Presse

Das schönste Uni-Rennen seit Jahren

Bereits zum 28. Mal wurde am Samstag das Uni-Radrennen durchgeführt. Markus Zaremba, 1. Vorsitzender des RC Musketier Wuppertal, war voll des Lobes: „Eine unserer erfolgreichsten Veranstaltungen der letzten Jahre.“

Zaremba dankt insbesondere den vielen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung heutzutage nicht umsetzbar wäre. Auch die Fahrer fanden viele lobende Worte für die spannende und anspruchsvolle Strecke, die super Organisation und die Leidenschaft mit der der RC Musketier diese Veranstaltung immer noch durchführt. Der Verein zählt zu einem der wenigen Vereine im Bergischen Land, der überhaupt noch ein solches Rennen organisiert und dessen Mitglieder sich nicht vor dem Aufwand scheuen.

Seit Jahren hat der RC Musketier bei seinem Uni-Rennen eher Pech beim Wetter. Am letzten Samstag hatte er besonderes Glück, da drohende Gewitter nicht vorhanden waren oder knapp an der Rennstrecke vorbeizogen. Außerdem gab es neben einem kleineren Sturz im Frauenrennen keine Zwischenfälle.

Das Rennen der Amateure eröffnete den Renntag. Das Feld war von Beginn an sehr schnell unterwegs. Ein Musketier-Fahrer war leider nicht im Rennen. Marvin Schmidt gewann vor Nick Runia und dem Vorjahressieger Michael Fricke.

(Anmerkung: Alle Ergebnislisten des UNI-Rennens 2019 sind in diesem PDF zusammengefasst.)

Im Rennen des Seniorenklasse 2 zeigte Slawomir Mitus, der seit einem Jahr beim RC Musketier Wuppertal Mitglied ist, eine außerordentliche Leistung. Obwohl das Uni-Rennen sein erstes Lizenzrennen war, konnte er die gesamte Renndauer im Feld mitfahren und wurde erst im Schlussspurt des Feldes nach hinten durchgereicht. Sieger dieses Rennens wurde Andreas Jung.

Jürgen Sopp und Andreas Marschall von den Musketieren starteten gemeinsam in der Seniorenklasse 3. Andreas belegte hierbei den 18. Rang und schilderte hinterher, dass er sich während des gesamten Rennens am Limit seines Leistungsvermögens befunden habe. Jürgen Sopp startete beim Uni-Rennen nach seinem radfreien Urlaub und ging deshalb entsprechend mit „mittelmäßiger“ Form an den Start. In Anbetracht dieser Umstände kann man seinen 7. Rang als großen Erfolg einschätzen. Zusätzlich war im Rennen der Senioren 3 Achim Janke vom RV Endspurt Wuppertal am Start und belegte einen sehr guten 12. Rang. Die ersten drei Plätze gingen an Rainer Beckers, Viktor Slavik und Dirk Trautmann vom Adam Donner Master Racing Team.

In der Seniorenklasse 4 hatte es sich Karl Otto Franke von Blitz Barmen nicht nehmen lassen erneut am Rennen teilzunehmen. Vielleicht kommt auch er nächstes Jahr wieder. Dieses Rennen gewann Michael Pfeil vor Ron Pfaffen.

Auch das Rennen der Frauen war stark besetzt. Wie im Vorjahr kämpften Stefanie Paul, Lisa Robb und Lydia Ventker um die ersten Plätze. In diesem Jahr konnte Lisa Robb als Erste über die Ziellinie fahren, währen die zweimalige Siegerin Stefanie Paul Vierte hinter Lydia Ventker und Tamara Preuß wurde.

Das Rennen der Frauen fand zusammen mit der U17-Nachwuchsklasse statt. Hier fiel die Entscheidung zwischen zwei Fahrern aus Gütersloh im Sprint. Mathias Szostak war am Ende schneller als Henri Appelbaum.

Im Rennen der U15 startete der Musketier Moritz Jochum. Bergfest und in guter Form ging Moritz an den Start und sorgte durch hohes Tempo am Berg für eine stetige Selektion des Fahrerfeldes, sodass lediglich fünf Fahrer gemeinsam an der Spitze in die letzte Runde fuhren. Hier setze Moritz voll auf Risiko und forcierte eine letzte harte Attacke. Leider war diese nicht von Erfolg gekrönt, Moritz wurde wieder eingefangen und sprintete im Schlussspurt noch ganz knapp vorbei am Podium auf den 4. Platz. „Ich war mir sicher den dritten Platz zu bekommen und habe wohl einen Tritt ausgelassen.“ sagte er nach dem Rennen selbstkritisch. Sein Dauerkonkurrent David Urbainczyk gewann das Rennen.

