Teamgeist steht für uns ganz oben:

Einer für alle - alle für einen!

Der Radclub Musketier Wuppertal 1968 e.V. heisst euch herzlich willkommen!

Night on Bike 2018: Die 6 Musketiere

Siegerehrung „6 Personen über 16 Stunden“. Wer findet die Musketiere?

Als zweites Team aus den Reihen des RC Musketier Wuppertal waren „Die 6 Musketiere“ ebenfalls wieder am Start von Night on Bike. Die Besetzung war fast wie im letzten Jahr: Dirk, Markus, Lars, Jan, Kai sowie Andreas als liebgewonnener Gast aus den Sauerland.

In unserer Wettkampfklasse „6er-Team über 16 Stunden“ waren sieben Teams am Start. Aus den Erfahrungen unserer letzten drei Teilnahmen bei Night on Bike war unser Minimalziel nicht Letzter zu werden. Das sollte möglich sein, da Andreas im Gelände ein starker Fahrer ist. Deshalb haben wir ihn zum Start um 20 Uhr als unseren ersten Fahrer ins Rennen geschickt.
Und siehe da: nach seinen zwei Runden standen die 6 Musketiere auf Platz 1 des Klassements! Nach Lars‘ anschließender Runde waren wir immer noch auf diesem Platz. Erst nach der Runde drei, als unsere langsameren Fahrer in das Rennen gingen, sind wir auf den dritten Platz abgerutscht. Aus unserer Sicht überraschend konnten wir den dritten Platz weiterhin halten.

Bis tief in die Nacht hinein betrugen die Abstände zwischen Platz 1 und Platz 7 nur zwei bis drei Runden, und wir lagen fortwährend auf Platz 3. Deshalb wurde unser neues Ziel diesen Rang zu verteidigen. Dafür sollten unsere beiden schnellen Fahrer Andreas und Lars Runden und Zeit herausfahren. Die anderen drei sollten versuchen Runden zu sammeln ohne dabei zu viel Zeit zu verlieren während Andreas und Lars Pause machten oder schliefen. Das hat bis Sonntagmorgen funktioniert. Da war unser Vorsprung auf unsere Verfolger doch langsam aufgebraucht.

Nur drei andere? Wir sind die gesamte Nacht nur zu fünft gefahren, da Jan erst am Sonntagmorgen zum Rennen kommen konnte. Als frische und ausgeschlafene Reserve hat er am Sonntagvormittag mit seinen Runden geholfen alle Zweifel am Erreichen des 3.Platz zu beseitigen. Letztlich hatten wir eine Runde Vorsprung auf die beiden nachfolgenden Teams. Die beiden führenden Mannschaften waren mittlerweile um mehrere Runden enteilt.

Letztlich war der dritte Platz die Belohnung für eine tolle Mannschaftsleistung trotzt oder vielleicht wegen den individuell unterschiedlichen Fähigkeiten. „Einer für Alle, Alle für Einen!“

Doch eigentlich waren wir „Die 9 Musketiere“. Unsere drei Betreuer Sonja, Michaela und Alex in unserem Pavillon waren ein wichtiger Teil des Teams ohne deren Unterstützung wir sicher schlechter dagestanden wären.
(kv)

Kai am Abend, in der Alm in Ispingrade

Night on Bike 2018: Musketier 3.0

Lutz am frühen Abend, kurz dem Fahrerlager

Unter dem Teamnamen „Musketier 3.0“ (dritte Teilnahme) starteten wir – Julian Epp, Tobias Herbold, Lutz Heyer und Thomas Wolfertz – in diesem Jahr in der Wertung 4er Team Herren beim 24 Stunden MTB-Rennen bei der Night on Bike in Radevormwald.

Das Team musste sich im Vorfeld unter anderem aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig umbesetzen, was sich aber nicht auf den Spaß, die Homogenität und damit auf die Leistung des neuen Teams auswirkte. Zumal unsere Devise lautete, das Rennen sturz- und defektfrei zu beenden und nach Möglichkeit eine einstellige Platzierung in unserer Wertung einzufahren.

Mit Blick auf die zum Teil neue und technisch etwas anspruchsvollere Strecke und vor allem die Konkurrenz (29 Teams) ein gar nicht so leichtes Unterfangen. Denn für Julian und Thomas war es der erste MTB-Renneinsatz überhaupt und gleichzeitig auch die ersten Trails bei absoluter Dunkelheit, von Lenker- und Helmleuchte abgesehen. Ferner waren wir, mit Ausnahme von Tobias, auf 26 Zoll Bikes unterwegs, was uns auf den Downhill-Passagen in der Summe sicherlich etliche Minuten gekostet hat.

