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Auch Musketiere können zu Fuß und zu Wasser

Daniel im Kampf mit Wind und Uhr

Daniel im Kampf mit Wind und Uhr

Vom Daniel Pacheco:
Am 04.September nahm ich am Triathlon über die Volksdistanz (500m schwimmen, 20km Rad fahren, 5km laufen) in Willich bei Krefeld teil. Knapp 250 Männer und knapp 100 Frauen nahmen bei widrigsten Bedingungen mit Starkregen und Graupeln an diesem Wettkampf teil.

Meine Vorbereitungen waren in Ordnung. Ich wusste, dass ich auf dem Rad relativ schnell unterwegs sein kann und beim Laufen habe ich zu den vergangenen Jahren auch Fortschritte zu verzeichnen. Lediglich das Schwimmen machte mir ein wenig Sorgen. Seit etwa vier Monaten war ich nicht mehr im Wasser und konnte deshalb überhaupt nicht einschätzen wie schnell oder eher wie langsam ich die 500m bewältigen würde. Mit 9:41 min war ich zwar etwas langsamer als erhofft, aber mit dieser Zeit (Platz 114) konnte ich mir zumindest einen Platz im Mittelfeld sichern.

Auf dem Rad begann dann meine Aufholjagd. Zunächst dachte ich hier, dass ich in der Form meines Lebens sein müsse, da mein Tacho nie unter 42 km/h anzeigte. Leichte Ernüchterung machte sich dann nach der Wende breit, als mir schlagartig klar wurde, dass dies an massivem Rückenwind lag. Nun musste ich darum kämpfen die Tachonadel nicht unter 30 km/h fallen zu lassen. Mit einer Zeit von 33:40 min (Platz 8) beendete ich das Radfahren etwa auf dem 20. Rang.

Auf den abschließenden Lauf über fünf Kilometer musste ich nun dafür sorgen möglichst wenig Schaden an meiner Platzierung anzurichten. Auf der ersten von drei zu laufenden Runden hatte ich aber leider das Gefühl mir hätte jemand sämtlicher Energie beraubt. Glücklicherweise fand ich in der zweiten Runde langsam meinen Tritt und beendete als 39.Herr und als sechster meiner Altersklasse diesen Wettkampf. Obwohl ich mit meiner Zeit von 23:14 lediglich den 109.Platz unter den Läufern belegte, war ich überaus zufrieden, da ich im letzten Jahr noch mehr als zwei Minuten langsamer auf den fünf km war.

Schade, dass ein Veranstalter, der einen solchen Wettkampf so hervorragend organisiert hat, durch solch widrige Bedingungen kaum Zuschauer an der Rennstrecke hatte. Ich für meinen Teil kann aber sagen, dass ich wahrscheinlich auch im nächsten Jahr wieder am Start stehen werde und dann hoffentlich auch noch ein paar weitere Musketiere mit mir schwimmen, Rad fahren und laufen werden.
(dp)

Daniel im Kampf mit Energie und Uhr

Daniel im Kampf mit Energie und Uhr