Beim Hobby-Radrennen starteten neben gestandenen Rennfahrern ohne Lizenz, auch Radrennfahrer, die ihr erstes Rennen fuhren und Radfahrer, die mit Rennrad oder Mountainbike am Start standen. Dieses Rennformat wird aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren immer mehr Zuspruch erfahren und die Musketiere freuen sich insbesondere über diejenigen, die das erste Mal Rennluft schnuppern möchten und am Hobby-Rennen teilnehmen werden.

Beim Hauptrennen KT und Elite-Amateure schien es kurzzeitig so, als würde ein Gewitter aufziehen und ähnliche Verhältnisse schaffen, wie bei der diesjährigen 19. Etappe der Tour de France, die wegen Hagelschauer und Schlammlawinen um 30 km gekürzt werden musste. Der Wettfahrausschuss entschloss sich kurzfristig das Hauptrennen um sieben Runden zu verkürzen. Das Gewitter war dann glücklicherweise doch einige wenige Kilometer an der Rennstrecke vorbeigezogen.
Der Sieger des Rennens wurde Nils Büttner. Stefan Cohen, der während des Rennes zweimal das Hinterrad wegen eines Defekts wechseln musst, wurde Dritter hinter Marcel Peschges.

Hartmut Hoeing ist ehemaliger 1. Vorsitzender und ehemaliger Rennfachwart der Musketiere. Mittlerweile wohnhaft in Berlin, hat sich Hoeing (76 Jahre) extra für das Uni-Rennen mit dem Fahrrad auf den Weg von Berlin nach Wuppertal gemacht. 1987 hat Hoeing als damaliger Rennfachwart des RC Musketier Wuppertal das Uni-Radrennen ins Leben gerufen und ist sehr dankbar dafür, dass seine Nachfolger diese Tradition mit viel Aufwand, Fleiß und Schweiß am Leben halten. „Ich bin froh, dass es dieses Rennen immer noch gibt.“
(dp, kv)

Westdeutsche Zeitung am 29.Juli 2019

Westdeutsche Zeitung am 30.Juli 2019

Einladung zum UNI-Rennen 2019

Seit 1987 veranstaltet der Rad-Club Musketier Wuppertal e.V. 1968 das UNI-Rennen. Diese Straßenradsportveranstaltung für Amateure hat in der Radsportszene einen hohen Stellenwert. Während heutzutage die meisten Radrennen häufig auf kurzen, flachen Runden in Industriegebieten stattfinden, ist das UNI-Rennen mit seiner Nähe zur Innenstadt und durch seine 40 Höhenmetern pro Runde zugleich eine Abwechslung und eine Herausforderung. Die 2,3 km lange Runde mit Start und Ziel in der Höhe des Parkhauses an der Max-Horkheimer-Straße führt über die Gaußstraße und Oberer Grifflenberg rund um die Hauptgebäude der Bergischen Universität.

Die diesjährige Austragung des UNI-Rennens findet am Samstag, den 27. Juli 2019 statt. Der Zeitplan ist in einem zweiten Beitrag zusammengefasst.

Zum einen werden die Altersklassen U15 (Start um 13:10 Uhr, 23 km) und U17 (Start um 11:55 Uhr, 32,2 km) ihre Rennen bestreiten. Im letzten Jahr hatte der Musketier-Fahrer Ben Jochum das U15-Rennen gewonnen. In diesem Jahr geht sein Bruder Moritz in dieser Klasse an den Start. Er wurde letztes Jahr Vierter.

Seit des 25.UNI-Rennen im Jahr 2016 ist das Frauen-Rennen ein fester Bestandteil des Rennprogramms. Es wird auch 2019 als „Chrestos Lady’s Cup“ stattfinden. Dieses Rennen startet ebenfalls um 11:55 Uhr (41,4 km).

Mit Beginn der Saison 2019 wurden in Deutschland die Amateurklassen der Männer neu organisiert. Die drei Leistungsklassen C, B, und A wurden durch die beiden Klassen „Amateure“ und „Elite Amateure“ ersetzt. Beim UNI-Rennen werden beide Amateur-Klassen ihre Rennen haben. Die Amateure eröffnen den Renntag morgens um 9 Uhr (62,1 km). Die Elite Amateure sowie Fahrer von Kontinentalteams bestreiten ab 14:50 Uhr das Hauptrennen über 101,2 km.

