Author Archives: Demel

Wappen von Pulheim

Beim gestrigen Renntag in Pulheim sind wieder einige Mitglieder von uns gestartet. Besonders erwähnen möchte ich unsere Schüler-U15-Fahrer, die das Rennen von vorne gefahren sind. Sie haben sich die Prämien gesichert. Sie sind beide als erste in den Zielanstieg gefahren. Das hat Körner gekostet. Ben ist 8. und Paul 10. geworden. Super Teamleistung. Guter Einstand für Ben erstes Rennen.

In der C-Klasse sind Hauke und Paco gestartet. Hauke ist das Rennen zu Ende gefahren. Paco hat sich immer vorderen Feld aufgehalten. Bei diesem schnellen und großen Rennen ist er 16. geworden.

Auch möchte ich wieder die vielen Mitglieder und Eltern für die tolle Unterstützung erwähnen.
(tw)

Drei Bezirksmeister

Die heutigen 3 Musketiere: Riccardo, Nassim und Paul

Bei dem Rennen „Rund in Wuppertal“ am 27.August 2017 traten in den Rennklassen U15, U19 sowie Senioren-3 mehrere Musketier-Fahrer an. In den Rennen waren die Bezirksmeisterschaften des Radsportbezirks „Bergisch Land“ integriert.

In der Klasse U15 (Jahrgänge 2003 und 2004) wurde Paul Gehrke Vierter. Im Rennen der U19 (Jahrgänge 1999 und 2000) hatten Nassim Lagrou und Riccardo Vassallo ihre ersten Rennerfahrungen gesammelt. Nassim erreichte des 7.Platz, Riccardo den 9.Platz. Paul und Nassim waren in ihren Rennen die schnellsten Rennfahrer aus dem Bezirk (und auch nicht die Einzigen), und wurden somit Bezirksmeister.
Es war schön zu sehen, dass wieder mehrere Jugendliche in unserem Trikot an Rennen teilnehmen.

Im Rennen der Senioren-3 (Jahrgänge 1958 bis 1967) hat Jürgen Sopp seinen Titel als Bezirksmeister verteidigt. Er wurde im Rennen Dritter. Andreas Marschall hat den 21.Platz erreicht.

Des Weiteren kann man zweifelsohne sagen, dass der RC Musketier Wuppertal die größte Zuschauergruppe gestellt hat. Fünfzehn Musketiere zwischen 1 und 85 Jahre waren an der Strecke um unsere Rennfahrer zu unterstützen und anzufeuern. Dazu kamen noch viele Familienangehörige der Fahrer. Gemäß unserem Vereinsmotto: Einer für Alle, Alle für Einen!
(kv)

Gipfelsturm in Langenberg

81 Runden, 11644 Höhenmeter, 14 Runden, Mont Ventoux, voraussichtlich 1 neues Vereinsmitglied, 9 Aktive, 3 Gastfahrer, 2 Jugendliche und 6 Senioren. Das sind einige Ergebnisse und Zahlen der ersten Veranstaltung „Meinen Gipfel erklimmen“.

Insgesamt wurde die 5,5 km Runde gestern 81 mal gefahren. Das entspricht insgesamt 11644 Höhenmetern. Tobias ist mit 14 Runden die meisten Runden gefahren. Er hat damit den Lichtpunkt „Mont Ventoux“ erreicht und er war damit der einzige, der gestern mehr als 2000 Höhenmeter gefahren ist.

Jeder Starter hat aber mindestens den ersten Lichtpunkt erreicht, der immerhin drei Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers bedeutet. Fünf der neun Starter sind bis zum vierten Lichtpunkt gekommen, der 1500 Höhenmeter Marke. Sie bedeutet, dass sie fünf Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers erhalten. Besonders erfreulich ist, dass zu diesen fünf Startern die beiden Jugendlichen Starter Nassim und Lars gehörten.

Erfreulich war, dass ein Hobbyradsportler aus Wuppertal einfach mal vorbei gekommen, weil er im Internet von dieser Aktion erfahren hat. Eventuell wird aus dieser einer Teilnahme eine regelmäßige Teilnahme an den Aktivitäten des RC Musketier Wuppertal.

Daneben waren ein Fahrer des Team ME und ein regelmäßiger Besucher des Trainings auf der Radrennbahn die weiteren Gäste.

Bilder von dem Gipfelsturm sind hier verknüpft.

Weil die gestrige Veranstaltung ein Erfolg war, möchten wir gerne noch weitere solche Veranstaltungen an anderen Standorten durchführen. Das Ziel dabei ist, dass die Fahrkarten, die gestern begonnen wurden, bei den nächsten Veranstaltungen weiter gefüllt werden bis die 5000 Höhenmeter erreicht werden.

