Musketier-RTF 2019: Wenn der Wind weht

Die Kontrollstelle auf der 150er-Strecke hatte immerhin 33 Besucher

„Auf den Höhen ist es ganz schön böig.“ Diese Aussage war bei unserer 41. Radtourenfahrt „Rund um Wuppertal“ am letzten Samstag (8.Juni 2019) häufig zu hören. Das Wetter war wie es am Tag zuvor vorhergesagt wurde: trocken, ein wenig kühl aber nicht kalt und – leider – stürmisch.

Kräftiger Wind und Böen bremsen nicht nur das Vorankommen. Hin und wieder möchte sie auch die Fahrtrichtung eines Fahrrads mitbestimmen. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass viele potentielle Teilnehmer auf von einem Ausflug nach Wuppertal Abstand genommen hatten. (Wie uns am nächsten Tag, bei der RTF von Adler Bottrop, von verschiedenen Teilnehmern dort erzählt wurde.)

Nichtsdestotrotz haben 210 Radfahrerinnen und Radfahrer an unsere RTF teilgenommen. Erfreulicherweise war es nicht nur eine reine Rennradveranstaltung. Gut ein Zehntel der Räder waren anderer Bauart, mit und ohne unterstützenden Motor.

Leider wurden in Kierspe und an dem Abschnitt entlang der Lingeser Talsperre Richtungspfeil in der Nacht zu Samstag oder am Samstagmorgen entfernt. Dass bei RTFs Schilder aus Übermut oder Witz und Dollerei über Nacht verschwinden, ist nicht ungewöhnlich. In diesem Fall ist zu vermuten, dass die Schilder mit Absicht über eine längere Strecke gezielt entfernt wurden. Das führte dazu, dass sich die Teilnehmer auf den 110er- und 150er-Strecke an den Stellen erstmal selbst orientierten mussten bis unsere Teams die fehlenden Schilder ersetzen konnte. Allein der Wind weiß die Antwort, was mit den Schildern geschehen war.

Am Ende des Tages sind nach unserem Wissen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ganz gleich auf welcher Strecke, unfallfrei und wohlbehalten zurück in das Ziel gekommen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoffen, sie im nächsten Jahr wieder bei „Rund um Wuppertal“ begrüßen zu dürfen. Außerdem bedanken wir uns bei allen Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen, die bei der Durchführung der RTF tatkräftig geholfen haben. Desweitern bedanken wir uns bei den Institutionen und Firmen, die uns für die Kontrollstellen Platz und Wasser zur Verfügung gestellt haben: die Firma RADO Gummi GmbH in Radevormwald, dem MSF Tornado Kierspe e.V. sowie dem Neye Café in Wipperfürth. Ein sehr großer Dank geht an den SV Jägerhaus-Linde, dessen Vereinsgelände wir in diesem Jahr wieder nutzen durften.
(kv)

Bis 12 Uhr waren an der Kontrollstelle in Radevormwald 189 RTFler vorbeikommen