Des Weiteren wird es auch wieder ein Rennen für Lizenzfahrer der drei Seniorenklassen geben. Der Start der Senioren-Rennen ist für 10:40 Uhr geplant. Für die einzelnen Altersgruppen wird es eine separate Wertung durchgeführt (43,7 km bzw. 39,1 km Renndistanz).

Ein weiterer Programmpunkt ist das Hobbyrennen. Die Renndistanz ist vergleichsweise kurz aber durch die Topographie gut anstrengend. Das Hobbyrennen geht 8 Runden (18.4 km). Alle Menschen (Mindestalter 16 Jahre), die nicht als Amateurradsportler registriert sind, können hier mit ihrem verkehrssicheren Fahrrad gleich welchem Typ teilnehmen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der letzten Jahre haben das gesamte und bunte Spektrum zwischen Vielfahrern auf Trekking-Rändern bis zum ehemaligen Amateurradsportler auf ihren Rennrädern abgedeckt.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 26.Juli 2019

Erneuter Sportler der Woche

Im samstäglichen Wuppertaler Sportteil der Westdeutschen Zeitung gibt es seit längerem die interessante Rubrik „Sportler der Woche“. Hier werden Wuppertaler Sportlerinnen und Sportler porträtiert, die in der letzten Zeit durch herausragende Leistungen und Ergebnisse aufgefallen sind.

Am 15.Juni 2019 war mit Ben Jochum zum zweiten Mal ein Musketier der „Sportler der Woche“. Aufmerksame Leser haben sofort erkannt, dass Ben im letzten Jahr bereits das Musketier-Mitglied gewesen ist, dem als erstes ein Artikel in dieser Rubrik gewidmet wurde.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 15-JUN-2019

Ankündigung: Verein des Jahres 2018

Gestern hat der Sportausschuss der Stadt Wuppertal über die Vergabe der Sportehrenplaketten entschieden. Dabei wurde unser Verein, der Rad-Club Musketier Wuppertal, zum „Vereine des Jahres 2018“ gekürt. Das ist eine überraschende und schöne Nachricht, die ein paar Tagen vor der Feier des 50. Geburtstag des Vereins im bestmöglichen Augenblick gekommen ist.

Die Verleihung der Sportehrenplakette findet im Rahmen der Wuppertaler Sportmeisterehrung am 6.März 2019 in der Glashalle der Sparkasse Wuppertal statt. Wir freuen uns darauf.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 07.Februar 2019

Saisonabschluss 2018 – Besuch bei Bismarck

Am letzten Sonntag (21.Oktober 2018) hat der Rad-Club Musketier Wuppertal e.V. seine diesjährige Saisonabschlussfahrt durchgeführt. Anders als in den vergangenen Jahren wurde sie nicht in Wuppertal sondern in Radevormwald. Bei der Abschlussfahrt geht es ausschließlich um gemeinsames Rad fahren zum Ende der Sommersaison. Deshalb war die Streckenlänge von gut 45 km als auch das Tempo moderat. Vierundzwanzig Musketiere zwischen 13 und 85 Jahren sind mit Rennrädern, MTBs oder sogar einem Lastenrad mitgefahren.

Mit dem Start in Radevormwald wurde eine Teil der Radtourenfahrt-Strecke des Vereins abgefahren: Über Hahnenberg und Egen führte die Tour nach Wipperfürth-Neye. Von dort ging es über Hückeswagen, Bergisch Born und der Kräwinkeler Brücke zurück nach Radevormwald.

Nach der Tour haben die Vereinsmitglieder des RC Musketier die Ausstellung der Interessengemeinschaft Bismarck-Zweiräder in der Innenstadt von Radevormwald besucht. Hier wurden sie auch mit Getränken und Gegrilltem bewirtet. Die Einladung durch die IG Bismarck-Zweiräder war ein Dankeschön an den Rad-Club. Denn der Sportverein bzw. einzelne Vereinsmitglieder haben der Interessengemeinschaft Rennräder aus vergangenen Jahrzehnten für die Sonderausstellung „Faszination Rennrad 1948 bis 2018“ zur Verfügung gestellt. Die Sonderausstellung kann noch bis zum Ende dieses Jahres besucht werden.

Einzelne Musketiere konnten sich noch an die Radrennen in Radevormwald, sogar an das Rennen „Rund um die Bismarck-Werke“ erinnern. Durch viele der Ausstellungsstücke wurden Erinnerungen an Erlebnisse mit eigenen Fahrrädern aus den einzelnen Epochen wach.
(kv)

Remscheider Generalanzeiger am 25.Oktober 2018