Rückblick auf die 40.Musketier-RTF

Willkommen zur Kontrollstelle In Radevormwald

Unsere diesjährige Radtourenfahrt „40. Rund um Wuppertal“ hatte 442 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das ist die höchste Teilnehmerzahl seit vielen Jahren. Im letzten Jahr mussten wir uns noch mit 106 Gästen begnügen, da es morgens geregnet hatte. In den Jahren zuvor lag die Teilnehmerzahl stets in den 300ern.

Zugegeben haben uns dieses Jahr die Rahmenbedingungen ein wenig unterstützt. Das Wetter war den gesamten Tag über trocken und wohl temperiert. Außerdem war unsere RTF am Samstag die einzige in Nordrhein-Westfalen und eine von drei im gesamten Bundesgebiet.

Wir freuen uns über die viele positive Rückmeldung zu unserer Veranstaltung. Wir haben sie an den Kontrollstellen, im Zielbereich und in sozialen Medien vernommen. Das ist Ansporn genug zu schauen, an welchen Stellen der Veranstaltung weiterhin etwas verbessert werden kann.

Als Veranstalter können wir zufrieden feststellen, dass dieses Jahr nichts Nennenswertes in der Organisation nicht funktioniert hat. Darüber hinaus hat es unserem Wissen nach unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinen Unfall gegeben. Das Wichtigste aus Sicht aller Helfer des RC Musketier Wuppertal ist, dass es trotz des frühen Aufstehens und der Arbeit Spaß gemacht hat die RTF durchzuführen.

Von den 442 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren ca. 45% auf eine RTF-Wertungskarte gefahren. Ein sechszehntel der Teilnehmer waren Frauen. Ungefähr dreiviertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf der 70er oder 110er-Strecke unterwegs.

Noch eine kleine Szene von der Kontrollstelle in Wipperfürth, der letzten vor dem Ziel. Ein Paar, das auf der 110er-Strecke unterwegs ist, schaut sich den ausgelegten Streckenplan an. Sie sagt zu ihrem Begleiter: „Die 150er geht nach Milspe? Da arbeite ich. Ach, schade, dass wir nicht auf die 150er abgebogen sind. Da wäre ich gerne hergefahren!“ Er antwortet kleinlaut mit einem Ausdruck des Entsetzens im Gesicht: „Wirklich schade, dass wir nicht die 150er gefahren sind.“

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoffen, sie im nächsten Jahr wieder bei „Rund um Wuppertal“ begrüßen zu dürfen. Außerdem bedanken wir uns bei allen Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen, die bei der Durchführung der RTF tatkräftig geholfen haben. Desweitern bedanken wir uns bei den Institutionen und Firmen, die uns für die Kontrollstellen Platz und Wasser zur Verfügung gestellt haben: die Firma RADO Gummi GmbH in Radevormwald, dem MSF Tornado Kierspe e.V. sowie dem Neye Café in Wipperfürth. Ein sehr großer Dank geht an den SV Jägerhaus-Linde, dessen Vereinsgelände wir in diesem Jahr wieder nutzen durften.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 22.Mai 2018