Schlagwort: Vereinsleben

Bergische RTFs 2017: stärkste Jugendmannschaft

Die Ehrungen der aktivsten Fahrerinnen, Fahrer und Mannschaften im Jahr 2017 auf dem Gebiet des Radtourenfahens (RTF) im Radsportbezirk Bergisch Land wurde in diesem Jahr in den einzelnen Vereinen durchgeführt.

Die Mannschaftswertung der Männer hat der RSV Hattingen gewonnen. Dagegen hatte die Frauenmannschaft des RC Musketier Wuppertal die meisten Kilometer und Wertungspunkte im Bezirk gesammelt. Des Weiteren hat unser Verein zum ersten Mal seit langem wieder die aktivste Jugendmannschaft gestellt.

Die Wanderpokale für die Frau und den Mann mit den meisten RTF-Punkten im Radsportbezirk ging ebenfalls an Mitglieder des RC Musketier.

Die Pokale wurden vom RTF-Koordinator des Bezirks, Karl Reus, zusammen mit unserem RTF.-Koordinator Michael Homa übergeben.
(kv)

Westdeutsche Zeitung am 07.Februar 2018

jeden Montag: Vereinstreffen der Musketiere

Wir treffen uns jeden Montag um 20.00 Uhr, außer an Feiertagen(*), im „Landhaus Schönebeck“, Heusnerstraße 23a, Wuppertal, um sportliche Berichte und Erlebnisse des vergangenen Wochenendes auszutauschen, Veranstaltungen zu planen und aktuelle Themen des Vereinslebens und des Radsports in angenehmer Atmosphäre zu besprechen.

Alle Neugierigen, Radsportinteressenten, neue sowie (zukünftige) Vereinsmitglieder sind herzlich willkommen.
(kv)

(*) außer an Feiertagen, inkl. Rosenmontag, oder am Montag nach der Jahreshauptversammlung

Teambuilding-Wochenende für die Jugendlichen

Zum Abschluss der Saison fuhren Thomas und Paco mit uns 9 Jugendlichen – Ben, Florian, Lars Leonhard, Nassim, Paul (alle RC Musketier), Moritz (vereinslos) und Fabian und Lukas (zwei Brüder von Edelweiß Mettmann) – am letzten Wochenende in ein Bootshaus des Landessportbunds NRW am Sorpesee.

Freitagnachmittag ging es Richtung Sauerland los. An unserem Ziel angekommen, bezogen wir zu neunt ein nicht sehr großes Zimmer, wo wir Jugendlichen in drei dreistöckigen Hochbetten schlafen würden. Bei und nach dem gemeinsam zubereiteten Abendessen tauschten wir uns über die Kultur und Kommunikation innerhalb der Vereinsjugend aus und beschlossen unter anderem, wie wir uns gegenseitig begrüßen bzw. verabschieden, und regelmäßige Jugend-Treffen.

Danach wurden wir zum nahegelegenen Sport- und Tagungszentrum des Landessportbunds NRW in Hachen gebracht und im nahegelegenen Wald „ausgesetzt“. Von dort mussten wir nur mit Taschenlampen, einem dürftigen Kartenausschnitt und einem Notfall-Handy bewaffnet zum ca. 5 km entfernten Bootshaus zurückfinden. Nachdem wir anderthalb Stunden später ankamen, wurden noch ein paar kleine Spiele gespielt, wonach es auch schon bald ins Bett ging.

Um 05:45 Uhr wurden wir am Samstag, mit der Aufforderung 10 Minuten später mit Helm und warmen Sportsachen vor dem Haus zu sein, von Paco geweckt. Wir bekamen vier Mountainbikes, mit denen wir – zu neunt – um den Sorpesee (eine Strecke von ca. 16 km) kommen sollten. Nachdem wir zuerst probierten, dass jeweils einer auf dem Sattel und einer auf dem Lenker von jedem MTB sitzt und wir damit nach drei Kilometern einen Schnitt von 8 km/h hatten, entschieden wir uns dafür, dass ein MTB mit drei Leuten besetzt werden muss. Danach ging es schneller und ohne größere Zwischenfälle voran. Nach einer Stunde und 23 Minuten kamen wir total kaputt und halb erfroren wieder am Bootshaus an, wo wir erst einmal Frühstück machen durften.

