedem Thema klare Aufgaben zugewiesen wurden. So wollen wir sicherstellen, dass die gewählten Personen einerseits vor der Wahl bereits wissen, was auf sie zukommen wird und andererseits einen Zustand erreichen, in dem jedes gewählte Mitglied aktiv an der Jugendarbeit mitwirkt und nicht nur lediglich für eine Legislaturperiode einen Posten besetzt.

Wie bisher gibt es weiterhin den Jugendleiter und den stellvertretenden Jugendleiter. Hinzu gekommen sind die Ressortleitungen für Öffentlichkeitsarbeit, Wettkämpfe/ Freizeitsport, Kinderangebote und Freizeiten/Trainingslager sowie eine berufene Person der jungen Musketiere. Die jungen Musketiere sind übrigens das J-Team der Musketiere. Weitere Infos über J-Teams erhältst du (hier/).

In den neuen Jugendausschuss wurden folgende Mitglieder gewählt:
Jugendleiter: Thomas Weiten
Stellvertretender Jugendleiter: Ben Jochum
Ressortleiterin Öffentlichkeitsarbeit: Kathrin Jochum
Ressortleiter Wettkämpfe/ Freizeitsport: Julian Epp
Ressortleiter Kinderangebote: Daniel Pacheco
Ressortleiterin Freizeiten/ Trainingslager: Lena Pacheco
Berufener der jungen Musketiere: Florian Dahlmann

Zu den jungen Musketieren gehören:
Paul und Antonia Gehrke, Florian Dahlmann, Moritz und Ben Jochum, Lukas und Fabian Schönfeld, Joshua Vohwinkel, Jan-Louis Wiemer, Ferdinand Schiller, Dennis Marschall, Magdalena März, Leonhard Schneider, Lars Herbold, Tarik Residovic, Nassim Lagrou und Jannik Zaremba.

Mit dem Beschluss der neuen Jugendordnung hat sich auch der Name der Jugend geändert. Bisher hieß diese „Jugend des RC Musketier“. Ihr neuer Name lautet „Musketierjugend“.

Die Musketierchen:
Wir freuen uns insbesondere, dass in der Musketierjugend auch die ganz Kleinen Zugang gefunden haben. Mit Pit, Felicia und Emma sind gleich drei Kinder unter 8 Jahren Mitglied bei den Musketieren. Wir wollen ihnen den Namen „Musketierchen“ geben. Damit zählen mittlerweile insgesamt 25 Mitglieder des RC Musketier Wuppertal zur Musketierjugend.

Wir sind alle sehr gespannt auf das, was da kommen mag und ich freue mich, dass wir fortan mit dieser geballten (wo-)men-Power im Jugendausschuss und in der Musketierjugend tätig werden können.
(dp)

Höhenmeter sammeln 2019

Am kommenden Samstag beginnt die diesjährige Veranstaltungsreihe „Höhenmeter sammeln“ Alle wichtigen Infos rund um dieses Format findet ihr hier!

Um 9 Uhr könnt ihr am Samstag loslegen. Getränke und Laufkarten besorge ich (Paco). Bis 13 Uhr könnt ihr dann versuchen so viele Runden wie möglich zu fahren.
Treffpunkt ist auf dem Gipfel des Langenberger Senders (Ecke Hordtstraße-Rommelsweg).

Bitte sendet mir eine kurze Nachricht per WhatsApp (01631756891), wenn ihr Samstag kommen möchtet. Dann kann ich besser einplanen wie viele Getränke ich besorgen muss. Nichtmitglieder sind natürlich auch herzlich willkommen. Die Aufwandsentschädigung für diese beträgt 30 Euro für alle Termine (bzw. 8 Euro für einen einmaligen Start).

Wir freuen uns auf euer Erscheinen.
(dp)