Wer das schafft, bekommt von der Jury das Zertifikat des Berggesellen verliehen. Wird eine weitere Fahrkarte gefüllt, erhält man das Zertifikat des Bergmeisters, nach der dritten Karte das Zertifikat des Bergdoktors und zuletzt das Zertifikat des Bergprofessors. Weibliche Teilnehmer erhalten natürlich das weibliche Äquivalent.
(dp, kv)

Stillleben mit dreidimensionalem Rundenzähler, Fahrkarten und Verpflegung (alkoholfrei und ungeschwelfelt)

Musketiere fahren „Rund in Wuppertal“

Am kommenden Sonntag (27.August) geht es wieder „Rund in Wuppertal“. Der RV Endspurt 08 Wuppertal veranstaltet in Wuppertal-Langerfeld sein jährliches Radrennen. Die einzelnen Rennen beinhalten auch die Bezirksmeisterschaft des Radsportbezirks Bergisch Land.

In diesem Jahr werden in den unterschiedlichen Rennklassen, vor allem im Jugend- und im Masterrennklassen, mehrere Musketiere am Start sein. Das erste Rennen mit Beteiligung von Musketieren wird das Rennen der U15-Schüler ab 9:15 Uhr sein. In den folgenden Rennen des Vormittags werden ebenfalls Vereinsmitglieder am Start stehen.
Deshalb, liebe Musketiere, kommt zum Anfeuern nach Lagerfeld!
(kv)

Paco’s Comeback

Genau diese eine Gruppe habe ich verpasst. Bei fast jeder anderen Attacke war ich dabei. Denn das war mein großes Ziel in diesem Jahr. Ich wollte vor heimischem Publikum, beim Rennen meines RC Musketier ganz weit vorne landen und in die B-Klasse aufsteigen. Aber genau diese eine Gruppe habe ich verpasst. Niedergeschlagen rolle ich über die Ziellinie, voller Gewissheit, dass ich alle enttäuscht habe. 2010 im Juli war das. Und es war mein letztes C-Klasse Rennen. Bis gestern. Nach sieben Jahren habe ich mich entschieden wieder eine Lizenz zu bestellen. Das Trauma ist überwunden und die Ziele sind andere.

Ich möchte niemandem etwas beweisen. Lediglich Spaß haben. Wieder dieses Gefühl haben mich zu verausgaben und doch immer noch Reserven zu haben. Das Gefühl haben noch zu können und meinen Kontrahenten die Schmerzen anzusehen, Prämien gewinnen, abgehängt werden, mich vom Feld tragen lassen.

Rund um das Thönnissen-Center am gestrigen 20.August 2017 war hier mein Einstieg. Meine Form ist eigentlich nicht wirklich vorhanden. Ein paar Kilos habe ich zu viel auf den Rippen und ein paar Kilometer zu wenig in den Beinen. Aber ich habe mir gedacht, dass ich ja schlimmstenfalls abgehängt werde – wahrscheinlich sogar abgehängt werde. Am Start kam dann die Aufregung (Lena behauptet, dass diese bereits letzten Dienstag unerträglich war – so ein Quatsch!).

Da stehen die ganzen schlanken, durchtrainierten, eingeölten Rennfahrer mit Hightech-Maschinen, Einteilern, Aerohelmen und Wattmessgeräten. Insgesamt ungefähr 100. Ein Riesenfeld in Zeiten, in denen der Radrennsport immer noch zu kämpfen hat. Ich war mir ziemlich sicher, dass das ein kurzes Rennen für mich wird. 30 Runden á 2 km sollten absolviert werden und meine Vorsätze hießen:
„Immer nur die nächste Gerade überstehen“
„Nur nach vorne fahren, wenn das Feld langsam wird“
„Lutschen, lutschen, lutschen“

Mit dem Startschuss wurde attackiert. Ich hatte kein Tacho am Rad, aber es war schnell. Und als hätte ich nie mit dem Rennsport aufgehört, fügte ich mich in diesen Bienenschwarm, hatte keine Probleme dabei meine Positionen zu behaupten, habe Lücken gesehen und erfahren, die keinem anderen auffielen und schwebte durch das wild wabernde Fahrerfeld.

Nach fünf Runden machte ich mir noch Sorgen, ob ich dieses Tempo durchhalte, nach 15 Runden war mir klar, dass ich es schaffe. Von da an überlegte ich mir, wie ich den Schlusssprint angehen möchte. Die Zielgerade in Kleve ist elendig lang, leicht ansteigend und mit Wind von vorne. Deshalb war mein Vorsatz an etwa 30. Position auf die Zielgerade einzubiegen. Bereits zwei Runden vor Schluss war die Nervosität merklich zu spüren. Es wurde gerempelt, gepöbelt und geschoben. Alle wollten weit vorne auf die Zielgerade. Ich hielt mich zurück. Und auf der Zielgeraden schob ich mich Stück für Stück nach vorne, umkämpfte meine Position und merkte wie der ein oder andere zu früh vorne war und nun einging wie eine Blüte unter der Saharasonne. Auch bei mir wurden die Beine schwer, ich war nicht mehr in der Lage aus dem Sattel zu gehen. Aber ich habe das für mich unmögliche erreicht. Fünfzehn Fahrer wurden gewertet und ich bin tatsächlich 15. geworden.
Jetzt habe ich Blut geleckt.
(dp)