Es ging weiter mit einer Theorieeinheit zum Trainingskonzept der Jugendlichen (vor allem der Rennfahrer), wobei vor allem auf Regelmäßigkeit, Variabilität des Trainings und Ernährung Wert gelegt wurde. Anschließend wollten wir, nach dem Mittagessen – es gab Ratatouille mit Reis – mit einem Kanadier etwas auf den See fahren, doch als wir das Boot schon ins Wasser gelassen hatten, merkten wir, dass saisonbedingt keine Schwimmwesten mehr im Bootshaus waren. Stattdessen spielten wir ein paar Spiele und es folgte vor dem Abendessen eine weitere, kürzere Theorieeinheit zum Trainingskonzept. Abends wurde die zweistündige, sehr interessante und fesselnde Dokumentation „Die Armstrong Lüge“ angeguckt und uns vorher auch in die Thematik des Dopings näher gebracht.

Am Sonntagmorgen war Paco gnädiger und scheuchte uns erst um 05:55 aus unseren Betten. Danach führte er mit uns an einem steilen Hang im Wald ein Intervall-Laufen durch, wo vor allem, durch große Schritte am Berg, die Muskulatur, die auch beim Radfahren entscheidend ist, beim Laufen beansprucht werden sollte. Anschließend machten wir in unserer Unterkunft klar Schiff und fuhren danach wieder zum Sportzentrum in Hachen, wo wir in einem Team-Pacour nochmal Aufgaben als Gruppe erfüllen mussten.

Das Wochenende hat uns Jugendlichen und unseren Begleitern trotz einiger Anstrengungen viel Spaß gemacht. Ganz gleich, welchem Radsportverein sie angehören.
(lhb)

Ende der Sommersaison

Heute trotzten 14 unerschrockene Musketiere und Gastfahrer mit viel Freude und Humor dem Elendswetter und fuhren unsere alljährliche Saisonabschlussfahrt. Die Abschlussfahrt beendet die Sommersaison. Der Sommer hatte sich aber schon zwei Tage zuvor verabschiedet und dem Herbst Platz gemacht.

Das Video verleiht einen Eindruck von den Wetterbedingungen und unserer Stimmung.

Viele weitere Musketiere haben die Fahrerinnen und Fahrer entweder tatkräftig unterstützt oder gesellig Zeit miteinander verbracht und damit die Sommersaison gebührend abschlossen.
(lh, kv)

Gipfelsturm in Langenberg

81 Runden, 11644 Höhenmeter, 14 Runden, Mont Ventoux, voraussichtlich 1 neues Vereinsmitglied, 9 Aktive, 3 Gastfahrer, 2 Jugendliche und 6 Senioren. Das sind einige Ergebnisse und Zahlen der ersten Veranstaltung „Meinen Gipfel erklimmen“.

Insgesamt wurde die 5,5 km Runde gestern 81 mal gefahren. Das entspricht insgesamt 11644 Höhenmetern. Tobias ist mit 14 Runden die meisten Runden gefahren. Er hat damit den Lichtpunkt „Mont Ventoux“ erreicht und er war damit der einzige, der gestern mehr als 2000 Höhenmeter gefahren ist.

Jeder Starter hat aber mindestens den ersten Lichtpunkt erreicht, der immerhin drei Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers bedeutet. Fünf der neun Starter sind bis zum vierten Lichtpunkt gekommen, der 1500 Höhenmeter Marke. Sie bedeutet, dass sie fünf Punkte für den Wettbewerb des aktivsten und vielseitigsten Musketiers erhalten. Besonders erfreulich ist, dass zu diesen fünf Startern die beiden Jugendlichen Starter Nassim und Lars gehörten.

Erfreulich war, dass ein Hobbyradsportler aus Wuppertal einfach mal vorbei gekommen, weil er im Internet von dieser Aktion erfahren hat. Eventuell wird aus dieser einer Teilnahme eine regelmäßige Teilnahme an den Aktivitäten des RC Musketier Wuppertal.

Daneben waren ein Fahrer des Team ME und ein regelmäßiger Besucher des Trainings auf der Radrennbahn die weiteren Gäste.

Bilder von dem Gipfelsturm sind hier verknüpft.

Weil die gestrige Veranstaltung ein Erfolg war, möchten wir gerne noch weitere solche Veranstaltungen an anderen Standorten durchführen. Das Ziel dabei ist, dass die Fahrkarten, die gestern begonnen wurden, bei den nächsten Veranstaltungen weiter gefüllt werden bis die 5000 Höhenmeter erreicht werden.

Wer das schafft, bekommt von der Jury das Zertifikat des Berggesellen verliehen. Wird eine weitere Fahrkarte gefüllt, erhält man das Zertifikat des Bergmeisters, nach der dritten Karte das Zertifikat des Bergdoktors und zuletzt das Zertifikat des Bergprofessors. Weibliche Teilnehmer erhalten natürlich das weibliche Äquivalent.
(dp, kv)

Stillleben mit dreidimensionalem Rundenzähler, Fahrkarten und Verpflegung (alkoholfrei und ungeschwelfelt)