Da Thomas berufsbedingt erst später ins Renngeschehen eingreifen konnte, legten wir ab dem Startschuss am Samstag um 12.00 Uhr in der Reihenfolge Tobias, Lutz, Julian ordentlich Runden vor, so dass Thomas dann in Runde 10 übernehmen konnte. Trotz der ein oder anderen Widrigkeit legten wir passable Zeiten vor, die sich zwischen 31 und 44 Minuten bewegten, wobei die längeren Zeiten nachts zustande gekommen sind.

Thomas am Nachmittag, irgendwo im Wald

Zur Halbzeit lagen wir mit 20 Runden, zurück gelegt in 11:28:37 Stunden auf Rang 7. Nach einem kurzen Rutsch auf Platz 8 konnten wir uns am Sonntagmorgen noch einmal motivieren und konnten uns den 6. Platz erkämpfen, den wir bis zum Ende des Rennens am Mittag nicht mehr abgegeben haben. Insgesamt konnten wir uns 41 Runden, also über 450km in einer Zeit von 24:28:01 Stunden, erfahren. Die Runden verteilen sich auf Tobias und Lutz (je 11), Thomas (10) und Julian (9). (Ergebnisübersicht)

Als Fazit können wir festhalten, dass wir unsere „Zielvorgabe“ erreicht haben und mit ein wenig mehr Übung im Gelände hätten wir sicher auch noch ein oder zwei Plätze weiter vorne landen können. Aber das sind ja Aussichten auf das nächste Jahr…
(lh)

Geschwister Jochum in Bayern erfolgreich

Am gestrigen Sonntag starteten Ben und Moritz während ihres Urlaubs bei einem kleinen Kriterium in Altdorf bei Nürnberg. Auf 15 Runden und insgesamt 13,5 Km wurden in 3 Wertungen die Platzierungen ausgefahren.

Moritz fuhr sein erst drittes Radrennen und konnte sich bis zur ersten Wertung in der vorderen Gruppe halten. Im Schlussspurt einer Zweiergruppe gewann er und belegte den 7. von 19 Plätzen.

Ben hielt sich bei der ersten Wertung noch zurück und attackierte in der siebten Runde an einem kleinen Anstieg. Als Solofahrer gewann er beide folgenden Wertungen und sicherte sich somit den Gesamtsieg des Kriteriums.
(dp)

Wuppertaler Ergebnisse beim 27.UNI-Rennen

Bei der diesjährigen Ausgabe unseres UNI-Radrenntages gab es neben den beiden Hauptrennen der Männer KT, A/B (Sieger Marcel Meisen) und Elite-Frauen (Siegerin Stefanie Paul) noch weitere interessante Wettkämpfe auf dem 2,3-Kilometer langen Rundkurs in der Südstadt. Stefanie Paul hat das Frauen-Rennen innerhalb des UNI-Rennen in der dritten Auflage zum zweiten Mal gewonnen.

Bei den C-Amateuren wurde Horst Michaelis (Endspurt Wuppertal) Zehnter. Die beiden Musketier-Fahrer Dennis Marschall und Hauke Rühs konnten das Rennen bis zum Ende durchfahren. Die Rennen der U17 fand ohne Wuppertaler Beteiligung ab. Das Rennen der U15-Schüler hat Ben Jochum von Musketier Wuppertal gewonnen. Sein Bruder Moritz wurde Vierter. Magdalena März von Endspurt Wuppertal belegte Platz 9.

Spannend war es bei den Senioren. Hier startete der frischgebackene Deutsche Meister Andreas Vach (Senioren 3) vom heimischen „Adam Donner Master Racing Team“ mit seinen Begleitern. Im gemeinsamen Rennen der Senioren 2, 3 und 4 dominierten die Donner-Fahrer den Rennverlauf und besetzten mit Marc van der Wielen (späterer Dritter, Senioren 2) und den Assen in der Senioren 3 bereits frühzeitig die entscheidenden Positionen. Rainer Beckers, in Görlitz bei der DM noch Zweiter hinter Vach, gewann das Wuppertaler Rennen unangefochten im Sprint. Vach als Vierter haderte nach dem Zieleinlauf etwas: „Ich wäre aufs Podest gekommen, wenn ich auf der Zielgeraden durch Zögern nicht einen Meter verschenkt hätte.“ Ein weiteres „Problem“ war für Spaßvogel „Vachi“, dass sein fast durchgehend weißes Meistertrikot Dreckspritzer von der nassen Straße abbekommen hatte.

Beim Heimrennen mussten sich Jürgen Sopp und Andreas Marschall (beide Musketier Wuppertal) im Rennen der Senioren 3 mit den Plätzen zehn und 13 begnügen, Achim Janke (Endspurt Wuppertal) und Dirk Trautmann (Team Donner) wurden Elfter und Zwölfter. Ingmar März, ebenfalls von Endspurt Wuppertal und in Senioren 2 am Start, hat bei seinem ersten Straßenrennen das Ziel erreicht und war damit sichtlich zufrieden.
Heiko Fischer und Karl-Otto Franke von Blitz Barmen wurden in ihren Rennen Senioren 2 bzw. Senioren 4 als 14. und als 6. gewertet.

Nach dem Hobbyrennen über 18,4 Kilometer äußerten sich zwei Teilnehmer begeistert. Sabine Schmidt fährt auch im Alltag viel Fahrrad, auch gerne Berge. „Nach meinem Sieg im vergangenen Jahr wollte ich unbedingt wieder antreten. Das macht Spaß hier.“ Martin Kieczka fragte sich zwar anschließend, warum er sich „so etwas noch antun muss“, war aber dennoch mit seiner Leistung zufrieden.

Gut im Feld zu erkennen: das Nationalteam der VAE

Zum Hauptrennen der Männer trat auch die Nationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit sechs Fahrern in Wuppertal an. Der amtierende Asien-Meister, Yousit Mirza, durfte dem Reglement entsprechend als Vollprofi beim UNI-Rennen nicht starten. Dessen Bruder Badr Mirza, ehemals selbst Topfahrer in Asien, betreute die arabischen Fahrer am Grifflenberg. Wolfgang Schreiber hat mit Badr Mirza gesprochen:

Herzlich Willkommen in Wuppertal. Wie kommt es, dass ein solches Top-Team wie Ihres in Wuppertal startet?
Wir befinden uns in Deutschland zur Vorbereitung auf den Asia-Cup am 22. August. Wir haben Starts in Leipzig, Neuß, Krefeld und im Süden. Da passte Wuppertal gut in unseren Terminkalender.
Erwarten Sie von diesem Rennen hier neue Erkenntnisse? Fahren Sie auf Sieg?
Es gibt unterschiedliche Fahrweisen auf den Kontinenten und wir wollen uns die europäische Härte holen. Platzierungen sind heute nicht wichtig, wir sehen Wuppertal als Training an.
Wir wünschen viel Erfolg heute, eine gute Zeit in Deutschland und gute Ergebnisse beim Asia-Cup.
Danke, wir kommen gerne auch noch einmal nach Wuppertal. Hier gefallen uns Strecke und Organisation sehr gut.

(Anmerkung: Im Hauptrennen der Männer erreichte kein Fahrer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Rang unter den ersten 15.)
(ws, kv)

Westdeutsche Zeitung am 31.Juli 2018

Cronenberger Anzeiger am 01.August 2018

Ben gewinnt beim UNI-Rennen

Ben führt die erste Gruppe über den höchstgelegenen Punkt der Strecke

Zum ersten Mal seit 2008 hat ein Musketier-Fahrer wieder in einer Rennklasse des heimischen UNI-Rennens gewonnen. Damals hatte Frank Wagner in der Juniorenklasse U19 gewonnen. In diesem Jahr hat Ben Jochum das „Chrestos Nachwuchs-Rennen der U15“ gewonnen. In dem Rennen über fast 30 km hatte sich Ben bei einer Zieldurchfahrt nach zwei Drittel des Rennens mittels eines kraftvollen Antritts aus der dreiköpfigen Führungsgruppe absetzen können. Bis zum Ende des Rennens konnte Ben seinen Vorsprung auf über eine Minute ausbauen. Jan Rottmann aus Plettenberg und der Niederländer Marvin Peters wurden Zweiter bzw Dritter.

Der vierte Platz wurde von Moritz Jochum, dem jüngeren Bruder von Ben, belegt. Moritz konnte lange Zeit Anschluss an die Führungsgruppe halten. Gegen Ende des Rennens konnte er sogar dem dritten Platz immer näher kommen. Das ist insofern bemerkenswert, da die Teilnahme am UNI-Rennen Moritz‘ allererstes Radrennen war.
(kv)

Moritz auf dem Weg zum vierten Platz